Passivhaus Hellmann - Energiesparen mit dem Passivhaus in Eigenleistung - das Passivhaus Bausatzhaus als Selbstbauhaus



Sonntag, 21. Februar 2010


Das war die Messe in Berlin – Eine persönliche Nachbetrachtung

Fünf Tage Messe bautec und SolarEnergy in Berlin, fünf Tage interessante Gespräche und internationale Kontakte. Wir waren erstmals dabei. 65 Quadratmeter, anschaulich mit unseren Schalungssteinen für ein Passivhaus hergerichtet, so richtig zum Anfassen, gespickt mit Bildern, Fachinfos, jeder Menge Reporte, einer Anlage zur kontrollierten Be- und Entlüftung und natürlich mit unserem Dauerbrenner, dem Film, der leicht auf nette Art erklärt, wie ein Passivhaus gebaut wird und welche Vorzüge diese Bauweise hat. Dieses Angebot in Verbindung mit dem Bewusstsein, energiesparend bauen zu müssen und der Aussicht auf deutliche Einsparungen bereits während der Bauphase, hat die Besucher der Messe magisch angezogen. Denn unser Stand befand sich sozusagen im Dauerbelagerungszustand. Den internationalen Anspruch der Weltmesse „EnergyTech“ haben wir am Stand deutlich gespürt. Aus aller Welt und ungezählten Nationen kamen Besucher, um sich über das bahnbrechende Selbstbausystem für Passivhäuser zu informieren, den Infofilm anzusehen, Fakten zu dokumentieren, Angebote einzuholen, Informationsmaterial anzufordern und ganz konkret Baupläne zu diskutieren. Während die ersten drei Tage eher dem Fachpublikum gehörten, haben wir am Freitag und Samstag vermehrt private Bauwillige und/oder Interessenten begrüßt. Dabei waren die meisten unserer Gäste am Stand sehr gut vorinformiert, und wer das nicht war, der staunte und staunte und fragte und fragte. Es ist schön, so vielen Menschen unsere Idee vom zukunftsorientierten Bauen und unsere Philosophie vom gesunden Leben in einem Passivhaus erzählen zu dürfen. Es ist schön, so viele Menschen getroffen zu haben, die unsere Botschaft in die Welt tragen. Das ist angesichts der Herkunft unserer Besucher nicht übertrieben.

Als Fazit nehmen wir jede Menge tolle Eindrücke mit, freuen uns auf etliche Bauprojekte, haben einige neue Denkansätze erhalten und sehen uns auf unserem Weg bestärkt. An dieser Stelle ein Dankeschön an das Team vor Ort, zum Beispiel an Tanja Schütz, Ralf Ottinger sowie Herrn Schmitz von Nilan und allen anderen, die geholfen haben, die Messe für uns zum Erfolg werden zu lassen.

Herzlichst,
Ihr Maurermeister Eckart-Rolf Hellmann.

Hier noch ein paar Bilder zum Beispiel von unserem Messestand, so, wie er vor dem großen Ansturm aussah.
Sehen Sie hier noch weitere Bilder.

 

Freitag, 19. Februar 2010


Intensive Gespräche

Der vierte Messetag in Berlin. Es war ein intensiver Tag. Denn heute haben wir zum Beispiel mit direkten Interessenten (sogar aus Mexiko) sowie sehr gut vorinformierten Besuchern gesprochen und natürlich mit Menschen, die von unserem System und der Philosophie bislang nichts gehört hatten. Aus all diesen interessanten Begegnungen ergeben sich immer wieder Fragen, die wir demnächst für Sie sammeln, aufschreiben und beantworten werden. Beispiel? Bitteschön:

Frage:
Wie gehen Sie mit der Luftfeuchtigkeit um?
Antwort:
Der Mensch fühlt sich bei einer relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 65 Prozent richtig wohl. Im Schnitt geht man also von 50 Prozent aus. Ein Passivhaus verfügt über eine Anlage zur kontrollierten Be- und Entlüftung, die für einen regelmäßigen Luftaustausch sorgt. Dabei wird die warme und natürlich auch „feuchte“ Luft an einem Gegenstromwärmetauscher vorbeigeführt. Durch diesen Prozess entsteht Kondenswasser, das abgeleitet wird. Fazit: Ein normal genutztes Passivhaus hat kein Feuchtigkeitsproblem, denn alleine durch die permanente Be- und Entlüftung findet eine Entfeuchtung statt. Auch sogenannte Feuchtigkeitsspitzen sind kein Problem.

