Passivhaus Hellmann - Energiesparen mit dem Passivhaus in Eigenleistung - das Passivhaus Bausatzhaus als Selbstbauhaus



29. März 2010

Lokalermin in Homburg/Saar: Es kann bald losgehen.

1.100 Kilometer, 15 Stunden unterwegs und rundherum zufrieden. Der Grund ist ein Besuch bei unseren neuen Bauherren in Homburg/Saar. Nach einer sehr angenehmen und stressfreien Anfahrt sind wir vom Bauherrenehepaar herzlichst empfangen und fürstlich bewirtet worden, haben das Bauvorhaben besprochen, viele Fragen beantworten und Unklarheiten beseitigen können, den Bausatz- und Betonvertrag abgeschlossen und schließlich noch gemeinsam mit unserem Bauherrn das etwa 15 Kilomenter vom derzeitigen Wohnort entfernte Grundstück besucht. Danach ging es auf die Rückreise, auch in aller Ruhe und unerwartet stressfrei. Fazit eines bis 22 Uhr dauernden Tages: Lang, anstrengend und schön. Denn wieder verwirklicht sich der Passivhaustraum von zwei netten Menschen. Vielen Dank für den herzlichen Empfang und den angenehmen Aufenthalt. In Homburg an der Saar kann es nun bald losgehen.

Ihr Maurermeister Eckart-Rolf Hellmann.


Hoch konzentriert und unglaublich freundlich: Hier geht es um den Bausatzvertrag.


Zum Abschluss noch ein Besuch am Grundstück: Hinter dem Zaun wird demnächst ein Passivhaus entstehen.


 

28. März 2010

Neuigkeiten vom Passivhaus in Minden

Tapezieren, Streichen, Wasserhähne anschließen, Stromzähler einsetzen lassen, Lüftungsanlage an Ort und Stelle buxieren – alleine... Unser Bauherr in Minden zählt die Tage bis zum Einzug. Bis dahin gibt es noch reichlich zu tun: Luftleitungen verlegen – Programm für eine Woche, Treppen und Türen bauen – Programm für die Woche nach Ostern. Zwischendurch weiter Tapeten und Farbe an die Wände bringen. „Wir wollen erst einmal einziehen“, schreibt unser Bauherr. Danach kommen ein Schuppen, ein Carport sowie sieben Obstbäume und ein Schuppen.

Mehr zu diesem Passivhaus lesen Sie hier: 2008 - Ein Passivhaus entsteht in Minden



 

Donnerstag, 25. März 2010

Passivhäuser für die Mongolei?

Ja, das ist durchaus denkbar, denn unser Selbstbaukonzept für Passivhäuser lässt sich grundsätzlich weltweit umsetzen, weil ein Passivhaus nicht nur Wärme festhalten sondern auch fernhalten kann. Nun muss man jedes Baukonzept, so auch unser, auf die jeweiligen klimatischen Bedingungen ausrichten und den regional gültigen Regeln anpassen.

Vor ein paar Tagen habe ich Post aus der Mongolei bekommen. Ein angehender Architekt, der zur Zeit in Berlin ein Praktikum absolviert, möchte unser Konzept in seiner Heimat etablieren und damit den Klimaschutzgedanken in die Welt tragen. In der Praxis könnte das dann so aussehen: Unser angehender Architekt erwirbt im Zuge eines zusätzlichen Praktikums auf unseren Baustellen Erfahrungen und zwingend notwendiges Basiswissen über das Bauen eines Passivhauses nach unserem System. Dieses Basiswissen vertiefen wir Stück für Stück und rüsten ihn mit unseren umfassenden Erfahrungen sowohl praktisch als auch theoretisch aus. Danach wäre er in der Lage, den Bau eines Passivhauses zu begleiten. Vergessen Sie nicht: Unser System ist für Selbstbauherrinnen und Selbstbauherren gedacht.

Für Ihren Hintergrund: Häuser, die wir für das Ausland planen, entstehen grundsätzlich bei uns, werden dann aber bei Bedarf vor Ort den Bedingungen angepasst, damit sie auch genehmigungsfähig sind. In diesem Zuge lässt sich auch festlegen, welches Material und welche Gewerke wir sozusagen exportieren müssen, und was vor Ort an Material und Handwerkerleistung zur Verfügung steht. Auch das ist ein ganz wichtiger Faktor, denn Grundgedanke des Selbstbaus ist die Senkung der Kosten bei bester Qualität und höchstem Standard.

Mein erstes Fazit: Ich freue mich auf die Entwicklung einer seriösen Zusammenarbeit mit dem Architekten in der Mongolei. Er hat uns übrigens auf der Messe in Berlin erstmals gesehen.

Ihr Maurermeister
Eckart-Rolf Hellmann.


 

Mittwoch, 24. März 2010

Expertenwissen und –erfahrung gefragt.

Die Stadt Ronnenberg (Postleitzahl 30940) stellt hohe Forderungen an Menschen, die ein eigenes Haus in einem der städtischen Baugebiete bauen möchten. Die jeweils geltenden Werte der Energieeinsparverordnung reichen nach eigenen Angaben nicht. Speziell dafür hat man bereits vor langer Zeit ein Team Ökologie gebildet, das fortschrittliche Konzepte für Baugebiete entwickeln soll. Dieses Team lädt nun zu einem Fachgespräch über energetische Standards in Baugebieten der Stadt Ronnenberg ein. Vor dem Hintergrund der EnEV 2009 soll das Gespräch Möglichkeiten und Wege aufzeigen, den Passivhausstandard als Leitlinie einzuführen. An diesem Gespräch werden wir teilnehmen, auf Wunsch unser Konzept erläutern und schließlich mit hochkarätigen Experten von proKlima und der Klimaschutzagentur Region Hannover sowie mit Vertretern der Stadt Ronnenberg, der Energieversorger und Finanzdienstleistern, mit Bauträgern, Architekten und Passivhausbesitzern sprechen. Im Ergebnis soll ein Gesamtkonzept für energiebewusstes Bauen entstehen. Wir sind gespannt, ob den großen Worten schließlich Taten folgen werden.

Fachgespräch energetische Standards
Stadt Ronnenberg
Rathaus-Nebengebäude I
Hansastraße 38, Empelde
13. April 2010, 16 bis 19 Uhr


Wenn Sie dieses Thema interessiert, bleiben Sie am Ball. Nach dem Gespräch lesen Sie hier von Topps und Flops, Ergebnissen und Willenserklärungen.

Ihr Maurermeister
Eckart-Rolf Hellmann


 

Montag, 8. März 2010

Und es hat sich doch gelohnt.

Schöner Bauen & Wohnen in Celle: Diese Messe ist für uns bereits zur kleinen Tradition geworden. Nicht nur, dass wir seit Jahren dabei sind. Wir haben auch seit Jahren stets einen Standort, nämlich direkt neben dem Treppenaufgang. Vielleicht liegt es daran, dass unser Stand selbst bei mäßigem Publikumszuspruch immer besucht ist. Vielleicht ist es aber auch unsere Botschaft, die wir in die Welt tragen: Leute, wenn Ihr bauen wollt, baut ein Passivhaus in Eigenleistung, senkt Eure Kosten, schont die Umwelt und macht Euch vom Energiemarkt unabhängig.

