Passivhaus Hellmann - das Passivhaus wird als Bausatzhaus geliefert und durch Eigenleistung ergibt sich eine hohe Einsparung. Bei uns bekommen sie das Energiesparnde Passivhaus als Selbstbauhaus und haben so eine Menge Einsparung am Bau.
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29. März 2010Lokalermin in Homburg/Saar: Es kann bald losgehen.
1.100 Kilometer, 15 Stunden unterwegs und rundherum zufrieden. Der Grund ist ein Besuch bei unseren neuen Bauherren in Homburg/Saar. Nach einer sehr angenehmen und stressfreien Anfahrt sind wir vom Bauherrenehepaar herzlichst empfangen und fürstlich bewirtet worden, haben das Bauvorhaben besprochen, viele Fragen beantworten und Unklarheiten beseitigen können, den Bausatz- und Betonvertrag abgeschlossen und schließlich noch gemeinsam mit unserem Bauherrn das etwa 15 Kilomenter vom derzeitigen Wohnort entfernte Grundstück besucht. Danach ging es auf die Rückreise, auch in aller Ruhe und unerwartet stressfrei. Fazit eines bis 22 Uhr dauernden Tages: Lang, anstrengend und schön. Denn wieder verwirklicht sich der Passivhaustraum von zwei netten Menschen. Vielen Dank für den herzlichen Empfang und den angenehmen Aufenthalt. In Homburg an der Saar kann es nun bald losgehen.
28. März 2010Neuigkeiten vom Passivhaus in Minden
Tapezieren, Streichen, Wasserhähne anschließen, Stromzähler einsetzen lassen, Lüftungsanlage an Ort und Stelle buxieren – alleine... Unser Bauherr in Minden zählt die Tage bis zum Einzug. Bis dahin gibt es noch reichlich zu tun: Luftleitungen verlegen – Programm für eine Woche, Treppen und Türen bauen – Programm für die Woche nach Ostern. Zwischendurch weiter Tapeten und Farbe an die Wände bringen. „Wir wollen erst einmal einziehen“, schreibt unser Bauherr. Danach kommen ein Schuppen, ein Carport sowie sieben Obstbäume und ein Schuppen.
Donnerstag, 25. März 2010Passivhäuser für die Mongolei?
Ja, das ist durchaus denkbar, denn unser Selbstbaukonzept für Passivhäuser lässt sich grundsätzlich weltweit umsetzen, weil ein Passivhaus nicht nur Wärme festhalten sondern auch fernhalten kann. Nun muss man jedes Baukonzept, so auch unser, auf die jeweiligen klimatischen Bedingungen ausrichten und den regional gültigen Regeln anpassen.
Mittwoch, 24. März 2010Expertenwissen und –erfahrung gefragt.
Die Stadt Ronnenberg (Postleitzahl 30940) stellt hohe Forderungen an Menschen, die ein eigenes Haus in einem der städtischen Baugebiete bauen möchten. Die jeweils geltenden Werte der Energieeinsparverordnung reichen nach eigenen Angaben nicht. Speziell dafür hat man bereits vor langer Zeit ein Team Ökologie gebildet, das fortschrittliche Konzepte für Baugebiete entwickeln soll. Dieses Team lädt nun zu einem Fachgespräch über energetische Standards in Baugebieten der Stadt Ronnenberg ein. Vor dem Hintergrund der EnEV 2009 soll das Gespräch Möglichkeiten und Wege aufzeigen, den Passivhausstandard als Leitlinie einzuführen. An diesem Gespräch werden wir teilnehmen, auf Wunsch unser Konzept erläutern und schließlich mit hochkarätigen Experten von proKlima und der Klimaschutzagentur Region Hannover sowie mit Vertretern der Stadt Ronnenberg, der Energieversorger und Finanzdienstleistern, mit Bauträgern, Architekten und Passivhausbesitzern sprechen. Im Ergebnis soll ein Gesamtkonzept für energiebewusstes Bauen entstehen. Wir sind gespannt, ob den großen Worten schließlich Taten folgen werden.
Montag, 8. März 2010Und es hat sich doch gelohnt.
Schöner Bauen & Wohnen in Celle: Diese Messe ist für uns bereits zur kleinen Tradition geworden. Nicht nur, dass wir seit Jahren dabei sind. Wir haben auch seit Jahren stets einen Standort, nämlich direkt neben dem Treppenaufgang. Vielleicht liegt es daran, dass unser Stand selbst bei mäßigem Publikumszuspruch immer besucht ist. Vielleicht ist es aber auch unsere Botschaft, die wir in die Welt tragen: Leute, wenn Ihr bauen wollt, baut ein Passivhaus in Eigenleistung, senkt Eure Kosten, schont die Umwelt und macht Euch vom Energiemarkt unabhängig.
Mittwoch, 17. Februar 2010Messe Berlin: Und alle Welt interessiert sich für ein Passivhaus
In Berlin ist Messe und die ganze Welt kommt hin. Diesen Eindruck könnte man bekommen, wenn man das Ergebnis der ersten zwei Messetage betrachten. Massenhaft Menschen, Andrang am Passivhaus - Stand und unentwegt Gespräche. Die Messe ist international angelegt. Was für ein Glück, dass wir Mitstreiter haben, die der englischen Sprache mächtig sind. Wir hätten sonst die vielen Interessierten aus aller Welt nicht beraten können.
Samstag, 13. Februar 2010Messe Berlin: Der Stand ist eingerichtet
40 Stundenkilometer auf der Autobahn, zig Stunden unterwegs.. aber es ist geschafft. Unser Passivhaus-Stand auf der Messe SolarEnergy in Berlin steht. Diese Ausstellung ist übrigens Teil der Bautec. Am 16.
