Passivhaus Hellmann - Energiesparen mit dem Passivhaus in Eigenleistung - das Passivhaus Bausatzhaus als Selbstbauhaus



Der Erdwärmetauscher: Wichtiges Element für ein Passivhaus


Auch ein Passivhaus hat einen bestimmten Wärmeenergiebedarf. Den jedoch deckt es nicht über die Verbrennung fossiler Energielieferanten, wie Öl, Gas oder Holz ab. Es nutzt multiple Quellen, wie zum Beispiel den Menschen, die Abwärme von diversen Geräten, die Flamme einer Kerze und natürlich regenerative Energien, wie die Wärme der Sonne und der Erde.

Verantwortlich dafür, dass aus diesem Mix das gute und gesunde Klima in einem Passivhaus wird, ist eine Anlage zur kontrollierten Be- und Entlüftung mit integrierter Wärmerückgewinnung. Vereinfacht ausgedrückt ist das eine intelligente Lüftungsanlage mit einer Luft-Wärmepumpe. Die Anlage entzieht dem Haus regelmäßig die verbrauchte und erwärmte Luft und versorgt es mit frischer, gefilterter und temperierter Luft. Diese frische Luft aber kommt nicht einfach über eine Öffnung in der Wand ins Haus. Sie wird in einem Erdwärmetauscher durch das Erdreich und unter der Sohlenplatte hindurch in das Haus geführt. Im Schnitt legt sie bei sehr langsamer „Fließgeschwindigkeit“ in mindestens 1,50 bis 1,80 Metern Tiefe eine Wegstrecke zwischen 35 und 40 Metern zurück. So wird die Luft im Sommer abgekühlt und im Winter vorgewärmt, denn sie soll niemals die „Null-Grad-Marke“ unterschreiten. Die Wärmepumpe erwärmt oder kühlt sie nun, um die gewünschte Temperatur im Haus zu erreichen.


 

Erdwärmetauscher fachgerecht verlegen


Ein Erdwärmetauscher muss möglichst Fachgerecht verlegt werden, wenn er funktionieren soll. Für uns erledigt Ralf Priess diese Arbeiten, und das mit großer Sorgfalt, enormem Fachwissen und den Erfahrungen aus Hunderten von Häusern.

Im Idealfall wird er regelrecht in Sand eingebettet, der Schicht für Schicht verdichtet wird. Um den Erdwärmetauscher herum sollen möglichst keine Hohlräume entstehen. Auch Steiner oder andere Gegenstände haben in der Nähe des Erdwärmetauschers nichts verloren, denn beschädigt werden darf er nicht.

Diese Vorgaben machen deutlich, warum das Verlegen des Erdwärmetauschers möglichst von einem Experten ausgeführt werden soll.

Ralf Pries dokumentiert seine Arbeiten in Bildern. Sehen Sie hier, wie er einen Erdwärmetauscher verlegt: Erdwärmetauscher.

 

Fakten zum Erdwärmetauscher


Mindestliegetiefe:
1,50 bis 1,80 Meter
Länge ca.:
35 bis 40 Meter
(Achtung: Wird für jedes Haus speziell berechnet.) Wärmegewinn:
8-10 Grad Celsius
(Entsprechend Kühleffekt im Sommer.)


Der Erdwärmetauscher ist ein relativ flexibles absolut wasserdichtes geriffeltes Kunststoffrohr, innen mit einer Nanobeschichtung versehen, die antibakteriell und antistatisch wirkt. Die geriffelte Außenhaut dient nicht nur der Flexibilität, sie vergrößert zudem die Oberfläche, für einen Erdwärmetauscher ideal.


Der Erdwärmetauscher ist als solcher absolut dicht, und muss das auch bleiben. Weder Wasser noch Sand oder andere Verunreinigungen sollen in das Rohr gelangen.


In mindestens 1,50 bis 1,80 Metern Tiefe wird der Erdwärmetauscher möglichst in verdichtetem Erdreich verlegt. Es sollen keine Hohlräume entstehen, Steine oder andere störende Elemente im Graben liegen. Schicht für Schicht wird das Erdreich aufgefüllt und verdichtet.


Der Erdwärmetauscher soll möglichst unter der Sohlenplatte hindurch in das Haus geführt werden. Das gelingt in der Regel problemlos, wenn er vor dem Bau des Hauses verlegt wird.

Eckart-Rolf Hellmann Lönsweg 13Winsen an der Aller Telefon 0 51 43 - 65 61 Fax 0 51 43 - 91 28 92 e-r.hellmann@t-online.de