Zur Messe: Wir haben nicht die größten Erwartungen gehegt, und dennoch: Es hat sich gelohnt, selbst am Freitag, der einen eher verhaltenen Messestart mitbrachte, haben wir einige ordentliche Gespräche geführt, allerdings keine konkreten Projekte erörtert. Das änderte sich am Samstag: Ein Gespräch jagte das andere, angehende Bauherren sind lange Strecken gefahren, nur um uns am Stand zu besuchen, ihr Projekt zu besprechen oder einfach mal persönlichen Kontakt zu pflegen.

Am Sonntag ging es gleich zu Beginn richtig zur Sache. Belagerungszustand am Stand. Um 12 Uhr dann unser Vortrag rund um das Passivhaus, eine neue EU-Richtlinie und natürlich um unser Selbstbausystem. Geplante Zeit: 20 Minuten. Wir haben fast eine Stunde Rede und Antwort gestanden. Es hat Spaß gemacht.

Fazit für das Wochenende: Es hat sich gelohnt. Unser Botschaft verbreitet sich. Konkrete Projekte stehen wieder an. Und wir haben in der Heimat Flagge gezeigt, und wie!

Danke an alle. Danke für so viel Interesse.



Herzlichst,
Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Mittwoch, 17. Februar 2010

Messe Berlin: Und alle Welt interessiert sich für ein Passivhaus

In Berlin ist Messe und die ganze Welt kommt hin. Diesen Eindruck könnte man bekommen, wenn man das Ergebnis der ersten zwei Messetage betrachten. Massenhaft Menschen, Andrang am Passivhaus - Stand und unentwegt Gespräche. Die Messe ist international angelegt. Was für ein Glück, dass wir Mitstreiter haben, die der englischen Sprache mächtig sind. Wir hätten sonst die vielen Interessierten aus aller Welt nicht beraten können.

Wir hatten nicht mit einem so großen Interesse gerechnet. Doch nun ist bereits nach zwei Tagen sämtliches Info-Material vergeben. Und es kommen noch drei Messetage. Zwischenfazit: Wir sind geschafft aber hoch zufrieden. Und morgen kommt neues Infomaterial. Liebe Besucher: Kommt, fragt, staunt und baut. Wir stehen zur Verfügung.

Herzlichst,
Ihr Maurermeister Eckart-Rolf Hellmann


 

Samstag, 13. Februar 2010

Messe Berlin: Der Stand ist eingerichtet

40 Stundenkilometer auf der Autobahn, zig Stunden unterwegs.. aber es ist geschafft. Unser Passivhaus-Stand auf der Messe SolarEnergy in Berlin steht. Diese Ausstellung ist übrigens Teil der Bautec. Am 16. Februar, also am Dienstag, geht es dann richtig los. Sie finden unseren Stand mitten in der Hall der SolarEnergy, nicht zu verfehlen. Halten Sie einfach unserer großen Isorast-Säule Ausschau. Wir freuen uns auf Sie. Platz haben wir übrigens reichlich - auch für intensive Gespräche: 60 Quadratmeter, da lässt sich trefflich planen und schwärmen.

Die Messe findet auf dem Internationalen Messegelände Berlin statt und hat ihre Türen bis einschließlich Samstag, 20. Februar für Besucher geöffnet.

Aus dem verschneiten Winsen an der Aller grüßt Sie Ihr Maurermeister Eckart-Rolf Hellmann.


 

Donnerstag, 28. Januar 2010

Innenausbau im Passivhaus trotz eisiger Temperaturen

Der Winter hat uns seit Wochen und Monaten so richtig im Griff. Auf so gut wie keiner Baustelle bewegt sich irgendetwas, zumindest nicht, wenn gemauert, betoniert oder verputzt werden soll. In einem Passivhaus, das als Rohbau mit Fenstern und geschlossenem Dach bereits steht, kann aber der Innenausbau problemlos vorangetrieben werden. Die Erfahrungen unserer Bauherren zeigen: Schon ein kleiner Heizlüfter reicht, um die Temperaturen im Haus rasant ansteigen zu lassen, ganz gleich, auch wenn ansonsten klirrende Kälte angesagt ist. Aber: Sie sollten aber dennoch vermeiden, umfangreiche Putz- oder Estricharbeiten bei Minusgraden auszuführen. Bedenken Sie bitte: Um Putz und/oder Estrich aushärten zu lassen, müssten Sie Fenster und/oder Türen öffnen. Denn die aufkommende Luftfeuchtigkeit muss aus dem Haus transportiert werden. Selbst die Anlage zur kontrollierten Be- und Entlüftung wäre damit überfordert. Sie hält zwar die Luftfeuchtigkeit im gesunden Bereich. Als Raumluftentfeuchter nach Putz- und Estricharbeiten sollte man sie nicht missbrauchen. Trockenbau, Dämmung, Rohre einbringen und so weiter sind natürlich Arbeiten, die Sie selbstverständlich auch im tiefsten Winter ausführen können.

Wenn Sie Fragen rund um dieses Thema haben, sprechen Sie mich gern an. Ich stehe Ihnen, das wissen Sie, fast immer zur Verfügung.

Herzlichst,
Ihr Maurermeister Eckart-Rolf Hellmann.


 

Sonntag, 13. Dezember 2009

Unser Passivhaus in Halle gleicht einer Burg.

Das Passivhaus in Halle kann es mit jeder Burg aufnehmen. Nicht etwa, weil es ähnlich massiv gebaut ist. Ich würde gar behaupt, massiver geht es nicht. Nein, das Passivhaus in Halle bietet architektonisch einfach einige Leckerbissen, die es so einzigartig machen: Der auf einer Seite abgerundete Kubus, Wandversatz, angedeutetes Walmdach als „Einfriedung“ einer Dachterrasse. Allein das hat schon seinen Reiz. Das Haus gleich architektonisch einem nach innen geöffneten Schutzwall. Diese Idee hatte der Bauherr, weil er nur ein relativ kleines Grundstück besitzt und zudem von hoher Bebauung umgeben ist.

Doch dieses Passivhaus in Sachsen-Anhalt ist auch in anderer Hinsicht ein Novum: Es wird vollständig von Unternehmen aus der Region realisiert. Bislang war eine derartige Konstellation recht kompliziert. Nicht so in diesem Fall: Die Experten vor Ort sind kompetent und arbeiten sehr korrekt, denn das ist es ja, worauf es bei einem Passivhaus ankommt.

Übrigens: Irgendwann sollen Solarkollektoren auf dem angedeuteten Walmdach für Energie sorgen. Das ist eine sehr gute Idee, aus dem Passivhaus ein Plus-Energiehaus zu machen.