Frage:
Eine Wand muss atmen. Können wir auch Lehmputz für die Verbesserung des Raumklimas auftragen?

Antworten: Ja, das können Sie, ist aber nicht nötig. Warum?
Eine sogenannte atmende Wand ist ein Relikt aus jener Zeit, zu der der Taupunkt einer Wand noch mitten in eben dieser steckte und Lüftung per Hand und unkontrolliert durch Fugen passierte. Feuchtigkeitsspitzen zogen also in die Wand hinein, und die gab sie Stück für Stück wieder ab. Der Haken daran: Es konnte leichter Schimmel entstehen, wenn nicht ausreichend gelüftet wurde. Lehmputz hat in diesem Zusammenhang hervorragende Eigenschaften, denn er reguliert das Klima in den Räumen. Doch diese Eigenschaft könnte er in einem Passivhaus nicht ausspielen. Denn die Wände eines Passivhauses müssen nicht mehr „atmen“. Für die Regulierung des Raumklimas ist alleine die Anlage zur kontrollierten Be- und Entlüftung zuständig.

Noch mehr Fragen und Antworten finden Sie demnächst auf dieser Seite.

Sehen Sie hier noch weitere Bilder.

Herzlichst,
Ihr Maurermeister Eckart-Rolf Hellmann.


 

Donnerstag, 18. Februar 2010


Passivhaus international

Vollkommen von den Socken war eine Wissenschaftlerin aus Taiwan, die unser Bausystem auf dem Messestand in Berlin zum ersten Mal überhaupt gesehen hatte. Dass Laien so ein hochwertiges Passivhaus tatsächlich selber bauen könnten, hätte sie nicht für möglich gehalten. Gut eine halbe Stunde hat sich mit den wichtigsten Informationen eingedeckt. Ihr Fazit am Ende des Gespräches: Ich trage diese Geschichte jetzt in unser Land.

Ansonsten haben wir heute Besuch aus Nigeria, Indien, der Türkei und natürlich auch aus Berlin und anderen Städten Deutschland am Stand begrüßt, einige Anfragen zu Partnerschaften erhalten und viele sehr interessante Gespräche geführt, zum Beispiel über eine Energiegewinnungsfassade. Wer uns kennt, der ahnt, wie genau wir bei solchen Themen hinhören, ganz besonders vor dem Hintergrund, dass wir bereits aus einem Passivhaus ein Plus-Energie-Haus machen können. Zweimal bereits bewiesen. Das dritte Haus dieser Generation entsteht demnächst in Celle.

18. Februar 2010,
Ihr Eckart-Rolf Hellmann, diesmal aus Berlin.

Übrigens: Für den Fall, dass Sie uns besuchen wollen: Unser Stand befindet sich in Hall 5.2. Er ist nicht zu übersehen. Fühlen Sie sich eingeladen. Bis Samstag einschließlich läuft die Messe noch.

 

Mittwoch, 17. Februar 2010

Und alle Welt interessiert sich für ein Passivhaus

In Berlin ist Messe und die ganze Welt kommt hin. Diesen Eindruck könnte man bekommen, wenn man das Ergebnis der ersten zwei Messetage betrachten. Massenhaft Menschen, Andrang am Passivhaus - Stand und unentwegt Gespräche. Die Messe ist international angelegt. Was für ein Glück, dass wir Mitstreiter haben, die der englischen Sprache mächtig sind. Wir hätten sonst die vielen Interessierten aus aller Welt nicht beraten können.

Wir hatten nicht mit einem so großen Interesse gerechnet. Doch nun ist bereits nach zwei Tagen sämtliches Info-Material vergeben. Und es kommen noch drei Messetage. Zwischenfazit: Wir sind geschafft aber hoch zufrieden. Und morgen kommt neues Infomaterial. Liebe Besucher: Kommt, fragt, staunt und baut. Wir stehen zur Verfügung.

Sehen Sie hier noch weitere Bilder.

