Passivhaus Hellmann - Energiesparen mit dem Passivhaus in Eigenleistung - das Passivhaus Bausatzhaus als Selbstbauhaus



Beschreibung des Vorhabens - Investiv


Anlage zu Punkt III des Antragsformulars
(Bitte beachten Sie die Hinweise zum Ausfüllen der Vorhabenbeschreibung auf der letzten Seite)
Für Wohnvorhaben bitte ausschließlich die „Beschreibung des Vorhabens – Wohnvorhaben“ verwenden.


Angaben zum Antragsteller


Der Verein wurde im Jahr 1974 als Elterninitiative gegründet, um die völlig unzureichende Versor-gung körper-, hör- und mehrfachbehinderter Kinder im Celler Raum zu verbessern.
1974 als Elterninitiative von Eltern behinderter Kinder, Behinderten und interessierten Bürgerinnen und Bürger gegründet, um die völlig unzureichende Versorgung körper-, hör- und mehrfachbehinder-ter Kinder im Celler Raum zu verbessern.
Angebote des Vereins:
Selbsthilfekontaktstelle KIBiS (Kontakt Information Beratung im Selbsthilfebereich) Di, 9.00 - 13.00 Uhr, Mi 16.00 – 20.00 Uhr, Do 9.00 – 13.00 Uhr und nach Vereinbarung Die Selbsthilfekontaktstelle KIBiS im Selbsthilfebereich. Seit dem 1. September 2006 hat der Verein zur Förderung Körperbehinderter e. V. Celle die Nachfolge der AOK Celle zur Trägerschaft der Kon-taktstelle „KIBiS“ übernommen. KIBiS / Kontakt- Informations- und Beratungsstelle im Selbsthilfebe-reich unterstützt und fördert seit 1992 die Selbsthilfearbeit in Stadt und Landkreis Celle. Dabei ver-steht sie sich als „Vermittlungsstelle von Suchenden einerseits und Selbsthilfegruppen (über 150 Selbsthilfegruppen) andererseits.“ Die Selbsthilfekontaktstelle begleitet Menschen, die eigenverant-wortlich nach Lösungen für ihre Belange suchen und

  • Betroffene, die sich einer Selbsthilfegruppe anschließen möchten.
  • Menschen, die eine Selbsthilfegruppe gründen wollen.
  • Selbsthilfegruppen, die Unterstützung suchen.
  • Interessierte, die sich über die wichtige Arbeit von Selbsthilfegruppen informieren wollen.
  • Fachkräfte aus sozialen und gesundheitlichen Diensten (Ärzte, Therapeuten, Sozialarbeiter usw.), die Informationen über die Arbeiten von Selbsthilfegruppen an ihre Klienten/Patienten weitergeben möchten.
  • Fachleute aus Politik und Sozialverwaltung.
  • Medien/ Presse.

Hierbei leistet die Selbsthilfekontaktstelle KIBiS wertvolle Unterstützung, Betroffene zu ermuntern, bei Problemen aktiv zu werden und den ersten Schritt zu tun.

Beratungsstelle für Alle, die Rat und Hilfe bei Behindertenproblemen suchen Di bis Fr 9.00 - 12.00 Mi 18.00 - 20.00 und nach Vereinbarung

Sorgentelefon für Behinderte, Mi 18.00 - 20.00 Uhr

Nationale, Internationale Freizeiten/ Begegnungen für behinderte und nichtbehinderte Jugendlichen und junge Erwachsene

Seminare, Tagungen

Bastel-Klön-Gruppe in Celle, Mo 16.00 - 19.00

Hausbesuche mit Beratung

Freizeitgruppe in Wathlingen , Offene Angebote für Alle, Di 16.00- 21.00 Uhr

Treffpunkt /Begegnungsstätte „St. Georg Garten“ in Celle für behinderte und nicht behinderte junge, er-wachsene Menschen, Offene Angebote für Alle, Freitag 15.00 - 22.00 Uhr