Sehen Sie hier noch weitere Bilder.

Winsen an der Aller, 13. Dezember 2009,
Ihr Maurermeister Eckart-Rolf Hellmann.

Weitere Einträge zu diesem Bauprojekt:

http://www.selbstbaupassivhaus.de/hellmann-aktuell-baugeschehen.php#ab05
http://www.selbstbaupassivhaus.de/hellmann-passivhaus-tagebuch.htm#tb34


 

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Ein Passivhaus für Hemmingen.

In Hemmingen-Devese entsteht derzeit ein Baugebiet, das ausschließlich Bauherren von Passivhäusern vorbehalten ist. Wir haben darüber berichtet. [Link setzen] Dass wir ein solch spezielles Baugebiet mit entsprechenden zusätzlichen Förderungen nicht zwingend brauchen, um kosten- und energiebewusst zu bauen, beweisen wir seit mehr als 13 Jahren. Dieses Haus hier entsteht direkt bei Hemmingen. Die Baugenehmigung liegt schon vor, und die Erdarbeiten sollen schon bald beginnen. Und: Ganz entgegen der Aussage der Stadtentwicklerin aus Hemmingen, wonach Passivhäuser einen kompakten Kubus brauchen, um zu funktionieren, beweisen wir: Bauen Sie, wie Sie es wollen. Einzig auf die Ausführung, den Baustoff und die geschlossene sowie dichte Gebäudehülle kommt es an, wenn Sie echte Passivhausstandard erreichen wollen.

Winsen an der Aller, 10. Dezember 2009,
Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Passivhaus – Infoabend in Hemmingen mit wenig Neuem.

Montag, 7. Dezember 2009, 19 Uhr im Bürgersaal des Hemminger Rathauses (bei Hannover). Stuhlreihen sind zusammengerückt und vor Kopf eine Tischreihe aufgebaut worden. Vier hochhonorierte Experten von der Klimaschutzagentur Region Hannover, Pro Klima, dem Erschließungsträger NLG und von der Stadt Hemmingen nehmen dort Platz. In den Stuhlreihen: Menschen, die sich für ein Passivhaus interessieren. Zehn mögen es gewesen sein. Die übrigen waren Bauträger, Architekten und Planer, die zugleich Infostände im Foyer des Rathauses aufgebaut hatten – für zehn Interessenten... Anlass dieses illustren Treffens war die Vorstellung eines neuen Baugebietes im Hemminger Ortsteil Devese. Denn das, so die Stadtentwicklerin, sei etwas ganz Außergewöhnliches. Und darum machte die Beamtin auch den Anfang, beschrieb die Eckpfeiler der städteplanerischen Bedeutung eines solchen Baugebietes, hob die Kinderfreundlichkeit hervor und umriss den Bebauungsplan in groben Zügen. Und leider kam dann diese Satz: „Sie wissen, Passivhäuser sollten eine möglichst kompakte Bauform haben, um das Verhältnis von Gebäudehülle zu umbautem Raum möglichst zu optimieren.“ Ein gewichtiges Kopfnicken derer, die Passivhäuser nach wie vor gemäß verstaubtem und althergebrachten Architektenwissen bauen, ging durch die Stuhlreihen. Nur der Experte der Klimaschutzagentur Region Hannover, Uwe Scherer, nickte nicht. Er war es auch, der dem Passivhausgedanken an diesem Abend Leben einhauchte. Nein, ein Passivhaus müsse kein Schuhkarton mit Fenstern drin sein, ganz im Gegenteil. Einzig die geschlossene und dichte Gebäudehülle sei wichtig, führte er aus. Ansonsten war auch sein doch etwas lang geratener Vortrag gespickt mit vermeintlich neuen Informationen, die für uns seit 13 Jahren Alltag sind. Aber: Scherer lebt den Passivhausgedanken und brennt für diese Bauweise, das hat man gemerkt. Liebevoll umschrieb er die Philosophie, die Lebensart, das Lebensgefühl. Ganz geduldig ließ er sich mit Vorurteilen der wenigen Unwissenden im Raume konfrontieren, beließ sie sogar bei ihrem Glauben und stellte lediglich fest: „Sie müssen nicht, aber Sie können.“ Jan Normann von Pro Klima brachte dann binnen weniger Minuten die Finanzen rund um ein Passivhaus in Ordnung und stellte fest: „Sie sehen, wer ein Passivhaus baut, der kann richtig viel Geld dazubekommen und wird mit günstigen Darlehen gefördert. Damit können Sie zu erwartende Mehrkosten zumindest zu einem Teil abfangen.“
Der gesamte Abend war mit Vorträgen und Infomöglichkeit ein den Ständen der Anbieter auf zwei Stunden angelegt. Dreiviertel der Zeit ging für die Vorträge drauf. Danach waren alle Besucher matt und satt. Informationsgespräche an Ständen? Fehlanzeige!

Unser Fazit: Wir waren dabei, haben ein paar neue Zahlen erfahren und ansonsten lediglich Flagge gezeigt. Inhaltliche Wertschöpfung sieht anders aus.

Wenn Sie aus der Region Hannover stammen, dort hin ziehen wollen oder gar in Devese ein Passivhaus bauen wollen, dann haben wir hier ein paar Informationen für Sie gesammelt. Übrigens: Wir bauen bereits ein Haus in Devese, nicht im neuen Passivhausbaugebiet. Denn das brauchen wir dafür nicht. Die Baukosten für unsere Häuser senken wir durch unser einzigartiges System, das einen enormen Anteil an Eigenleistungen zulässt.

Zum Baugebiet:

  • 21 bauträgerfreie Grundstücke zwischen 330 und 681 Quadratmetern Größe
  • Preis der Grundstücke: 165 Euro/Quadratmeter voll erschlossen mit Einfriedungshecke.
  • Hochbaureife im April 2010.
  • Freiflächengestaltung über Stadt Hemmingen – grünes Baugebiet
  • Baumbepflanzung den Anforderungen der Passivhäuser angepasst – auf Dauer.

Mehr Informationen dazu unter www.nlg.de.

Zugelassen sind:
  • Freistehende Einfamilienhäuser
  • Doppelhäuser
  • Reihenhäuser

Auszug aus dem Bebauungsplan
  • Passivhausstandard zwingend
  • Bauformen: Sattel-, Flach- oder Pultdach
  • 2 Vollgeschosse zugelassen
  • Dachneigung nicht vorgegeben – wird aber empfohlen
  • Private Bepflanzung:
    Grünhecke als Einfriedung
    1 Baum und 2 Sträucher pro 150 Quadratmeter überbaute Fläche.
  • Gründächer auf Garagen und Carports sind Pflicht
  • Laufhecken zu den öffentlichen Flächen hin übernimmt NLG.
  • Zur Vermeidung zu großer Beschattung sind Balkone in der Regel nicht gestattet.

Weitere Informationen zum Baugebiet bei der Stadt Hemmingen: www.hemmingen.de.