Februar, also am Dienstag, geht es dann richtig los. Sie finden unseren Stand mitten in der Hall der SolarEnergy, nicht zu verfehlen. Halten Sie einfach unserer großen Isorast-Säule Ausschau. Wir freuen uns auf Sie. Platz haben wir übrigens reichlich - auch für intensive Gespräche:
60 Quadratmeter, da lässt sich trefflich planen und schwärmen.
Donnerstag, 28. Januar 2010Innenausbau im Passivhaus trotz eisiger Temperaturen
Der Winter hat uns seit Wochen und Monaten so richtig im Griff. Auf so gut wie keiner Baustelle bewegt sich irgendetwas, zumindest nicht, wenn gemauert, betoniert oder verputzt werden soll. In einem Passivhaus, das als Rohbau mit Fenstern und geschlossenem Dach bereits steht, kann aber der Innenausbau problemlos vorangetrieben werden. Die Erfahrungen unserer Bauherren zeigen: Schon ein kleiner Heizlüfter reicht, um die Temperaturen im Haus rasant ansteigen zu lassen, ganz gleich, auch wenn ansonsten klirrende Kälte angesagt ist. Aber: Sie sollten aber dennoch vermeiden, umfangreiche Putz- oder Estricharbeiten bei Minusgraden auszuführen. Bedenken Sie bitte: Um Putz und/oder Estrich aushärten zu lassen, müssten Sie Fenster und/oder Türen öffnen. Denn die aufkommende Luftfeuchtigkeit muss aus dem Haus transportiert werden. Selbst die Anlage zur kontrollierten Be- und Entlüftung wäre damit überfordert. Sie hält zwar die Luftfeuchtigkeit im gesunden Bereich. Als Raumluftentfeuchter nach Putz- und Estricharbeiten sollte man sie nicht missbrauchen. Trockenbau, Dämmung, Rohre einbringen und so weiter sind natürlich Arbeiten, die Sie selbstverständlich auch im tiefsten Winter ausführen können.
Sonntag, 13. Dezember 2009Unser Passivhaus in Halle gleicht einer Burg.
Das Passivhaus in Halle kann es mit jeder Burg aufnehmen. Nicht etwa, weil es ähnlich massiv gebaut ist. Ich würde gar behaupt, massiver geht es nicht. Nein, das Passivhaus in Halle bietet architektonisch einfach einige Leckerbissen, die es so einzigartig machen: Der auf einer Seite abgerundete Kubus, Wandversatz, angedeutetes Walmdach als „Einfriedung“ einer Dachterrasse. Allein das hat schon seinen Reiz. Das Haus gleich architektonisch einem nach innen geöffneten Schutzwall. Diese Idee hatte der Bauherr, weil er nur ein relativ kleines Grundstück besitzt und zudem von hoher Bebauung umgeben ist.
Donnerstag, 10. Dezember 2009Ein Passivhaus für Hemmingen.
![]() ![]() Mittwoch, 9. Dezember 2009Passivhaus – Infoabend in Hemmingen mit wenig Neuem.
Montag, 7. Dezember 2009, 19 Uhr im Bürgersaal des Hemminger Rathauses (bei Hannover). Stuhlreihen sind zusammengerückt und vor Kopf eine Tischreihe aufgebaut worden. Vier hochhonorierte Experten von der Klimaschutzagentur Region Hannover, Pro Klima, dem Erschließungsträger NLG und von der Stadt Hemmingen nehmen dort Platz. In den Stuhlreihen: Menschen, die sich für ein Passivhaus interessieren. Zehn mögen es gewesen sein. Die übrigen waren Bauträger, Architekten und Planer, die zugleich Infostände im Foyer des Rathauses aufgebaut hatten – für zehn Interessenten... Anlass dieses illustren Treffens war die Vorstellung eines neuen Baugebietes im Hemminger Ortsteil Devese. Denn das, so die Stadtentwicklerin, sei etwas ganz Außergewöhnliches. Und darum machte die Beamtin auch den Anfang, beschrieb die Eckpfeiler der städteplanerischen Bedeutung eines solchen Baugebietes, hob die Kinderfreundlichkeit hervor und umriss den Bebauungsplan in groben Zügen. Und leider kam dann diese Satz: „Sie wissen, Passivhäuser sollten eine möglichst kompakte Bauform haben, um das Verhältnis von Gebäudehülle zu umbautem Raum möglichst zu optimieren.“ Ein gewichtiges Kopfnicken derer, die Passivhäuser nach wie vor gemäß verstaubtem und althergebrachten Architektenwissen bauen, ging durch die Stuhlreihen. Nur der Experte der Klimaschutzagentur Region Hannover, Uwe Scherer, nickte nicht. Er war es auch, der dem Passivhausgedanken an diesem Abend Leben einhauchte. Nein, ein Passivhaus müsse kein Schuhkarton mit Fenstern drin sein, ganz im Gegenteil. Einzig die geschlossene und dichte Gebäudehülle sei wichtig, führte er aus. Ansonsten war auch sein doch etwas lang geratener Vortrag gespickt mit vermeintlich neuen Informationen, die für uns seit 13 Jahren Alltag sind. Aber: Scherer lebt den Passivhausgedanken und brennt für diese Bauweise, das hat man gemerkt. Liebevoll umschrieb er die Philosophie, die Lebensart, das Lebensgefühl. Ganz geduldig ließ er sich mit Vorurteilen der wenigen Unwissenden im Raume konfrontieren, beließ sie sogar bei ihrem Glauben und stellte lediglich fest: „Sie müssen nicht, aber Sie können.“
Jan Normann von Pro Klima brachte dann binnen weniger Minuten die Finanzen rund um ein Passivhaus in Ordnung und stellte fest: „Sie sehen, wer ein Passivhaus baut, der kann richtig viel Geld dazubekommen und wird mit günstigen Darlehen gefördert. Damit können Sie zu erwartende Mehrkosten zumindest zu einem Teil abfangen.“
Mehr Informationen dazu unter www.nlg.de. Zugelassen sind:
Auszug aus dem Bebauungsplan
Weitere Informationen zum Baugebiet bei der Stadt Hemmingen: www.hemmingen.de. Montag, 07. Dezember 2009Ein Passivhaus entsteht bei Neustadt am Rübenberge![]() ![]()
Als wir das Grundstück für dieses Passivhaus besichtigt haben, staunten wir nicht schlecht. Denn an der Stelle, wo das Passivhaus entstehen sollte, stand noch ein altes Haus, das sauber abgetragen und entsorgt werden sollte, der Keller aber nicht entfernt werden durfte.