Unsere Arbeit in dem Bereich versteht sich als unparteiliche Unterstützung von Menschen mit Be-hinderungen bei ihrer Freizeitgestaltung. Die Angebote richten sich nach den Interessen der Teilneh-merInnen. Die Begegnungsstätte vertritt keinen therapeutischen Anspruch. Im Vordergrund stehen das Freizeiterleben und die aktive Mitwirkung der BesucherInnen unserer Gruppen und Veranstaltun-gen. Die Symptome der Behinderung sind für uns kein Anlass, ein bestimmtes Angebot nicht wahrzuneh-men. Der behinderte Mensch ist nicht Objekt unserer Aktivitäten, sondern Subjekt mit eigenen Bedürf-nissen, Hoffnungen und Wünschen.
Unser Ziel ist es Freizeitangebote zu schaffen, die von der alltäglichen Begleitung durch Eltern, Mi-tarbeiterInnen von Schulen, Wohnstätten oder Werkstätten unabhängig sind. Dadurch sollen die Frei-zeitangebote ergänzt und erweitert werden. Durch unsere Arbeit in der Stadt Celle und dem Landkreis Celle wollen wir aber auch daran mitwirken, dass andere FreizeitanbieterInnen ihre Angebote barrie-renfrei und für Menschen mit Behinderungen zugänglich gestalten. Die Veranstaltungen, Aktivitäten, die wir im Rahmen der integrativen Freizeitgestaltung anbieten, sind für Behinderte und Nichtbehinderte OFFEN. Die Teilnehme und Mitwirkung an unseren Angeboten ist nicht an die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Institution, Einrichtung oder Vereinsmitgliedschaft ge-bunden. Jeder ist willkommen und wird von uns ernst genommen. Zu Zeit nehmen jeden Monat ca.300 Personen an verschiedenen Angeboten teil.


 

Angaben zur Zielgruppe des Vorhabens


Dieses Projekt fasst bisherige Erkenntnisse in der Behindertenhilfe und Selbsthilfe zusammen. Der Verein verwirklicht im Selbsthilfe – Nachbarschaft – Zentrum ein neues, einzigartiges Konzept des Zusammenleben und Wohnen in der und mit der Gemeinde für Menschen mit Behinderung. Angebote des Selbsthilfe – Nachbarschaft – Zentrums richten sich an die Nachbarschaft, Bewoh-nerIinnen der Anlage, andere Interessierten und sind generationsübergreifend „SeWoLe – Selbstbestimmt – Wohnen – Leben“ ist für 8 erwachsene, Menschen mit Behinderung (schwerbehinderte Menschen mindestens 50% Schwerbehinderung, Körper- und Mehrfachbehinde-rung mit geringen, niedrigen Einkommen) vom Gedanken des Wohnens in der gemieteten Wohnung, verbunden mit der Möglichkeit von ambulanter Betreuung „BETREUTES WOHNEN“ bestimmt.
Es handelt sich dabei um Menschen mit Behinderung:

  • die bislang in ihren Familien leben und die beabsichtigen, innerhalb der nächsten Monate aus der Wohnung der Eltern auszuziehen oder
  • die bislang in einer stationären Wohneinrichtung der Eingliederungshilfe lebten, die der umfassenden Hilfestellung im Heim jedoch nicht mehr bedürfen und eine selbständigere und eigenverantwortlichere Lebensform nutzen können oder
  • die in ihrer Lebenssituation zukünftig nicht mehr in der Lage sind, ein selbständiges Leben ohne persönliche Begleitung und Assistenz zu führen oder
  • die sehr wohl den Wunsch nach Unabhängigkeit haben oder
  • die bei denen der Wechsel in einer eigene Wohnung ansteht und / oder
  • mit einem Partner zusammen leben wollen
  • die von einer Heimunterbringung bedroht sind, und/oder
  • die aber objektiv nicht in der Lage sind, alleine zu leben oder sich subjektiv noch nicht in der Lage fühlen
  • in der Wohngemeinschaft sollen Menschen mit Behinderung beiderlei Geschlechts leben.