 

Montag, 07. Dezember 2009


Ein Passivhaus entsteht bei Neustadt am Rübenberge



Als wir das Grundstück für dieses Passivhaus besichtigt haben, staunten wir nicht schlecht. Denn an der Stelle, wo das Passivhaus entstehen sollte, stand noch ein altes Haus, das sauber abgetragen und entsorgt werden sollte, der Keller aber nicht entfernt werden durfte. Nun, unser Bauherr hat sich darum gekümmert. Das alte Haus steht nicht mehr, ist also bis auf die Kellerdecke abgetragen worden. Der Neubau ist fertig durchgezeichnet, die Statik und der Wärmeschutz sind ebenfalls fertig, die Entwässerung wurde erarbeitet, und nun geht es an den Bauantrag selbst.

Wir gehen davon aus, dass es hier keine Probleme geben wird. Denn ein Passivhaus auf einen vorhandenen Keller zu planen und zu bauen, stellt für uns nicht wirklich eine Hürde da. Wie das neue Haus an alter Stelle einmal aussehen soll, können Sie hier schon mal sehen. Sobald die Baugenehmigung durch ist, kann der Bausatz kommen und das große Stecken beginnen.



Wir bleiben für Sie am Ball ...

Winsen an der Aller, im Dezember 2009,
Ihr Eckart-Rolf Hellmann.



 

Sonntag, 06. Dezember 2009


Passivhaus bei Aachen: Schlichte Schönheit.

Sehen Sie hier noch weitere Bilder.

Passivhäuser sollen eine geschlossene Gebäudehülle haben. Viele Architekten entwickeln sich vor dem Hintergrund dieser Herausforderung zu wahren Minimalisten: keine Schnörkel, allenfalls mal ein paar farbliche Akzente, fertig. Wie man ein sachliches und schlichtes Passivhaus bauen kann, dass allein durch seine Sachlichkeit schön anzusehen ist, und zugleich einen Hauch von mediterranem Flair und baulicher Erhabenheit ausstrahlt, zeigt unser Bauherr bei Aachen. Es entsteht ein Einfamilienhaus auf zwei Etagen.

Unter schlechtesten Voraussetzungen begann der Bau. Dauerregen und ein Boden, der nahezu kein Wasser durchlässt – keine guten Voraussetzungen, um die Sohlenplatte für ein Passivhaus zu erstellen und möglichst gleich das Erdgeschoss zu stecken. Aber: Wie immer, gibt es eine Lösung. Nach nur drei Tagen waren Grundleitungen und Wärmetauscher gelegt und die Sohle gegossen. Das Wasser haben unsere Experten gesammelt und abgepumpt. Bereits am vierten Bautag konnte mit dem Stecken begonnen werden. Und schon nach einer Woche stand das Erdgeschoss inklusive Betonverfüllung. Jetzt kann die Decke kommen, und dann geht es schon an das Obergeschoss.

Eine Meldung unseres Bauherrn:

Hallo die Herren,

aus (...) kann gemeldet werden, das die Decke inkl. Treppe heute ohne Komplikationen installiert wurde.

Mit freundlichen Grüßen,
A. G.

--
A. G.
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Sehen Sie hier noch weitere Bilder.

Winsen an der Aller, im Dezember 2009,
Ihr Eckart-Rolf Hellmann.



 

Sonntag, 06. Dezember 2009


Passivhaus in Funk und Fernsehen.

In Celle (Niedersachsen) entsteht ein ganz besonderes Passivhaus. Es ist das künftige Wohnhaus des Vereins zur Förderung Körperbehinderter e.V. Celle. Der Clou: Die Menschen mit Behinderung, ihre Angehörigen, Nachbarn und natürlich die Mitglieder des Vereins bauen das Haus in Eigenregie – soweit, wie möglich, versteht sich. Nicht alle Arbeiten können Laien ausführen. Das Projekt der behinderten Menschen aus Celle hat inzwischen bundesweit Aufmerksamkeit erhalten, denn es ist einzigartig in Deutschland, vermutlich sogar in ganz Europa. Es ist wohl das Selbstverständnis, mit dem die Betroffenen ihr Haus eigenhändig bauen, ein Stück selbstbestimmtes Leben, das schon auf der Baustelle beginnt. Im Frühjahr nächsten Jahres wollen einige Betoffene in das neue Passivhaus einziehen, um ein weitgehend unabhängiges Leben führen zu können, wie es für die meisten Menschen unter uns üblich ist.

Das Projekt hat Pilotcharakter, eignet sich perfekt als Mutmacher und Weckruf an viele betroffene Menschen: Nicht klagen. Das hört niemand. Handeln und davon erzählen, dann erfahren es alle. So sehen das auch die Sender SAT1, RTL und NDR-Info. Während die beiden privaten TS-Sender ihren Beitrag bereits gebracht haben, plant NDR-Info demnächst eine 30-Minuten-Reportage. Der Termin ist uns noch nicht bekannt. Sobald wir näheres wissen, erfahren Sie es hier. Aber: Sie können sich die Filme schon mal ansehen.

SAT 1: http://www.hannover.1730sat1.de/321.html?&cHash=e1cede550a&tx_ttnews[backPid]=320&tx_ttnews[tt_news]=30092

RTL: http://www.rtlregional.de/player.php?id=8695&r=3&seite=2

Wenn Sie mehr erfahren wollen, schauen Sie doch mal auf den Projektseiten nach.

Mehr Informationen zum SAT1-Besuch gibt es hier.
Mehr Informationen zum RTL-Besuch finden Sie hier.
Zur Reportage von NDR-Info geht es hier lang.

Winsen/Aller im November 2009,
Ihr Eckart-Rolf Hellmann.



 

Freitag, 04. Dezember 2009


Ein Passivhaus Wohn- und Bürogebäude entsteht am Berliner Ring in Brandenburg

Baustand im November 2009:

Am Berliner Ring hat sich richtig was getan. Unsere Experten und unser Bauherr waren richtig fleißig, wie man es an den Bildern sehen kann. Inzwischen sind die Fenster eingesetzt.


Schön zu erkennen: Das ist die Sonnenseite des Wohn- und Geschäftsgebäudes als Passivhaus konzipiert. Rechts übrigens die Garage. Die braucht nicht so viele und große Fenster.


Die Straßenseite des Hauses. Die Gerüste übrigens stehen nicht nur für den Dachdecker, sondern auch für die Putzarbeiten.

Und das hat unser Bauherr kurz und knapp geschrieben:

„Hallo Herr Hellmann,
die Fenster sind drin und ich kann nur sagen: tolle Arbeit. Wie immer war bei uns alles stressfrei. So macht das Hausbauen Spaß.
Weitere aktuelle Bilder kommen demnächst.
Herzliche Grüße
Lars... „



 

Samstag, 03. Oktober 2009


In Halle wächst das Haus.

In Halle laufen die Arbeiten am Passivhaus, dessen Genehmigung sehr lange gedauert hat, reibungslos. Der Bauherr hat sich entschieden, sehr viele Leistungen einzukaufen. Und so lernen nun Bauprofis vor Ort unser System kennen. Das ist ein netter Nebeneffekt.