Nun, unser Bauherr hat sich darum gekümmert. Das alte Haus steht nicht mehr, ist also bis auf die Kellerdecke abgetragen worden. Der Neubau ist fertig durchgezeichnet, die Statik und der Wärmeschutz sind ebenfalls fertig, die Entwässerung wurde erarbeitet, und nun geht es an den Bauantrag selbst.
Sonntag, 06. Dezember 2009Passivhaus bei Aachen: Schlichte Schönheit.![]() ![]() Sehen Sie hier noch weitere Bilder.
Passivhäuser sollen eine geschlossene Gebäudehülle haben. Viele Architekten entwickeln sich vor dem Hintergrund dieser Herausforderung zu wahren Minimalisten: keine Schnörkel, allenfalls mal ein paar farbliche Akzente, fertig. Wie man ein sachliches und schlichtes Passivhaus bauen kann, dass allein durch seine Sachlichkeit schön anzusehen ist, und zugleich einen Hauch von mediterranem Flair und baulicher Erhabenheit ausstrahlt, zeigt unser Bauherr bei Aachen. Es entsteht ein Einfamilienhaus auf zwei Etagen.
Sonntag, 06. Dezember 2009Passivhaus in Funk und Fernsehen.
In Celle (Niedersachsen) entsteht ein ganz besonderes Passivhaus. Es ist das künftige Wohnhaus des Vereins zur Förderung Körperbehinderter e.V. Celle. Der Clou: Die Menschen mit Behinderung, ihre Angehörigen, Nachbarn und natürlich die Mitglieder des Vereins bauen das Haus in Eigenregie – soweit, wie möglich, versteht sich. Nicht alle Arbeiten können Laien ausführen. Das Projekt der behinderten Menschen aus Celle hat inzwischen bundesweit Aufmerksamkeit erhalten, denn es ist einzigartig in Deutschland, vermutlich sogar in ganz Europa. Es ist wohl das Selbstverständnis, mit dem die Betroffenen ihr Haus eigenhändig bauen, ein Stück selbstbestimmtes Leben, das schon auf der Baustelle beginnt. Im Frühjahr nächsten Jahres wollen einige Betoffene in das neue Passivhaus einziehen, um ein weitgehend unabhängiges Leben führen zu können, wie es für die meisten Menschen unter uns üblich ist.
Freitag, 04. Dezember 2009Ein Passivhaus Wohn- und Bürogebäude entsteht am Berliner Ring in Brandenburg
Baustand im November 2009: Samstag, 03. Oktober 2009In Halle wächst das Haus.
In Halle laufen die Arbeiten am Passivhaus, dessen Genehmigung sehr lange gedauert hat, reibungslos. Der Bauherr hat sich entschieden, sehr viele Leistungen einzukaufen. Und so lernen nun Bauprofis vor Ort unser System kennen. Das ist ein netter Nebeneffekt.
Donnerstag, 24. September 2009Es gibt viel zu entdecken und noch mehr zu tun.
Das Krisenjahr geht mit straffen Schritten auf den Endspurt zu. Immerhin schreiben wir den 24. September. Drei Monate noch, dann ist ... . Na gut, darauf wollte ich eigentlich nicht eingehen, sondern lieber auf unsere aktuelle Situation. Es gibt nämlich richtig viel zu tun, und das trotz Krise. Allein fünf neue Bauanträge haben wir gerade erst eingereicht, vier Aufträge für Einfamilienhäuser angenommen und zwei Baugenehmigungen erhalten. Und das ist nur die Spitze des berühmten „Eisberges“, der bei uns glücklicherweise nicht schmilzt.
Sonntag, 20. September 2009Auch Bungalows als Passivhaus geeignet.
Sie erinnern sich bestimmt: Die ersten Bilder von Passivhäusern waren eher abschreckend. Langweilig und einem Schuhkarton mit enorm dicken Wänden und kleinen Fenstern gleichend kamen sie daher. Dieser Eindruck ist hängen geblieben, und das noch viele Jahre. Fakt ist aber: Passivhäuser sind so individuell, wie die Besitzer selber. Jedes Haus ist ein Einzelstück. Weil wir inzwischen über das richtige Bausystem für Selbstbaupassivhäuser verfügen, können wir jeden architektonischen Wunsch erfüllen. Einzig auf die richtige Planung, den Einsatz des richtigen Materials und die korrekte Arbeitsausführung kommt es an. Selbst ein Bungalow, energetisch eher eine ungünstige Bauform, lässt sich mit unserem Bausystem als funktionierendes Passivhaus planen und verwirklichen. In einem Dorf bei Braunschweig entsteht gerade so ein Passivhaus-Bungalow. Hier nun ein paar Bilder vom Baufortschritt.
![]() ![]() ![]() Samstag, 12. September 2009Die Decke ist bestellt.
Jetzt ist die Decke für das Passivhaus der Körperbehinderten in Celle endlich bestellt. Und am Montag, 21. September, wollen wir sie verlegen. Damit ist auch der Stillstand auf der Baustelle beendet, eine kleine Pause, die unvermeidlich war. Ich will Ihnen erklären, warum:
![]() ![]() Donnerstag, 10. September 2009Wasser – ideal für die Erdwärmetauscher.