 

Begründung des Vorhabens


Ausgangspunkt für das Vorhaben sind unsere Erfahrungen mit behinderten Menschen, die wir in der Begegnungsstätte für behinderte und nichtbehinderte junge, erwachsene Menschen in Celle mit dem Schwerpunkt „ offene integrative Jugendarbeit“ machen. Die tägliche Auseinandersetzung mit den Problemen der Menschen mit Behinderung zeigt in Bezug auf unsere Beratungstätigkeit deren Unzuf-riedenheit und den starken Wunsch nach Veränderung in dem Bereich „Wohnen und Leben“. Die er-wachsenen Menschen mit Behinderung sind unzufrieden und fühlen sich oft aus der Selbstbestim-mung ausgegrenzt. Sie sind oft von Fremdbestimmung stark betroffen.
In der Vergangenheit ist in Niedersachsen ein flächendeckendes Versorgungsangebot für alle Behin-derten und Behinderungsformen aufgebaut worden. In den letzten Jahren ist allerdings eine Verschie-bung der Interessenlage bei den Betroffenen fest zu stellen. Der bisher immer übliche Weg der Heimeinweisung wird von vielen Behinderten abgelegt. Vielmehr wächst das berechtigte verlangen nach freien und selbstbestimmten Betreuungs- und Wohnformen.
In der Region Celle werden leider keine innovativen Projekte oder unabhängige Alternativen zu beste-henden Modellen angeboten. Das führt längerfristig zu Frustrationen und Verhaltensauffälligkeiten bei den Betroffenen, die nicht selten medikamentös behandelt werden müssen.

Der Wunsch nach einer eigenen Wohnung, einem selbstständigen, eigenverantwortlichen Leben scheitert, weil sie bei dem bisher vorgehalten Wohnangeboten vor allem für Menschen mit Lern- und Körperbehinderung die unabhängige Möglichkeit der Beratung fehlt, ihre Wohnform frei zu wählen. Überwiegend handelt es sich in der Praxis (Celle) um feste Angebote, die mit dem Bereich „Arbeiten und Wohnen“ zusammen hängen, wo sie bis zur Beendigung des Arbeitslebens bleiben können. Nach der Beendigung der Arbeitsbeschäftigung z. B. wegen Krankheit oder Ruhestand müssen sie sich wieder neu orientieren. Fast im allen Fällen (unabhängig vom Alter) bleibt dem behinderten Menschen oft nur das Alten- Pflegeheim als letzte Alternative.

Im eigenen Wohnbereich findet weitgehend das private Leben statt. Hier ist der Freiraum für ein Leben in Selbstbestimmtheit und Eigenständigkeit; hier verwirklicht sich jeder Mensch persönlich und individuell. Somit bestimmt die Wohnsituation zu wesentlichen Teilen die konkreten Möglichkeiten einer autonomen Lebensführung. Nicht zuletzt ist das Maß an Zufriedenheit und Wohlbefinden eines Menschen abhängig von dem Vorhandensein einer angemessenen Wohnung, von deren Qualität und von der Möglichkeit, weitgehend selbstbestimmt in einer Wohnung zu leben. Mit dem Betreuten Wohnen wird Menschen mit Behinderung eine Dienstleistung zur Verfügung ge-stellt, die ihre Rechte auf Unterstützung bei der Bewältigung und dem Ausgleich behinderungsbeding-ter Beeinträchtigungen respektiert.

Nicht "selbstbestimmte Theorien" sollten unser Handeln bestimmen, sondern das Gefühl für das je-weils machbare, aus der sich gegebenenfalls weitere Möglichkeiten ableiten. Dieser Bereich ist besonders relevant im Hinblick auf selbstbestimmte Lebensformen, wenn er als "Hilfe zur Selbsthilfe" konzipiert wird und der Maxime gerecht wird, den behinderten Menschen nicht als Objekt staatlicher Verwaltung, sondern als Subjekt einer eigen- verantwortlichen Lebensgestaltung zu betrachten. Die Selbsthilfe - Elemente in dem Bereich sollen stärker herausgestellt werden.
Unser Projekt wurde:

  • dem Ortsbürgermeister Axel Fuchs vorgestellt und in einer Sitzung des Rates der Stadt Celle durch den Ortsbürgermeister präsentiert. Es wurde einstimmige Anerkennung und Unters-tützung für Wichtigkeit der Umsetzung des Projektes befürwortet.
  • Umfeldanalyse /In der Nachbarschaft wurde das Projekt sehr gut aufgenommen.