Bilder, Beschreibung und ein paar Fragen des Bauherrn finden Sie hier.

Herzlichst,
Ihr Eckart-Rolf Hellmann.

Weitere Einträge zum Bauprojekt in Halle:



 

Donnerstag, 24. September 2009


Es gibt viel zu entdecken und noch mehr zu tun.

Das Krisenjahr geht mit straffen Schritten auf den Endspurt zu. Immerhin schreiben wir den 24. September. Drei Monate noch, dann ist ... . Na gut, darauf wollte ich eigentlich nicht eingehen, sondern lieber auf unsere aktuelle Situation. Es gibt nämlich richtig viel zu tun, und das trotz Krise. Allein fünf neue Bauanträge haben wir gerade erst eingereicht, vier Aufträge für Einfamilienhäuser angenommen und zwei Baugenehmigungen erhalten. Und das ist nur die Spitze des berühmten „Eisberges“, der bei uns glücklicherweise nicht schmilzt.

Unter den Baugenehmigungen befand sich übrigens auch das Bauvorhaben in Halle, jenes, für das wir Extraschichten eingelegt haben – aber nicht nur wir. Die Dame vom Bauamt hat sich schließlich auch redlich bemüht, möglichst große Steine in den Weg zu legen und ein echtes Passivhaus, das der Bauherr auch noch selber bauen kann, zu verhindern. Der Haken daran: Sie hatte nie eine Chance: Wir verfügen nämlich über alle Zertifikate, Zulassungen und notwendigen Unterlagen und entsprechen nicht nur den gesetzlichen Forderungen: Wir sind besser. Ja, das klingt arrogant, hat damit aber nichts zu tun. Wir unterbieten tatsächlich die Vorgaben der EnEV.

Wenn Sie mehr Informationen zum aktuellen Stand, immer aktuelle Bilder und kurze Beschreibungen suchen, empfehle ich Ihnen an dieser Stelle unsere zweite Homepage: www.das-passivhaus.de. Ansonsten bleiben Sie gerne am Ball. Denn auch hier informiere ich Sie weiter.

Herzliche Grüße an alle Bauherren und Interessierte,
Ihr Eckart-Rolf Hellmann.

Weitere Einträge zum Bauprojekt in Halle:


 

Sonntag, 20. September 2009


Auch Bungalows als Passivhaus geeignet.

Sie erinnern sich bestimmt: Die ersten Bilder von Passivhäusern waren eher abschreckend. Langweilig und einem Schuhkarton mit enorm dicken Wänden und kleinen Fenstern gleichend kamen sie daher. Dieser Eindruck ist hängen geblieben, und das noch viele Jahre. Fakt ist aber: Passivhäuser sind so individuell, wie die Besitzer selber. Jedes Haus ist ein Einzelstück. Weil wir inzwischen über das richtige Bausystem für Selbstbaupassivhäuser verfügen, können wir jeden architektonischen Wunsch erfüllen. Einzig auf die richtige Planung, den Einsatz des richtigen Materials und die korrekte Arbeitsausführung kommt es an. Selbst ein Bungalow, energetisch eher eine ungünstige Bauform, lässt sich mit unserem Bausystem als funktionierendes Passivhaus planen und verwirklichen. In einem Dorf bei Braunschweig entsteht gerade so ein Passivhaus-Bungalow. Hier nun ein paar Bilder vom Baufortschritt.

Bitte schauen Sie sich zu diesem Thema auch meinen Eintrag vom 6. September 2009 an.

Herzlichst,
Ihr Eckart-Rolf Hellmann.



 

Samstag, 12. September 2009


Die Decke ist bestellt.

Jetzt ist die Decke für das Passivhaus der Körperbehinderten in Celle endlich bestellt. Und am Montag, 21. September, wollen wir sie verlegen. Damit ist auch der Stillstand auf der Baustelle beendet, eine kleine Pause, die unvermeidlich war. Ich will Ihnen erklären, warum:

Unsere Bauherren errichten ihr jeweiliges Passivhaus selber. Das heißt: Sie dürfen sich, wenn sie das wollen, um alle Gewerke kümmern. Einige davon müssen vom Profi ausgeführt oder mindestens aber begleitet und abgenommen werden. Natürlich sprechen wir auf der Basis unserer langjährigen Erfahrung Empfehlungen für jedes Gewerk aus. Der Bauherr aber hat das letzte Wort. In Celle hat man sich gegen unsere Empfehlung kurzfristig für einen Handwerker aus dem eigenen Umfeld entschieden, und zwar für den Einbau der kontrollierten Be- und Entlüftungsanlage mit integrierter Wärme-rückgewinnung. Der Haken an der Sache: Der Handwerker des Vertrauens unserer Bauherren arbeitet mit anderen Anlagen. Darum musste die Planung für die Deckenherstellung grundlegend verändert werden, und zwar auf der Basis der Vorgaben des Handwerkers. Das Haus wird nicht, wie vorgesehen, von einer zentralen Anlage versorgt, sondern von mehreren Geräten. Die wichtigen Informationen liegen jetzt vor, der Auftrag für die Deckenherstellung ist ausgelöst und das Gerüst für die weiteren Arbeiten steht auch schon.

Ganz nebenbei zeichnen wir den Zwischentrakt mit vorgesehenem Fahrstuhl neu. Anstelle einer Stahlkonstruktion entsteht das Verbindungsstück von Altbau zum Passivhaus nämlich aus Holz und Glas. Das verspricht solare Gewinne und senkt die Kosten erheblich.

Fenster und Türen sind übrigens auch bestellt. Es kann also Schlag auf Schlag weitergehen.

Herzlichst,
Ihr Eckart-Rolf Hellmann.



 

Donnerstag, 10. September 2009


Wasser – ideal für die Erdwärmetauscher.

Wer ein Passivhaus baut, weiß: Vor der Grund- beziehungsweise Bodenplatte kommen die Erdwärmetauscher in den Boden. Die müssen frostfrei verlegt sein, sprich in entsprechender Tiefe. Dabei kann es vorkommen, dass die Rohre in Grundwasser gelegt werden. So, wie im aktuellen Fall. Unser Bauherr aus einem Ort nahe Berlin baut auf einem Grundstück, das von stark drückendem Grundwasser geprägt ist. Das heißt: Die Sohlenplatte liegt knapp einen Meter über dem Grundwasserspiegel. Für das Passivhaus selber stellt das bei fachgerechter Arbeitsausführung kein echtes Problem dar, wohl aber für jene, die die Wärmetauscher verlegen müssen. Sie graben in den Grundwasserbereich hinein. Dafür wird lokal das Wasser abgepumpt, der Graben ausgehoben, das Rohr verlegt und sofort verfüllt und verdichtet. Danach steigt der Grundwasserspiegel wieder auf sein altes Niveau. Und genau das wirkt sich zum Vorteil des Bauherrn aus. Der Grund: Im Sommer kühlt das Grundwasser die durch den Wärmetauscher strömende Luft. Im Winter wärmt es sie. Wasser ist nämlich ein viel besseres Leitmedium als herkömmlicher Boden. Gute Aussichten also für unsere künftigen Besitzer eines Selbstbaupassivhauses. Der ist ohnehin sehr zufrieden, was den Fortschritt der Arbeiten an seinem Haus betrifft.