Wer ein Passivhaus baut, weiß: Vor der Grund- beziehungsweise Bodenplatte kommen die Erdwärmetauscher in den Boden. Die müssen frostfrei verlegt sein, sprich in entsprechender Tiefe. Dabei kann es vorkommen, dass die Rohre in Grundwasser gelegt werden. So, wie im aktuellen Fall. Unser Bauherr aus einem Ort nahe Berlin baut auf einem Grundstück, das von stark drückendem Grundwasser geprägt ist. Das heißt: Die Sohlenplatte liegt knapp einen Meter über dem Grundwasserspiegel. Für das Passivhaus selber stellt das bei fachgerechter Arbeitsausführung kein echtes Problem dar, wohl aber für jene, die die Wärmetauscher verlegen müssen. Sie graben in den Grundwasserbereich hinein. Dafür wird lokal das Wasser abgepumpt, der Graben ausgehoben, das Rohr verlegt und sofort verfüllt und verdichtet. Danach steigt der Grundwasserspiegel wieder auf sein altes Niveau. Und genau das wirkt sich zum Vorteil des Bauherrn aus. Der Grund: Im Sommer kühlt das Grundwasser die durch den Wärmetauscher strömende Luft. Im Winter wärmt es sie. Wasser ist nämlich ein viel besseres Leitmedium als herkömmlicher Boden. Gute Aussichten also für unsere künftigen Besitzer eines Selbstbaupassivhauses. Der ist ohnehin sehr zufrieden, was den Fortschritt der Arbeiten an seinem Haus betrifft.
![]() ![]() Sehen Sie hier noch weitere Bilder.
Herzlichst, Sonntag, 06. September 200912 Tage bis zum Richtfest.
Wer ein Passivhaus selber bauen will, kann sich professioneller Unterstützung sicher sein und: Er kann die Geschwindigkeit, mit er baut, mit dem Grad seiner Eigenleistungen wesentlich beeinflussen. Möglich macht das unser logisches und leicht nachvollziehbares Selbstbausystem. – Zwei Wochen hat unser Bauherr aus der Umgebung von Braunschweig von der Grundsteinlegung bis zum Richtfest gebraucht. Inzwischen sind die Fenster eingebaut und der Bauherr hat die Tür seines eigenen Hauses zum ersten Mal abgeschlossen. ![]() ![]() Sehen Sie hier noch weitere Bilder.Donnerstag, 03. September 2009Alle guten Dinge sind drei.
Wer zwei Häuser gebaut hat, der kann auch noch eines bauen ... Na gut, dieser Spruch ist etwas aus der Luft gegriffen, trifft im aktuellen Fall aber zu. In Soltau will nämlich ein Bauherr sein Passivhaus selber bauen, und zwar eines nach unserem System und gemäß unserer Philosophie. Der Clou an der Geschichte: Unser Bauherr hat bereits zwei Häuser gebaut und Nummer zwei mit uns. Vor 10 Jahren, 1999, entstand das erste Haus, damals noch als „Fast-Passivhaus“. Für uns ist der neuerliche Plan nicht nur ein absoluter Vertrauensbeweis. Er verdeutlicht die Entwicklung, die sowohl das System als auch unsere Philosophie durchgemacht haben.
Vor zehn Jahren ist dieses Haus nach unserem System entstanden. Es funktioniert nahezu wie ein Passivhaus, gilt aber nicht als solches. Trotzdem hat es bereits vor 10 Jahren den Markt revolutioniert. Denn es hat einen Primär-Energiebedarf, der einem Passivhaus sehr nahe kommt. Dienstag, 25. August 2009Früh aufstehen reicht nicht, um vorne zu stehen.
An der Ostsee, in Mecklenburg-Vorpommern, in Springe, in Weil am Rhein und in Braunschweig – es wird gesteckt, was das Zeug hält. Und die Orte sind nur Platzhalter für unzählige weitere Baustellen. Deutschland baut Passivhäuser, und das ist richtig und in erster Linie für das Klima gut.
Dienstag, 11. August 2009Langwieriger Entscheidungsweg
Die Bauämter Deutschlands sind uns in der Regel recht gut gesonnen. Zügig und oft sehr interessiert am System und der Philosophie prüfen und genehmigen sie unsere Bauanträge – nicht immer ohne Nachbesserungen. Aber das ist ja in Ordnung so. Denn gerade bei Passivhäusern unserer Bauweise kommt es auf jeden Handschlag an. In Halle (Sachsen-Anhalt) scheinen die Uhren aber ganz anders zu ticken. Denn in der Landeshauptstadt der Frühaufsteher kommt man mit dem Thema Passivhaus zum selber bauen offenbar nicht klar. Unter meinen über 500 gebauten Häusern nach dem Isorast-Prinzip waren bereit sehr viele komplizierte Fälle. Derart viele Nachanforderungen weiterer Unterlagen, Zertifikate und sonstiger Nachweise hat es bis jetzt nirgendwo gegeben. Aber: Das betreffende Bauvorhaben wird auch umgesetzt, denn es entspricht nicht nur dem örtlichen und regionalen Bebauungsplan. Wir planen und bauen nach den modernsten Richtlinien und sind dem aktuellen Stand auf anderen Baustellen meilenweit voraus.
Dienstag, 11. August 2009Körperbehinderte bauen selber
Ein sehr wichtiges Bauprojekt startet in diesem Monat: Der Verein zur Förderung Körperbehinderter e.V. Celle baut sein eigenes Passivhaus, besser gesagt: Die Mitglieder, behinderte und nicht behinderte Menschen, stecken eigenhändig. Damit nehmen sie eine Vorreiterrolle in Deutschland ein, denn in der Regel wird einem gehandikapten Menschen eine derartige Leistung nicht zugetraut. Ich sehe das differenzierte. Trotz Beeinträchtigungen sind sehr viele behinderte Menschen in der Lage, all die Dinge zu tun, die andere auch so unternehmen – auf ihre Weise und in ihrem Tempo, oft sogar deutlich besser als Menschen ohne Behinderung.
Montag, 10. August 2009Etwas ungewöhnlich
Wer mit uns ein Passivhaus selber baut, darf sich sicher sein, dass den Planungen für das Haus absolut korrekte und exakte statische Berechnungen zugrunde liegen. Das gilt für alle unsere Häuser. Doch das reicht den Behörden in Brandenburg offensichtlich nicht. Bereits zwei Bauvorhaben mussten nun von Prüfstatikern nachgerechnet werden. Der Haken dabei: Diese Statiker kennen sich nicht mit unserem Bausystem aus. Das heißt: Wir müssen – für uns vollkommen unverständlich – sämtliche Unterlagen, Zulassungen und Zertifikate vorlegen, damit die Prüfstatiker sich näher mit dem Thema befassen können und etwas dabei lernen. Diese Prozedur verzögert den Bau der Häuser zwar. Dennoch sind wir guter Dinge. Demnächst geht es los.