 

Beschreibung der Ziele des Vorhabens


Das Kozept des Selbsthilfe – Nachbarschaft – Zentrums soll folgende Ziele zusammenfassen:

  • Aufbau einer unabhängigen, integrativen Beratungsstätte mit dem Schwerpunkt: Hilfe zur Selbstverwirklichung und Persönliches Budget, Hilfe zur Selbsthilfe Information, Beratung für Men¬schen aller Altersgruppen, die Informatio-nen und Hilfen suchen. Offen für alle Menschen.
  • Aufbau einer generationsübergreifenden Begegnungsstätte: offen für Alle. Soziales Umfeld (Nachbarschaft) einzubeziehen.
  • Aufbau eines Begegnungstreffs für ältere Menschen aus der sozialen Umgebung.
  • Aufbau einer „Kreativ Gruppe“, Nachmittage für Kinder aus der Nachbarschaft mit kreativen Angeboten (ehrenamtliche Kräfte)
  • Aufbau Schülerhilfe ( ehrenamtliche Lehrer/Innen im Ruhestand).
  • Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit für freiwilliges Engagement mit Weiterbildungsangeboten,Seminarangebote.
  • Ausbau der Selbsthilfekontaktstelle KIBiS Celle Sie soll der Kern der bisherigen Arbeit und Koordinationsstelle für geplantes Selbsthilfe- Nachbarschaft- Zentrum sein. Zusammenarbeit mit über 150 Selbsthilfegruppen aus der Cel-ler Selbsthilfelandschaft. Vernetzung. Aufbau der Öffentlichkeitsarbeit. Geplant: Selbsthilfesymposium am 12.09.2009 /LK Celle, Kreistagsaal
  • Aufbau - Schulfrühstück im S-N-Zentrum: Informationsplattform für Schülerorganisation/ Schulklassen mit verschiedenen aktuellen, akuten Themenbereiche z.B. Selbsthilfethemen, freiwillige Engage¬ments, Gewalt. Dadurch sollen Kinder, Jugendliche aus den benachbarten Schulen motiviert werden für ehrenamtliche Arbeit.
  • Aufbau der Freizeitangebote. Spielnachmittage, Sport. Offen für Alle
  • Aufbau der Wohnanlage „SeWoLe“

Das Konzept Betreutes Wohnen „SeWoLe – Selbstbestimmt – Wohnen – Leben“ orientiert sich am Leitbild des Vereins zur Förderung der Körperbehinderter e.V. Celle (Satzung, vom 15.07.1978),
am Grundgesetzt Art. 1 Abs. 1 „Die Würde des Menschen ist unantastbar,“ und
am Art. 3 Abs. 3 GG „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden
Das betreute Wohnen „SeWoLe – Selbstbestimmt – Wohnen – Leben“ ist ein integrierender Bestand-teil des Selbsthilfe – Nachbarschaft – Zentrums. Die behinderten Menschen sollen durch das Selbst-hilfe – Nachbarschaft - Zentrum Teilhabe am Gesellschaftsleben ermöglich bekommen. Pädagogische Unterstützungen und Leistungen knüpfen an den individuellen Hilfebedarf und Soziali-sationserfahrungen der behinderten Menschen an. Die behinderten Menschen können in dem S-N-Zentrum die Vorbereitungshilfen auf ein selbständiges Leben in Anspruch nehmen und insbesondere in Fragen der allgemeinen Lebensführung beraten und unterstützt werden

Der Verein hat es sich bei dem Angebot zum Ziel gesetzt, eine Form des Wohnens und Zusammenle-ben für behinderte Menschen zu schaffen, durch die eine größtmögliche Selbständigkeit des/der Be-wohners/in ermöglicht wird mit der Möglichkeit, bei Bedarf und auf eigenen Wunsch betreut zu werden und erforderliche ambulante Dienstleistungen vermittelt zu bekommen.

Die Wohngemeinschaft SeWoLe kann vorrangig für die Aufnahme von behinderten Menschen aus der Region, Landkreis Celle zur Verfügung stehen. Dies folgt dem Grundsatz, dass Lebenswelt und Bezug zum Stadtteil möglichst beibehalten werden sollen um so dem persönlichen Bindungen, insbesondere den Kontakt zu den Eltern, Familie, sozialem Umfeld beizubehalten. Die Wohngemeinschaft steht aber auch für Menschen mit Behinderung aus anderen Regionen offen.