Die folgenden Bilder zeigen einmal, welche Arbeiten mit dem Bau eines Passivhauses zusammenhängen, von denen man später nichts mehr sehen kann. Sie verdeutlichen, wie wichtig eine sehr exakte und genaue Arbeitsauführung ist.


Sehen Sie hier noch weitere Bilder.

Herzlichst,
Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Sonntag, 06. September 2009


12 Tage bis zum Richtfest.

Wer ein Passivhaus selber bauen will, kann sich professioneller Unterstützung sicher sein und: Er kann die Geschwindigkeit, mit er baut, mit dem Grad seiner Eigenleistungen wesentlich beeinflussen. Möglich macht das unser logisches und leicht nachvollziehbares Selbstbausystem. – Zwei Wochen hat unser Bauherr aus der Umgebung von Braunschweig von der Grundsteinlegung bis zum Richtfest gebraucht. Inzwischen sind die Fenster eingebaut und der Bauherr hat die Tür seines eigenen Hauses zum ersten Mal abgeschlossen.
Nun mag man einschränkend bemerken, dass es sich hier um einen Bungalow handelt. Richtig, aber: Ein Bungalow hat in der Regel deutlich mehr Grundfläche, das heißt: Was 1,5-geschossige Häuser auf zwei Ebenen an Mauerwerk verbauen, findet hier auf einer Ebene statt. Vorteil: Die Zwischendecke wird eingespart. Nachteil: Je größer der Baukörper (Kubus), desto exakter muss gearbeitet werden. Das Dach des Bungalows ist sozusagen die fünfte Außenwand.
Trotzdem: In zwei Wochen ein dichtes Haus, das ist eine Leistung und für jeden Bauherren ein tolles Gefühl.

Herzlichst,
Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


Sehen Sie hier noch weitere Bilder.
 

Donnerstag, 03. September 2009


Alle guten Dinge sind drei.

Wer zwei Häuser gebaut hat, der kann auch noch eines bauen ... Na gut, dieser Spruch ist etwas aus der Luft gegriffen, trifft im aktuellen Fall aber zu. In Soltau will nämlich ein Bauherr sein Passivhaus selber bauen, und zwar eines nach unserem System und gemäß unserer Philosophie. Der Clou an der Geschichte: Unser Bauherr hat bereits zwei Häuser gebaut und Nummer zwei mit uns. Vor 10 Jahren, 1999, entstand das erste Haus, damals noch als „Fast-Passivhaus“. Für uns ist der neuerliche Plan nicht nur ein absoluter Vertrauensbeweis. Er verdeutlicht die Entwicklung, die sowohl das System als auch unsere Philosophie durchgemacht haben.
Was vor 10 Jahren in vielen Kreisen noch als exotische Idee und sogar Spinnerei abgetan worden ist, hat sich inzwischen nicht nur durchgesetzt. Es ist aus unserer Sicht aktuell die einzige wahre Lösung der Umwelt- und Klimaproblematik. Damals waren unsere Häuser noch keine echten Passivhäuser. Damals haben wir gelernt, worauf es bei einem Passivhaus in der Praxis ankommt. Und unsere Bauherren haben diesen Lernprozess gefördert und gefordert. Sie haben ihn vorangetrieben. Und nur dieser Lernprozess und die Praxiserfahrungen sind die Basis für Lösungen, an die damals noch niemand gedacht hat.
Das Lernen und Entwickeln neuer technischer Lösungen und das Perfektionieren unseres Systems geht weiter, dank unserer Bauherren. Im aktuellen Fall freuen wir uns besonders auf den Vergleich. Zehn Jahre sind ein lohnenswerter Zeitraum dafür. Bleiben Sie am Ball. Wir informieren Sie weiter.

Herzlichst,
Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


Vor zehn Jahren ist dieses Haus nach unserem System entstanden. Es funktioniert nahezu wie ein Passivhaus, gilt aber nicht als solches. Trotzdem hat es bereits vor 10 Jahren den Markt revolutioniert. Denn es hat einen Primär-Energiebedarf, der einem Passivhaus sehr nahe kommt.

 

Dienstag, 25. August 2009


Früh aufstehen reicht nicht, um vorne zu stehen.

An der Ostsee, in Mecklenburg-Vorpommern, in Springe, in Weil am Rhein und in Braunschweig – es wird gesteckt, was das Zeug hält. Und die Orte sind nur Platzhalter für unzählige weitere Baustellen. Deutschland baut Passivhäuser, und das ist richtig und in erster Linie für das Klima gut.

Ein ganz besonderer Bau startet morgen, in Celle. Der Verein zur Förderung Körperbehinderter e.V. legt den Grundstein für sein neues Wohnhaus. Für mich ist dieses Projekt ein Meilenstein für das Selbstverständnis der Menschheit. Man kann Unterschiede sehen, man muss sie nicht immer betonen. Und diese Menschen packen so richtig an.

Was in den letzten Tagen sonst noch los war:

In Bandenburg dürfen wir jetzt loslegen. Für das Wohn- und Geschäftshaus liegt die Genehmigung vor.

Das Bauamt in Halle an der Saale lässt sich richtig viel Zeit. Nach wie vor gibt es keine Neuigkeiten, dafür aber ein schwerwiegendes Problem nach dem anderen – sagen die vom Bauamt in Halle an der Saale. Na ja, früh aufstehen reicht eben nicht, um in Sachen Innovation wirklich führend zu sein.

In Hannover haben wir auch einen Bauantrag eingereicht. Wir erwarten keine Probleme.

Sieben weitere Bauten befinden sich in der Planungsphase, und drei neue Aufträge warten bereits auf ihre Erfüllung. Packen wir es an. Wer hat da eigentlich noch von Krise gesprochen?

Dienstag, 25. August 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Dienstag, 11. August 2009


Langwieriger Entscheidungsweg

Die Bauämter Deutschlands sind uns in der Regel recht gut gesonnen. Zügig und oft sehr interessiert am System und der Philosophie prüfen und genehmigen sie unsere Bauanträge – nicht immer ohne Nachbesserungen. Aber das ist ja in Ordnung so. Denn gerade bei Passivhäusern unserer Bauweise kommt es auf jeden Handschlag an. In Halle (Sachsen-Anhalt) scheinen die Uhren aber ganz anders zu ticken. Denn in der Landeshauptstadt der Frühaufsteher kommt man mit dem Thema Passivhaus zum selber bauen offenbar nicht klar. Unter meinen über 500 gebauten Häusern nach dem Isorast-Prinzip waren bereit sehr viele komplizierte Fälle. Derart viele Nachanforderungen weiterer Unterlagen, Zertifikate und sonstiger Nachweise hat es bis jetzt nirgendwo gegeben. Aber: Das betreffende Bauvorhaben wird auch umgesetzt, denn es entspricht nicht nur dem örtlichen und regionalen Bebauungsplan. Wir planen und bauen nach den modernsten Richtlinien und sind dem aktuellen Stand auf anderen Baustellen meilenweit voraus.