Dienstag, 14. Juli 2009Ein Passivhaus für Hunde- und Katzenliebhaber
In Italien lässt sich prima Urlaub machen. Das wissen nicht nur die urlaubsreifen Deutschen sondern auch die Italiener selber. Und: Sie haben von unseren Selbstbaupassivhäusern gehört und die Philosophie hinter dem System offensichtlich erkannt. Jetzt erreichte mich nämlich eine Anfrage aus Italien. Die Inhaber einer Tierpension für Hunde und Katzen wollen ihr Urlaubsangebot erweitern. Auf 49 Metern Länge und 11 Metern Breite sollen kleine Appartements mit maximal zwei Stockwerken entstehen, aber mit Passivhausstandard. Geplant ist eine kleine umweltfreundliche Ferienanlage für Hunde- und Katzenbesitzer. Unsere Aufgabe im ersten Schritt: Wir planen die Anlage als Passiv-Reihenhäuser, berechnen die Wohnfläche und den Preis für jedes Haus einzeln wie auch für die gesamte Anlage. Mittwoch, 24. Juni 2009Fachlich fundierte Gespräche
Drei sehr anstrengende Tage in Hannover liegen hinter uns. Es war mal wieder Messezeit. Diesmal haben wir unseren Stand auf der Energy Tech 2009 im Messeforum am Airport Hannover Langenhagen (19. – 21. Juni) aufgebaut. Fazit: Es war ein erfolgreiches Wochenende. Allein unser Stand sticht jedem Besucher ins Auge, denn der besteht aus unserem Baumaterial, ist ruckzuck gesteckt und ebenso schnell abgebaut.
Die Energy Tech in Hannover spricht besonders Menschen mit ökologischem Gewissen an, Menschen, die Energie sparen wollen, und das in allen Bereichen. In erster Linie betrifft das die moderne Haustechnik und zukunftsweisende Bausysteme. Ein idealer Treffpunkt also für unsere Bauherren und jene, die es werden wollen.
Nachdem Freitag der Tag für die Fachwelt und Politik war, hatten wir am Samstag und Sonntag jeweils einen vollen Stand. Und: Die Besucher waren bestens vorinformiert, kamen mit exakten Vorstellungen und ausgearbeiteten Planungen zu uns. Die Themenbereiche CO2-Reduktion, Umweltschutz und energiebewusstes Bauen gelangen mehr und mehr in das Bewusstsein der Menschen. Wir bieten noch eines: selber Bauen. Eine Erfahrung, die mit uns bereits über 500 Familien gemacht haben. Ihre Zahl wächst, ganz besonders nach einer Messe, wie der Energy Tech.
„Wir bauen noch einmal mit Ihnen“
Es gibt Momente im Leben, die einem Menschen sagen: „Du bist auf dem richtigen Weg.“ Solche Momente habe ich während der Messe „ENERGY Tech 2009“ im Messeforum am Airport Hannover Langenhagen (19. – 21. Juni) erlebt. Dort besuchte mich eine Bauherrenfamilie, die bereits vor über 10 Jahren ein Haus nach unserer Philosophie gebaut hat. Das Problem: Damals waren das Niedrigenergiehäuser. Der bessere Begriff wäre „Niedrigstenergiehäuser“. Denn die Energiebedarfswerte dieser Gebäude kamen einem Passivhaus sehr nahe. Unsere Bauherrenfamilie hat die Entwicklung des ISORAST-Systems und unserer Philosophie beobachtet und nun beschlossen: „Wir bauen noch einmal mit Ihnen, diesmal aber ein echtes Passivhaus.“ - Wir sind bereits in der Planung.
Am selben Wochenende, zur selben Messe, haben mich zwei junge Frauen besucht, die gemeinsam ein Selbstbaupassivhaus von uns gesteckt haben. Jetzt wollen sie noch einmal bauen, etwas größer und in anderer Lage – natürlich auch ein Selbstbaupassivhaus, natürlich nach dem ISORAST-Prinzip und natürlich mit uns. Ganz ehrlich, liebe Besucherinnen und Besucher: So natürlich ist all das nicht, aber es macht Spaß, es als die natürlichste Sache der Welt aufschreiben zu dürfen. Denn für uns ist die Philosophie hinter jedem einzelnen Bauprojekt vollkommen natürlich. Und die Zahl unserer Mitstreiter wächst täglich. Danke.
Mittwoch, 17. Juni 2009Es gibt viel zu tun, packen wir es an.
Das Interesse an einem Passivhaus zum selber bauen wird immer größer. Wir sehen das an den Auftragszahlen. Trotz vermeintlicher Wirtschaftskrise haben wir binnen kürzester Zeit sechs neue Bauaufträge registrieren dürfen. Das lässt uns voller Mut in die Zukunft blicken.
Los geht es (bald) auf diese Baustellen:
Außerdem haben wir sechs Bauanträge eingereicht. Ich bin mal gespannt, wann wir für diese Bauvorhaben die Genehmigungen erhalten. An dieser Stelle noch ein Dank und meine Glückwünsche zum Erreichten an alle meine Mitstreiter und Bauherrenfamilien. Es war ein sehr hartes Frühjahr mit unglaublich eng gesteckten Terminen. Aber, es hat sich gelohnt, und ich sehe unser besonderes Passivhauskonzept als fit für die Zukunft. In diesem Sinne: Es gibt viel zu tun. Packen wir es an! Mittwoch, 17. Juni 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann. Montag, 15. Juni 2009Danke für die Geduld
Wer ein Passivhaus selber bauen will, informiert sich vorab gründlich. So ist das auch bei unseren Interessenten. Pro Woche finden hier im Büro drei bis vier mehrstündige Besprechungen mit angehenden Bauherren statt. Und in der Regel folgt dann noch ein Besuch bei ehemaligen Bauherren. Es geht eben nichts über Erfahrungen aus erster Hand.