Mit der Wohngemeinschaft SeWoLe streben wir jedem Bewohner des Hauses das empfinden eines „eigenen Zuhause“ zu vermitteln und ihn die Lebensform finden zu lassen, die seiner individuellen Neigungen und Möglichkeiten entsprechen und bietet den Menschen mit Behinderung dauerhaft si-cheren Lebensort.
Auf Grundlage eines individuellen und ganzheitlichen Beratungs- und Assistenzangebotes wollen wir das Vertrauen in die Kraft der eigenen Fähigkeiten der Menschen mit Behinderungen ansprechen, wecken. Das beinhaltet, die Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten und in den eigenen vier Wän-den mit dem Ziel noch selbstbestimmtere Wohn- und Lebensformen zu entwickeln.

Ziele der Unterstützung für Menschen mit Behinderung im Selbsthilfe – Nachbarschaft – Zentrum:

Selbstbestimmung und Identität
  • jeder Bewohner/Mieter der Wohngemeinschaft soll unter weitestgehender Selbstverantwortung sein Leben gestalten können. Hilfestellungen zur Entwicklung eines Lebensentwurfs / einer Lebensplanung durch S-N-Zentrum .
  • Erlernen von Grenzen und Intimität, Nähe und Distanz. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum .
  • Fähigkeit zur realistischen Einschätzung der eigenen Lebenssituation. Hilfestellungen und Beratung durch S-N-Zentrum .
  • vorhandene Ressourcen der Bewohner sichtbar machen und sie stärken. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum .
  • den Erwerb von lebenspraktischen Tätigkeiten im Bereich der Haushaltsführung Haushaltführung trainieren, Freizeitgestaltung. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.
  • Lebens- und Arbeitsbereiche mitbestimmen und gestalten z.B. sich beteiligen an ehrenamtlichen Tätigkeiten. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.
  • lernen Verantwortung zu übernehmen und dazu stehen. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.

Soziale und persönliche Verantwortlichkeit
  • Soziales Umfeld gemeinsam aufbauen, mit dem behinderten Menschen und nicht für den behinderten Menschen. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.
  • Erlernen von Regeln das alltäglichen Umgangs im sozialen Umfeld und im öffentlichen Raum. Entwicklung der Orientierung in der Gesellschaft. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum .
  • Respekt gegenüber der Privatsphäre anderer Menschen. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.
  • Akzeptanz von Stärken und Schwächen bei sich und Anderen. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum .
  • Festlegung und Verfolgung eigener Ziele; Einhaltung von Absprachen und Orientierung an vereinbarten Zielen. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.
  • Fähigkeit sich in Konfliktsituationen Hilfe zu organisieren. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum .
  • die Vertretung eigener Interessen nach außen (sozialem Umfeld ) und auch in der Wohngemeinschaft u.a.. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.
  • Aufbau und Pflegen von Freundschaften. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.

Gesundheit Ernährung
  • Unterstützung zur ausgewogenen, gesundheitsförderlichen Ernährung -Zubereitung von Mahlzeiten und Kenntnisse über gesunde Ernährung. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.
  • Hygieneerziehung und gesundheitsbezogene Prävention: eigene Gesundheits- und Körperpflege, Se-xualhygiene. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.
  • Unterstützung im medizinischen Bereich : Anspruchnahme von medizinisch-therapeutischen Angeboten (Kontrolluntersuchungen, Zahn- Haut- Augenarzt, Krankengym. ect.) Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum. Alltagsbewältigung

Fähigkeit:
  • zur Selbstversorgung. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.
  • zur Nutzung formeller und informeller Unterstützungssysteme. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.
  • zur aktiven Freizeitgestaltung. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.
  • zum sorgfältigen und planvollen Umgang mit den eigenen finanziellen Ressourcen (Taschengeld, Sparkonto), Einkauf für den persönlichen Bedarf, Bekleidung). Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.
  • zur Strukturierung eines Tagesablaufs. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.
  • zum Umgang mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Verkehrserziehung). Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.
  • zur Pflege und Aufbewahrung von Kleidung. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.
  • Krisenintervention bei Konflikten am Arbeitsplatz. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.
  • Anleitung bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten wie Einkaufen, Kochen, Spülen, Wäschepflege usw. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N- Zentrum.

Eltern, Herkunftsfamilie- Umgang
  • Zusammenarbeit. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.