Ich betrachte Genehmigungsverfahren, wie das in Halle, als Herausforderung. Und die gilt es zu meistern. Das ist übrigens der einzigste Punkt, bei dem der folgende ansonsten eher dumme Spruch gilt: „Das haben wir immer so gemacht, das machen wir auch jetzt so.“

Dienstag, 11. August 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Dienstag, 11. August 2009


Körperbehinderte bauen selber

Ein sehr wichtiges Bauprojekt startet in diesem Monat: Der Verein zur Förderung Körperbehinderter e.V. Celle baut sein eigenes Passivhaus, besser gesagt: Die Mitglieder, behinderte und nicht behinderte Menschen, stecken eigenhändig. Damit nehmen sie eine Vorreiterrolle in Deutschland ein, denn in der Regel wird einem gehandikapten Menschen eine derartige Leistung nicht zugetraut. Ich sehe das differenzierte. Trotz Beeinträchtigungen sind sehr viele behinderte Menschen in der Lage, all die Dinge zu tun, die andere auch so unternehmen – auf ihre Weise und in ihrem Tempo, oft sogar deutlich besser als Menschen ohne Behinderung.

Wir haben dem Projekt eine eigene Rubrik gegeben: „Selbstbestimmt“. Das ist das Motto des Vereins und trifft den Nerv exakt. In der Navigation links finden Sie den Menüpunkt. Hier könne Sie den Verlauf des Projektes hautnah erleben. Bleiben Sie also gern am Ball.

Dienstag, 11. August 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Montag, 10. August 2009


Etwas ungewöhnlich

Wer mit uns ein Passivhaus selber baut, darf sich sicher sein, dass den Planungen für das Haus absolut korrekte und exakte statische Berechnungen zugrunde liegen. Das gilt für alle unsere Häuser. Doch das reicht den Behörden in Brandenburg offensichtlich nicht. Bereits zwei Bauvorhaben mussten nun von Prüfstatikern nachgerechnet werden. Der Haken dabei: Diese Statiker kennen sich nicht mit unserem Bausystem aus. Das heißt: Wir müssen – für uns vollkommen unverständlich – sämtliche Unterlagen, Zulassungen und Zertifikate vorlegen, damit die Prüfstatiker sich näher mit dem Thema befassen können und etwas dabei lernen. Diese Prozedur verzögert den Bau der Häuser zwar. Dennoch sind wir guter Dinge. Demnächst geht es los.

Montag, 10. August 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Dienstag, 14. Juli 2009


Ein Passivhaus für Hunde- und Katzenliebhaber

In Italien lässt sich prima Urlaub machen. Das wissen nicht nur die urlaubsreifen Deutschen sondern auch die Italiener selber. Und: Sie haben von unseren Selbstbaupassivhäusern gehört und die Philosophie hinter dem System offensichtlich erkannt. Jetzt erreichte mich nämlich eine Anfrage aus Italien. Die Inhaber einer Tierpension für Hunde und Katzen wollen ihr Urlaubsangebot erweitern. Auf 49 Metern Länge und 11 Metern Breite sollen kleine Appartements mit maximal zwei Stockwerken entstehen, aber mit Passivhausstandard. Geplant ist eine kleine umweltfreundliche Ferienanlage für Hunde- und Katzenbesitzer. Unsere Aufgabe im ersten Schritt: Wir planen die Anlage als Passiv-Reihenhäuser, berechnen die Wohnfläche und den Preis für jedes Haus einzeln wie auch für die gesamte Anlage.
An solchen Anfragen verblüfft mich nicht die Vielfalt der Nutzungsmöglichkeiten, die ein Passivhaus bietet. Nein, es ist die Selbstverständlichkeit der Menschen, mit der solche Bauvorhaben natürlich als Passivhaus geplant werden. Unsere Interessenten aus Italien haben sich umfassend informiert und mit dem Thema Selbstbaupassivhaus beschäftigt. Ich finde das beachtlich und freue mich über eine derartige Resonanz, auf die unsere Philosophie stößt.

Wie geht es weiter? Ich halte Sie auf dem Laufenden!

Dienstag, 14. Juli 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Mittwoch, 24. Juni 2009


Fachlich fundierte Gespräche

Drei sehr anstrengende Tage in Hannover liegen hinter uns. Es war mal wieder Messezeit. Diesmal haben wir unseren Stand auf der Energy Tech 2009 im Messeforum am Airport Hannover Langenhagen (19. – 21. Juni) aufgebaut. Fazit: Es war ein erfolgreiches Wochenende. Allein unser Stand sticht jedem Besucher ins Auge, denn der besteht aus unserem Baumaterial, ist ruckzuck gesteckt und ebenso schnell abgebaut. Die Energy Tech in Hannover spricht besonders Menschen mit ökologischem Gewissen an, Menschen, die Energie sparen wollen, und das in allen Bereichen. In erster Linie betrifft das die moderne Haustechnik und zukunftsweisende Bausysteme. Ein idealer Treffpunkt also für unsere Bauherren und jene, die es werden wollen. Nachdem Freitag der Tag für die Fachwelt und Politik war, hatten wir am Samstag und Sonntag jeweils einen vollen Stand. Und: Die Besucher waren bestens vorinformiert, kamen mit exakten Vorstellungen und ausgearbeiteten Planungen zu uns. Die Themenbereiche CO2-Reduktion, Umweltschutz und energiebewusstes Bauen gelangen mehr und mehr in das Bewusstsein der Menschen. Wir bieten noch eines: selber Bauen. Eine Erfahrung, die mit uns bereits über 500 Familien gemacht haben. Ihre Zahl wächst, ganz besonders nach einer Messe, wie der Energy Tech.
Übrigens: Die Aufarbeitung aller Anfragen als Resultat der Messe hat bereits am Montag in der Frühe begonnen.