Montag, 25. Mai 2009Reif für die Insel?
Ein Passivhaus geht um die Welt. Das ist nicht ganz neu. Wir haben bereits in vielen Ländern Passivhäuser gebaut. Jetzt aber geht unsere Philosophie in einen Teil der Welt, den vielleicht auch Sie bislang nicht im Blickfeld hatten, exakt nach Guam Saipan. Sie wissen nicht, wo das liegt? Das ist keine Schande. Damit Sie nicht lange suchen müssen, bitteschön:
Das Klima Die durchschnittliche Temperatur beträgt 29 Grad. In der Nacht fällt das Thermometer selten unter 23 Grad. Das Wasser des Pazifik bringt es im Schnitt auf rund 28 Grad. Bevölkerung/Tourismus Rund 170.000 Menschen zählt der Staat Guam. 1,5 Millionen Besucher bevölkern die kleine Insel pro Jahr. Und die Amerikaner unterhalten dort mehrere Militärbasen. Energieversorgung Der gesamte Energiebedarf zur Versorgung der Insel wird durch Erdöl abgedeckt. Und das stammt nicht von der Insel selber. Es wird auf langem Wege über den Pazifik importiert.
Ich halte unser Passivhauskonzept für die ideale Lösung eines enormen energetischen Problems – nicht nur auf Guam:
Für unseren Interessenten haben wir inzwischen fünf verschiedene Häuser geplant, vom einfachen Bungalow über ein Mehrfamilienhaus bis hin zur luxuriösen Villa.
Und hier geht es zum Projekt: Montag, 25. Mai 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann. Donnerstag, 21. Mai 2009Norwegisches Blockhaus als Passivhaus
Eine schöne Idee und eine Philosophie verbreitet sich nur, wenn sie viele Menschen überzeugen kann und reichlich Multiplikatoren findet. So geht das auch mit unserer Idee vom gesunden und zukunftsweisenden Bauen, mit der Idee einer Zukunft für unsere Kinder, mit der Idee, die Umwelt nachhaltig zu schonen. In diesem Fall trägt ein Mensch aus Deutschland diese Idee jetzt nach Norwegen. Wo er arbeitet, will er bauen, aber bitte nach höchstem Qualitätsstandard und mit möglichst viel Eigenleistungen. Trotzdem soll sich das neue Haus nahtlos in seine Umgebung eingliedern und dem dortigen Stil anpassen.
Mittwoch, 20. Mai 2009Ein Passivhaus für Norwegen
Die Menschen in Skandinavien sind uns in Sachen Umweltbewusstsein und gesunde Bauweisen ein paar Längen voraus. Man denke an die typischen nordischen Holzhäuser. Auch moderne Wärmepumpenanlagen kommen aus Skandinavien. Ein Passivhaus zum selber bauen aber ist im hohen Norden noch rar. Das könnte sich nun bald ändern. Wir haben ein Haus für Norwegen geplant und dazu ein Angebot geschrieben.
Freitag, 8. Mai 2009Schlag auf Schlag
Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Wir planen und bauen Passivhäuser am laufenden Band. So viele, dass mancher von Ihnen, liebe Bauherrinnen und Bauherren, ein paar Tage länger auf die Bearbeitung seines großen Selbstbauprojektes warten muss. Der lange und zuletzt doch sehr kalte Winter hat einige Bauvorhaben verzögert, die nun parallel abgearbeitet werden müssen. Aber: Wir beeilen uns, versprochen, damit auch Sie möglichst bald Ihr ganz persönliches Passivhaus stecken und beziehen können.
Dienstag, 5. Mai 2009Schnelles Bauamt
Die Stadt Remagen hat ein sehr aktives Bauamt. Nach nur zwei Wochen und zwei Tagen haben die zuständigen Mitarbeiter des Bauamtes die Genehmigung zum Bau eines Passivhauses erteilt. Jetzt kann es also losgehen. Entstehen wird ein vollunterkellertes Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung und Garage. Zwei kleine Haken hat die Sache: Das Baugebiet muss noch erschlossen werden. Und: Unsere Bauherren müssen sich, was den Baubeginn betrifft, mit dem Erschließer absprechen. Aber: Der Erschließer wird die Erdarbeiten für unsere Bauherren übernehmen. Und bis zum Einzug wird auch der Rest des kleinen Gebietes erschlossen sein. Ich drücke ganz fest die Daumen.
Freitag, 1. Mai 2009Passivhaus staatlich verordnet
Wir haben alles richtig gemacht – und das seit vielen Jahren. Denn jetzt ist es raus. Die EU will nämlich, dass neue Häuser ab 2019 null Energie verbrauchen. Zugelassen sollen nur noch Gebäude sein, die ihren eigenen Energiebedarf selber produzieren, zum Beispiel über Solaranlagen oder Wärmepumpen. Das EU-Parlament in Straßburg hat darüber bereits in erster Lesung abgestimmt. Die Neufassung der entsprechenden Verordnung wird auch Ferienhäuser über 50 Quadratmeter Wohnfläche betreffen. So hat es im Wiesbadener Kurier als Randnotiz gestanden. Ganz offensichtlich waren sich die Redakteure dort nicht über die Tragweite dieser kleinen Meldung bewusst. Denn die Botschaft dahinter lautet: „Menschen in Europa, baut dichte Häuser.“ Im Klartext heißt das: Um so ein Null-Energie-Haus zu bauen, müssen alle Energieeinsparmöglichkeiten genutzt werden. Exakt so, wie wir es schon seit vielen Jahren tun: Außenwände mit U-Werten von 0,1, PE-Rohre für Frischluft-Vorwärmung unter Boden-Keller-Platte heranführen, hochwertige und für den Einsatz im Passivhaus zertifizierte Fenster, exakte Bauausführung – ganz besonders bei der Abdichtung der Fensterrahmen und des Dachstuhls, und so weiter. Die EU hat mit der Neufassung der Richtlinie für den Neubau das Passivhaus zum Standard erklärt, es regelrecht staatlich verordnet. Das heißt zugleich: Alle Häuser, die heute nicht nach dem Standard eines Passivhauses gebaut werden, sind nicht zukunftsfähig. Schon heute entsprechen sie längst nicht mehr dem Stand der Technik. Ab sofort werden solche Bestandsimmobilien nur noch mit enormen Abschlägen verkaufbar oder zu einer sehr geringen Kaltmiete vermietbar sein.