Betreuung und Lebensort
  • aktive Beteiligung an der Entwicklung des individuellen Hilfeplans durch Formulierung eigener Vorstellungen. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.
  • das „Da sein“ für die Bewohner, zuhören, antworten, trösten usw. Hilfestellungen, Angebote und Bera-tung durch S-N-Zentrum.
  • sowie die zielstrebige Nutzung und Stabilisierung privater sozialer Netzwerke Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.
  • die Einbeziehung externer individueller und sozialer Unterstützungssysteme
  • und institutioneller Netzwerke. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.
  • Kooperationen mit örtlichen Diensten, z.B. Pflegedienst, Arzte. Hilfestellungen und Beratung durch S-N-Zentrum.

Freizeitgestaltung
  • die Vermittlung und Begleitung in sozialräumliche Interessen- und Freizeitangebote. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.
  • Motivation zur Teilhabe bei den örtlichen Vereinsaktivitäten. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.
  • Unterstützung und Förderung individueller Ressourcen bei der kreativen Gestaltung des Alltags (sportliche, musische, handwerkliche künstlerische medienorientierte Anregungen, Seminare). Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.
  • Religion, jahreszeitliche und konfessionsbezogene Feste, persönliche Interessen werden be-rücksichtigt z.B. Gottesdienstbesuche. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum.

Methoden und Instrumente der pädagogischen Arbeit
  • Einzelbetreuung und – Beratung: Die Unterstützung der Menschen mit Behinderung erfolgt durch das Alltagsmanagment. Die notwendige individuelle Betreuung und Förderung erfolgt auf der Basis des jeweiligen individuellen Hilfebedarfs mit den dafür notwendigen Instrumenten. Hilfestellungen, Angebote und Beratung durch S-N-Zentrum. Betreuung als Abrufbare Assistenz in der Wohngemeinschaft richtet sich in Art und Umfang nach den Bedürfnissen und Wünschen der jeweiligen Nutzer aus.

Personelle Ausstattung der Beratungs- und Begegnungsstätte: Zurzeit:
1 Vollzeitstelle /pädagogische Kraft im integrativen Bereich
½ Stelle Selbsthilfekontaktstelle KIBiS /pädagogische Kraft

Aufbauen - Ziel: Es muss eine 1 Vollzeitstelle für pädagogische Kraft /im Ambulanten- und Beratungsbereich des Bereuten Wohnen SeWoLe im Selbsthilfe –Nachbarschaft – Zentrum (oder alternativ 2 x ½ Stellen) ab 1.01.2010 aufgebaut werden.

Ehrenamtliche Tätigkeiten: 40 Personen: Bastel- Klöngruppen, Freizeitgruppen


 

Beschreibung der Umsetzung der Vorhabensziele


Umsetzung „Zusammen bauen wir ein eigenes Haus“ Der Verein verwirklicht im Selbsthilfe – Nachbarschaft – Zentrum ein neues, einzigartiges Konzept. „Zusammen bauen wir ein eigenes Haus“

Bei der Planung wurden Menschen mit Behinderung intensiv einbezogen.
Das Passivhaus/ Anbau wird mit

  • interessierten Menschen mit Behinderung,
  • Eltern, Pfadfinder St. Ludwig Celle,
  • Nachbarschaft,
  • Ehrenamtlichen
  • und weiteren interessierten Bürger

in sehr enge Zusammenarbeit mit Fa. Hellmann Hand in Hand hergestellt. Alle beteiligten Handwer-kerunternehmen unterstützen das Vorhaben.
Das Projekt fasst bisherige Erkenntnisse in der Behindertenhilfe und Selbsthilfe zusammen. Die Ziel-setzung des Projektes ist das Aufbau des Selbsthilfe – Nachbarschaftszentrums und des integrierten Betreuten Wohnen „SeWoLe – Selbstbestimmt – Wohnen – Leben“ mit dem Ziel die Teilhabe am Gesellschaftsleben in der Gemeinde „ Gemeinsam Leben - Gemeinsamkeiten mit und in der Ge-sellschaft herstellen“. Es handelt sich hier um Mietwohnungen in einer 3erWG und einzele Apart-mentwohnungen für Schwerstbehinderte Menschen in Niedersachsen, die ohne dieses Angebot den üblichen Weg ins Heim in Anspruch nehmen müssen. Bei der geplanten Wohngemeinschaft handelt sich um eine Einrichtung, in der das Heimgesetz keine Anwendung findet.