Zimmerer auf der Walz an unserem Stand


Diese beiden Zimmerer sind gerade auf der Walz, sprich auf Wanderschaft und verdingen sich für fremde Unternehmen. Die alte Tradition besagt: Trifft ein Zimmerergeselle auf Walz einen Meister, muss der einen Obolus entrichten. Unsere beiden Zimmerer aus Hamburg haben dafür sogar was getan: Sie haben sich fotografieren lassen. Vielen Dank.

Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Samstag, 13. Februar 2010

Der Stand ist eingerichtet

40 Stundenkilometer auf der Autobahn, zig Stunden unterwegs.. aber es ist geschafft. Unser Passivhaus-Stand auf der Messe SolarEnergy in Berlin steht. Diese Ausstellung ist übrigens Teil der Bautec. Am 16. Februar, also am Dienstag, geht es dann richtig los. Sie finden unseren Stand mitten in der Hall der SolarEnergy, nicht zu verfehlen. Halten Sie einfach unserer großen Isorast-Säule Ausschau. Wir freuen uns auf Sie. Platz haben wir übrigens reichlich - auch für intensive Gespräche: 60 Quadratmeter, da lässt sich trefflich planen und schwärmen.

Die Messe findet auf dem Internationalen Messegelände Berlin statt und hat ihre Türen bis einschließlich Samstag, 20. Februar für Besucher geöffnet.

Aus dem verschneiten Winsen an der Aller grüßt Sie Ihr Maurermeister Eckart-Rolf Hellmann.


 

Passivhaus -Tagebuch

Montag, 1. November 2010

Positive Nachrichten
Deutschland ist das Land der Nörgler? Nein, so würde ich das nicht unterschreiben. Zumindest aus den Reihen unserer Bauherren erhalten wir immer mal wieder sehr positive Reaktionen und Nachrichten.
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Sonntag, 31. Oktober 2010

Passivhäuser im Wandel der Zeit
Jede Zeit hat ihre Häuser, rede Region ihren typischen Baustil. Dieses Haus hier stammt aus dem Jahre 1999 und passt sich dem Stil seiner Umgebungsbebauung perfekt an, ländlich rustikal.
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Donnerstag, 28. Oktober 2010

Passivhaus zum selber bauen im Trend
Wer heute energetisch vernünftig und weitsichtig bauen will, kommt um ein Passivhaus eigentlich nicht herum. Wer dazu auch noch die Baukosten im Rahmen halten möchte, der denkt zwangsläufig über ein Selbstbaupassivhaus nach. Tatsächlich ist unser Konzept in sich und rund herum stimmig wie auch logisch.
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Montag, 25. Oktober 2010

Stilvolles Passivhaus-Bad
Nein, es gibt natürlich keinen Unterschied zwischen der Einrichtung eines Passivhauses und der einen herkömmlich gebauten Hauses, als Ihren Geschmack. Uns haben schöne Fotos des Bades unserer Bauherrn aus Frankreich erreicht.
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Montag, 11. Oktober 2010

Immer wieder schön anzusehen.
Unsere Bauherren leben im gesamten Bundesgebiet, was rede ich, in der EU verteilt. Man könnte also meinen, dass die einzelnen Passivhäuser derart verstreut liegen, dass sie kaum auffallen.
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Sonntag, 10. Oktober 2010

Bilder helfen bei der Betreuung.
Startschuss für Null-Emissions-Siedlung gefallen.

Täglich erreichen mich Mails mit Anfragen von Bauherren, die gerade ihr Passivhaus bauen oder mit der Bitte um Ratschläge für bestimmte Detaillösungen. Das gehört natürlich zu meinen Aufgaben und ich tue es gern, zumal wir die Antworten auch als ratgebende Elemente in unsere Seiten aufnehmen können.
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Dienstag, 28. September 2010

Passivhäuser quer durch die Gesellschaft
Die Gemeinde der Passivhausbesitzer wächst, die Gemeinde derer, die sich für so ein Haus interessieren, ebenfalls. Und jene Grupp, die sich für ein Selbstbaupassivhaus interessiert, scheint rasant größer zu werden. Vor allen Dingen aber geht das Thema Passivhaus quer durch die Gesellschaft. Aus allen gesellschaftlichen Lagern erhalten wir Anfragen.
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Eckart-Rolf Hellmann Lönsweg 13Winsen an der Aller Telefon 0 51 43 - 65 61 Fax 0 51 43 - 91 28 92 e-r.hellmann@t-online.de