Donnerstag, 30. April 2009Herzlicher EmpfangWer sagt eigentlich, dass es in unserer Welt keine Herzlichkeit mehr gibt? Ganz gegen den Trend nämlich erleben die Mitglieder meines Teams regelmäßig einen überaus herzlichen Empfang bei angehenden Bauherren, Interessenten und ehemaligen Bauherren, sprich stolzen Besitzern eines Selbstbaupassivhauses. So auch in den letzten Wochen. Vier Familien habe ich mit Ralf Priess gemeinsam besucht, sie in ihrem privaten Umfeld kennen lernen dürfen, die Baugrundstücke besichtigt und intensive Beratungsgespräche geführt. Nicht nur der Empfang war warmherzig. Von allen Bauherren sind wir überaus großzügig bewirtet worden. Darum an dieser Stelle nochmals: Danke für so viel Menschlichkeit. Fürstenfeldbruck
In schöner Umgebung in der Nähe von Fürstenfeldbruck wollen unsere jungen Bauherren (auf dem Bild rechts) demnächst ihr Eigenheim bauen. Wir haben das Grundstück besichtigt und über die Bauplanung intensiv besprochen. Stuttgart
Ein vollunterkellertes Einfamilienhaus in Hanglage hat seinen ganz besonderen Reiz. In der Nähe von Stuttgart wird demnächst eines entstehen. Wir durften die Lage schon mal sondieren und freuen uns auf den Start des Projektes. Remagen
Noch blüht der Löwenzahn auf dem Grundstück unserer Bauherren aus der Nähe von Remagen. Bald schon entsteht genau dort ein vollunterkellertes Einfamilien-Passivhaus mit Einliegerwohnung und Garage. Bestimmt ist dann auch noch Platz für den Löwenzahn. An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön – auch für den leckeren Kuchen.
Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, verehrte Interessentinnen und Interessenten, einmal den Bau eines Passivhauses nach unserem System erleben wollen, rufen Sie mich doch einfach an oder schicken Sie mir eine Mail. Ich informiere Sie gern über das aktuelle Geschehen auf unseren Baustellen und nennen Ihnen entsprechende Adressen.
Mittwoch, 29. April 200912 neue Bauherrengespräche
Sehen, mitmachen, selber bauen. So könnte man den Werdegang vom ersten Interesse an unserem Selbstbausystem für Passivhäuser bis hin zum eigenen Haus beschreiben. Insgesamt habe ich in den letzten Wochen 12 intensive Beratungen mit angehenden Bauherren durchgeführt. Besonders spannend ist immer wieder der Besuch einer laufenden Baustelle. Denn nichts geht über das eigene Erleben, das „Anfassen“ und „Stecken“ dürfen. Nicht minder interessant verlaufen die Gespräche mit ehemaligen Bauherren. Es zeigt sich nämlich immer wieder ein gewisser Zusammenhalt innerhalb der Passivhausgemeinde.
Sechs Baugenehmigungen erteiltAuf sechs Baustellen geht demnächst das große Stecken los. Die verschiedenen Bauämter haben die jeweiligen Genehmigungen erteilt:
Hier wird gesteckt, was das Zeug hält und bei dem einen oder anderen bereits gerichtet:
Für diese Bauvorhaben haben wir die Bauanträge eingereicht:
Und das sind unsere aktuellen Planungen:
Ich freue mich über ein derart großes Interesse an unserem Selbstbausystem. Es zeigt klar: Die Orientierung der Menschen geht eindeutig Richtung Passivhaus. Mittwoch, 29 April 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann. Dienstag, 28. April 2009Keine Krise in Sicht
Das ist doch mal eine gute Nachricht zwischen Wirtschaftskrise und Schweinegrippe: Unser Selbstbaupassivhaus ist gefragter denn je. Immer mehr Bauherren in Deutschland orientieren sich in Richtung einer umweltbewussten Bauweise, ganz konkret Richtung Passivhaus. Für uns ist das eine Bestätigung dessen, was wir seit vielen Jahren vermitteln: Wenn wir unseren Kindern nicht eine ruinierte Welt hinterlassen wollen, müssen wir sofort aktiven Umweltschutz betreiben. Der Bau eines Passivhauses ist auf diesem Weg ein ganz wichtiger und großer Schritt.
Freitag, 13. März 2009220 Quadratmeter Passivhaus.Ein weiterer Bauantrag für ein Passivhaus ist unterwegs. Diesmal geht es um ein vollunterkellertes Einfamilienhaus mit Carport. Standort: nahe Gifhorn. Wohnfläche: 220 Quadratmeter. Baugenehmigung auf IrrwegenErinnern Sie sich? Am 19. Februar hatte ich Ihnen von einer bevorstehenden Baugenehmigung für ein Passivhaus bei Güstrow berichtet. Nach vier Monaten wollte sie das dortige Bauamt erteilen. Das tat es offensichtlich auch. Der Haken: Die Genehmigung ging an die falsche Anschrift, nämlich die künftige. Und weil dort weder ein Haus noch ein Briefkasten zu finden waren, ließ der Postbote die Genehmigung zurückgehen. Jetzt wartet unser Bauherr wieder. Denn im Bauamt sei die Post nie aufgetaucht. Na so was aber auch? Eine Baugenehmigung auf Irrwegen?
Montag, 09. März 2009Passivhaus – und viele Fragen.