In der Anlage ist „betreutes Wohnen“ bis 8 Personen vorgesehen. Alle Wohnungen sind barrierenfrei. Die Grundmiete wird mit Hilfe einer staatlichen Behörde festgelegt. Miete für den Wohnraum wird nach einer Netto– Kaltmiete berechnet. Bei Bezug der Wohnung ist ein Betreuungsvertrag zu unterzeichnen, der ein Grundpaket der Betreuung zu einem Preis von 60,00 Euro monatlich gewährleistet und nach Bedarf den jeweiligen Mieter/Innen angepasst wird. Die Ansprechbarkeit ist rund um die Uhr durch die eine Notrufanlage gewährleistet, denn in jeder Wohnung wird ein Notruftelefon installiert. im Notfall kann jede Wohnung selbst dann von Außen öffnen, wenn Innen noch der Schlüssel steckt.

Betreutes Wohnen:Für 8 Personen verfügbar
Anfahrtsbeschreibung:Alt Groß Hehlen 21, 29229 Celle
Kategorie:Wohngemeinschaft - Betreutes Wohnen SeWoLe im Selbsthilfe-Nachbarschaftszentrum
Vertragsart: SeWoLe - Miete und Grundversorgungspauschale ( 60,00 Euro monatlich)
Gemeinschaftsräume: Kooperationsvertrag Stadt Celle, Landkreis Celle und Vereinsmittel
Wohnfläche: Zwischen 26,68 m² bis 50,00 m² pro Wohnung Altbau/Villa
Gemeinschaftsräume: Zwei große Aufenthaltsräume im Erdgeschoss
1Beratungs- Besprechungsraum
1 Betreuer- /Personalraum
große Küche mit Essraum
Badezimmer, 2 WC
Garten, Terrassen
Bautyp: Villa mit Anbau/Passivhaus – Ökologisch bauen
Mietpreis: bis 5,40 €/ pro m²
Erdgeschoss / Anbau /Neubau: 3 Apartmentwohnungen für 3 Personen auch für eine Familie (Eltern mit Behinderung)
1 Etage /Altbau: 3 Einzelzimmer in einer Wohngemeinschaft für 3 Personen
Wohnen - Kochen, 1 Badezimmer in der 3 WG
1 Etage /Anbau/Neubau: 1 Apartmentwohnung für 1 Person
1 Apartmentwohnung für 2 Personen ((Eltern mit Behinderung)
Lift: Ja
Verfügbar ab: Baubeginn, August 2009
Einmaligkeit des Projektes
Gemeinschaftlich – Ökologisch- -wertvoll-

„Zusammen bauen wir ein eigenes Haus“ Bei der Planung wurden Menschen mit Behinderung intensiv einbezogen.
Das Passivhaus/ Anbau wird mit
  • interessierten Menschen mit Behinderung,
  • Eltern, Pfadfinder St. Ludwig Celle,
  • Nachbarschaft,
  • Ehrenamtlichen
  • und weiteren Interessierten Bürger

in Zusammenarbeit mit Fa. Hellmann Hand in Hand hergestellt. Alle Mitmachenden erwarten sehnsuchtsvoll den Beginn des Baues. Voraussichtlicher Beginn ist Ende April 2009.


Wohnlage:
Der Wohnraum liegt zentral im Stadtteil Groß Hehlen, 2500m vom Stadtzentrum Celle entfernt. Die Villa mit dem Grundstück steht in einem sehr gepflegten sozialen Umfeld, im Neubaugebiet (Einfami-lienhäuser). Um dieses Haus ist der Stadtteil Groß Hehlen entstanden und ist sehr bekannt. Die viel-fältige und gute Infrastruktur, sowie gut ausgebaute Gehwege ermöglichen vollkommene Teilnahme am täglichen Leben in der Gemeinde.

Infrastruktur der Umgebung
Einkaufszentrum:
400m - Einkaufszentrum „Real“ mit Einkaufspassagen, Bäcker, Restaurant, Penny, Getränkemarkt, Lotto- Zeitungskiosk, Friseur
300m - Einkaufspassage „Celler Tor“ mit Hotel, Physiotherapiepraxis, Schwimmbad, Reisezentrum, Kosmetikstudio, Friseur, Zeitungskiosk
300m – Fahrradhändler mit Werkstatt
300m – Friseurstudio, Blumenladen, Restaurant „Deutsche Küche“, Hotel
300m – Restaurant „Salzburger Stuben“
600m – Restaurant „Kroatische Spezialitäten“
300m – Fahrradhändler mit Werkstatt
350m – Bäcker Schmidt
400m – Bäcker Krause
400m – Fleischerei Zimmermann
600m – Sparkasse Celle
250m – Ev Kirche
350m – Kindergarten
400m – Spazierwege , Wald
2000m Schulen
2000m Sportplatz
3000m und 4000m Kath. Kirche

Busverbindungen ( 15 Minuten bis Innenstadt)
300m Bushaltenstelle 1 (Barrierenfrei)
350m Bushaltenstelle 2 (Barrierenfrei)
3500m Bahnhof

Arzt/ Apotheke
400 m Ärzte, Zahnärzte, Apotheke
3000m Krankenhaus AKH
4000m Krankenhaus „Josefstift“

Ämter
2000m Agentur für Arbeit
4000m Rathaus


 

Passivhaus -Tagebuch

Montag, 1. November 2010

Positive Nachrichten
Deutschland ist das Land der Nörgler? Nein, so würde ich das nicht unterschreiben. Zumindest aus den Reihen unserer Bauherren erhalten wir immer mal wieder sehr positive Reaktionen und Nachrichten.
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Sonntag, 31. Oktober 2010

Passivhäuser im Wandel der Zeit
Jede Zeit hat ihre Häuser, rede Region ihren typischen Baustil. Dieses Haus hier stammt aus dem Jahre 1999 und passt sich dem Stil seiner Umgebungsbebauung perfekt an, ländlich rustikal.
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Donnerstag, 28. Oktober 2010

Passivhaus zum selber bauen im Trend
Wer heute energetisch vernünftig und weitsichtig bauen will, kommt um ein Passivhaus eigentlich nicht herum. Wer dazu auch noch die Baukosten im Rahmen halten möchte, der denkt zwangsläufig über ein Selbstbaupassivhaus nach. Tatsächlich ist unser Konzept in sich und rund herum stimmig wie auch logisch.
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Montag, 25. Oktober 2010

Stilvolles Passivhaus-Bad
Nein, es gibt natürlich keinen Unterschied zwischen der Einrichtung eines Passivhauses und der einen herkömmlich gebauten Hauses, als Ihren Geschmack. Uns haben schöne Fotos des Bades unserer Bauherrn aus Frankreich erreicht.
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Montag, 11. Oktober 2010

Immer wieder schön anzusehen.
Unsere Bauherren leben im gesamten Bundesgebiet, was rede ich, in der EU verteilt. Man könnte also meinen, dass die einzelnen Passivhäuser derart verstreut liegen, dass sie kaum auffallen.
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Sonntag, 10. Oktober 2010

Bilder helfen bei der Betreuung.
Startschuss für Null-Emissions-Siedlung gefallen.

Täglich erreichen mich Mails mit Anfragen von Bauherren, die gerade ihr Passivhaus bauen oder mit der Bitte um Ratschläge für bestimmte Detaillösungen. Das gehört natürlich zu meinen Aufgaben und ich tue es gern, zumal wir die Antworten auch als ratgebende Elemente in unsere Seiten aufnehmen können.
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Dienstag, 28. September 2010

Passivhäuser quer durch die Gesellschaft
Die Gemeinde der Passivhausbesitzer wächst, die Gemeinde derer, die sich für so ein Haus interessieren, ebenfalls. Und jene Grupp, die sich für ein Selbstbaupassivhaus interessiert, scheint rasant größer zu werden. Vor allen Dingen aber geht das Thema Passivhaus quer durch die Gesellschaft. Aus allen gesellschaftlichen Lagern erhalten wir Anfragen.
Lesen Sie mehr.


Eckart-Rolf Hellmann Lönsweg 13Winsen an der Aller Telefon 0 51 43 - 65 61 Fax 0 51 43 - 91 28 92 e-r.hellmann@t-online.de