Was ist ein Passivhaus? Kann man ein Passivhaus wirklich selber bauen? Wie funktioniert die Lüftungsanlage? Wie kommt die Wärme in das Haus? Fragen, die uns während der Messe „Schöner Bauen & Wohnen“ vom 6. bis 8. März 2009 in Celle am laufenden Band gestellt worden sind. Fragen, für deren Beantwortung wir uns Zeit genommen haben. Drei Tage intensive Gespräche, darunter mit Interessenten, die aus den neuen Bundesländern angereist waren, um sich von uns über ein Selbstbaupassivhaus beraten zu lassen. Es war ein anstrengendes aber spannendes wie effektives Wochenende, das mindestens zwei Bauprojekte nach sich ziehen wird – beides Passivhäuser im Selbstbau, versteht sich.
Wie gut der Zusammenhalt innerhalb der Selbstbaupassivhausgemeinde ist, zeigt sich an den vielen Besuchern meiner lieben Bauherren, die schon jahrelang im eigenen Passivhaus wohnen.
Baugenehmigung nach nur acht TagenFür das Bauprojekt des Vereins zur Förderung Körperbehinderter e.V. in Celle liegt nach nur acht Tagen Bearbeitungszeit die Baugenehmigung vor. Die Menschen mit einer Körperbehinderung können also ihr eigenes Passivhaus bauen, um es künftig für ihre Wohngemeinschaft zu nutzen. Einzig die Freigabe der Finanzierungsmittel fehlt. Folgt man den Worten des verantwortlichen Bänkers, dürfte der Zusage allerdings auch nichts mehr im Wege stehen. Der Grund: Die Baugenehmigung war ausdrücklich als einzige Bedingung genannt worden. Jetzt wird das Projekt zur Frage der Ehre, und zwar für den Bänker.
Donnerstag, 26. Februar 2009Wir sind wieder dabei.Vom 6. bis 8. März findet in Celle die traditionelle Schöner Bauen & Wohnen Messe statt. Ort: Congress Union Celle. Auch wir nehmen wieder teil und freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand.
Mittwoch, 25. Februar 2009Das 8. Passivhaus in 2009Heute liegt der Auftrag für das 8. Passivhaus allein in diesem Jahr vor. Das zeigt mir: In Deutschland wächst das Wissen um die Verantwortung für die Umwelt und die nächsten Generationen.
Übrigens: 18 Aufträge haben wir aus 2008 mit in das neue Jahr nehmen müssen. Wenn Sie möchten, halte ich Sie über den Fortgang der dazugehörigen Baustellen auf dem Laufenden. Und vielleicht besuchen Sie die eine oder andere ja mal.
Donnerstag, 19. Februar 2009Hilfe zur SelbsthilfeWarum sollen Menschen, die durch eine körperliche Behinderung gehandicapt sind, nicht auch ein Haus bauen können? Für mich stellt sich diese Frage eigentlich nicht. Und doch musste ich das folgende Projekt nicht nur einmal rechtfertigen: In Celle gibt es den Verein zur Förderung Körperbehinderter e.V. Dieser Verein unterhält und unterstützt ein Wohnprojekt für behinderte Menschen, die damit weitgehend in eigener Regie leben können. Es sind Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen und demnach mit verschiedenen Fertigkeiten. Sie ergänzen sich, was ihre Stärke ausmacht. Diese Menschen brauchen ein neues Haus, was den Förderverein veranlasste, über einen Selbstbau nachzudenken. Viele Hände können viel schaffen, ganz gleich, ob die Menschen zu diesen Händen behindert sind oder als gesund gelten.
Sehen Sie hier noch mehr Ansichten.
Hier die aktuellen Ansichten und Perspektiven vom Passivhaus, das der Verein zur Förderung Körperbehinderter e.V. Celle mit den behinderten Menschen selber bauen wird. Links ist das Altgebäude zu sehen, rechts das neue Passivhaus mit gesunder Atemluft und stets angenehmem Klima. Das Altgebäude dient als Wohnstube und Kommunikationszentrum der Hausbewohner. Außerdem ist es eine Art offene Tür für Familien und Verwandte der Bewohner, des Wohnumfeldes und aller Menschen, die sich für das Projekt, das Haus und die Behinderten interessieren. Im Neubau, dem Passivhaus, werden die behinderten Menschen in einer Wohngemeinschaft in Eigenverantwortung leben und für sich selber sorgen. Donnerstag, 19. Februar 2009Passivhäusern gehört die ZukunftDen Passivhäusern gehört aus meiner Sicht eindeutig die Zukunft. Ich gehe sogar davon aus, dass unser Standard, den wir nach wie vor stets verbessern, in wenigen Jahren Grundlage für alle Häuser sein muss. Gut, wer da bereits wertvolle Erfahrungen hat und ein Konzept bietet, das seiner Zeit schon immer ein Stück voraus war.
Leider ist die Erkenntnis, dass Menschen ihr Passivhaus auch selber bauen können, noch nicht in jeder Amtsstube angekommen. Leider gibt es immer noch Vorbehalte gegenüber Passivhäusern. Aber lesen Sie selber, was in den letzten Tagen passiert ist:
Oktober 2008Unser Stand fällt aufDie Infa in Hannover ohne Hellmann? Das geht nicht. Und darum waren wir auch in diesem Jahr mit einem auffälligen Stand vertreten. Unser Fazit: Das Bewusstsein für ein umweltfreundliches Bauen wächst. September 2008Erstes Passivhaus in TschechienIn Tschechien entsteht ein Passivhaus ohne unsere aktive Unterstützung, dafür mit E-Mail- und Telefonberatung. Aufgrund des reibungslosen Ablaufes verhandeln wir jetzt mit dem Bauherren und seinem Team über eine Kooperation. Sie wollen ein Passivhaus selber bauen? Hier kommen Sie auf den Geschmack: www.das-passivhaus.de | ![]() | ![]() |
Eckart-Rolf Hellmann• Lönsweg 13•Winsen an der Aller• Telefon 0 51 43 - 65 61• Fax 0 51 43 - 91 28 92• e-r.hellmann@t-online.de