Mittwoch, 24. Juni 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

„Wir bauen noch einmal mit Ihnen“

Es gibt Momente im Leben, die einem Menschen sagen: „Du bist auf dem richtigen Weg.“ Solche Momente habe ich während der Messe „ENERGY Tech 2009“ im Messeforum am Airport Hannover Langenhagen (19. – 21. Juni) erlebt. Dort besuchte mich eine Bauherrenfamilie, die bereits vor über 10 Jahren ein Haus nach unserer Philosophie gebaut hat. Das Problem: Damals waren das Niedrigenergiehäuser. Der bessere Begriff wäre „Niedrigstenergiehäuser“. Denn die Energiebedarfswerte dieser Gebäude kamen einem Passivhaus sehr nahe. Unsere Bauherrenfamilie hat die Entwicklung des ISORAST-Systems und unserer Philosophie beobachtet und nun beschlossen: „Wir bauen noch einmal mit Ihnen, diesmal aber ein echtes Passivhaus.“ - Wir sind bereits in der Planung. Am selben Wochenende, zur selben Messe, haben mich zwei junge Frauen besucht, die gemeinsam ein Selbstbaupassivhaus von uns gesteckt haben. Jetzt wollen sie noch einmal bauen, etwas größer und in anderer Lage – natürlich auch ein Selbstbaupassivhaus, natürlich nach dem ISORAST-Prinzip und natürlich mit uns. Ganz ehrlich, liebe Besucherinnen und Besucher: So natürlich ist all das nicht, aber es macht Spaß, es als die natürlichste Sache der Welt aufschreiben zu dürfen. Denn für uns ist die Philosophie hinter jedem einzelnen Bauprojekt vollkommen natürlich. Und die Zahl unserer Mitstreiter wächst täglich. Danke.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine schöne Sommerzeit – jetzt schon wieder mit kürzer werdenden Tagen. Aber auch die haben ihren Reiz.

Mittwoch, 24. Juni 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Mittwoch, 17. Juni 2009


Es gibt viel zu tun, packen wir es an.

Das Interesse an einem Passivhaus zum selber bauen wird immer größer. Wir sehen das an den Auftragszahlen. Trotz vermeintlicher Wirtschaftskrise haben wir binnen kürzester Zeit sechs neue Bauaufträge registrieren dürfen. Das lässt uns voller Mut in die Zukunft blicken.

Demnächst bauen wir in oder bei ...

  • ... Hemmingen ein Einfamilienhaus mit Garage.
  • ... Aachen ein Praxis- und Wohngebäude.
  • ... Oldenburg ein Einfamilienhaus mit Garage.
  • ... Berlin ein Einfamilienhaus mit Garage.
  • ... Hamburg ein Einfamilienhaus mit Garage.
  • ... Burgwedel ein Einfamilienhaus.

Los geht es (bald) auf diese Baustellen:
  • Wohnhaus bei Braunschweig
  • Wohnhaus bei Winsen an der Aller
  • Noch ein Wohnhaus bei Braunschweig
  • Wohnanlage des Vereins zur Förderung Körperbehinderter
  • Vollunterkellertes Einfamilienhaus mit Garage bei Remagen


Außerdem haben wir sechs Bauanträge eingereicht. Ich bin mal gespannt, wann wir für diese Bauvorhaben die Genehmigungen erhalten.

An dieser Stelle noch ein Dank und meine Glückwünsche zum Erreichten an alle meine Mitstreiter und Bauherrenfamilien. Es war ein sehr hartes Frühjahr mit unglaublich eng gesteckten Terminen. Aber, es hat sich gelohnt, und ich sehe unser besonderes Passivhauskonzept als fit für die Zukunft. In diesem Sinne: Es gibt viel zu tun. Packen wir es an!

Mittwoch, 17. Juni 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Montag, 15. Juni 2009


Danke für die Geduld

Wer ein Passivhaus selber bauen will, informiert sich vorab gründlich. So ist das auch bei unseren Interessenten. Pro Woche finden hier im Büro drei bis vier mehrstündige Besprechungen mit angehenden Bauherren statt. Und in der Regel folgt dann noch ein Besuch bei ehemaligen Bauherren. Es geht eben nichts über Erfahrungen aus erster Hand.

Ich schätze mich glücklich, mehrheitlich Bauherren bedienen zu dürfen, die nicht nur unsere Philosophie verstanden haben, sondern sie weitersagen, zum Beispiel im Zuge eines Besuches angehender Bauherren. Mit unendlicher Geduld und viel Verständnis – aus eigener Erfahrung – berichten sie vom Bau ihres ganz persönlichen Passivhauses. Für mich sind diese Gespräche immer wieder ein besonderes Erlebnis, denn abgesehen von der Freundlichkeit, mit der wir empfangen werden, legen unsere Bauherren die Karten schonungslos auf den Tisch. Und Sie wissen ja: Wo gehobelt wird, fallen auch Späne. Doch das, liebe Bauherrinnen und Bauherren, verehrte Interessenten, ist Teil unserer Philosophie: Transparenz, Offenheit und Herzlichkeit.

Liebe Bauherren, die Sie Ihre Türen immer wieder für uns öffnen: Vielen Dank für so viel Geduld und Verständnis.

Montag, 15. Juni 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Montag, 25. Mai 2009


Reif für die Insel?

Ein Passivhaus geht um die Welt. Das ist nicht ganz neu. Wir haben bereits in vielen Ländern Passivhäuser gebaut. Jetzt aber geht unsere Philosophie in einen Teil der Welt, den vielleicht auch Sie bislang nicht im Blickfeld hatten, exakt nach Guam Saipan. Sie wissen nicht, wo das liegt? Das ist keine Schande. Damit Sie nicht lange suchen müssen, bitteschön:


Guam Saipan ist Teil der Marianen-Archipels mitten im Pazifik, wobei Guam rund 40 Flugminuten von Saipan entfernt liegt. Trotzdem nennen wir beide Inseln in einem Atemzug. Denn sie gehören zu den USA. Guam, rund 50 Km lang und 15 Km breit, ist nichtinkorporiertes Territorium, Saipan gilt als assoziierter Staat. Die Menschen sind zwar US-Bürger, haben aber keine vollständigen Bürgerrechte. So dürfen sie beispielsweise nicht an der Wahl des US-Präsidenten teilnehmen. Wer Guam Saipan besuchen möchte, erhält für jede Insel eine eigene Einreisegenehmigung – auch von einer Insel auf die nächste. Diese Genehmigungen gelten übrigens nicht für die USA. Mit dem Flugzeug geht es in der Regel über Japan oder Korea nach Guam. Die Insel gilt als Hawaii der Japaner. Sie liegt rund 2.500 Kilometer südlich von Japan. International ist Guam der Name des Staatenbundes, dem auch die Insel Saipan angehört.

Zu unserem Projekt
Warum fragt ein Mensch aus dem fernen Guam nach einem Passivhaus zum selber bauen? Dafür lohnt sich ein Blick auf diese Fakten:

  • Klima
  • Bevölkerung/Tourismus
  • Energieversorgung

Das Klima
Die durchschnittliche Temperatur beträgt 29 Grad. In der Nacht fällt das Thermometer selten unter 23 Grad. Das Wasser des Pazifik bringt es im Schnitt auf rund 28 Grad.

Bevölkerung/Tourismus
Rund 170.000 Menschen zählt der Staat Guam. 1,5 Millionen Besucher bevölkern die kleine Insel pro Jahr. Und die Amerikaner unterhalten dort mehrere Militärbasen.

Energieversorgung
Der gesamte Energiebedarf zur Versorgung der Insel wird durch Erdöl abgedeckt. Und das stammt nicht von der Insel selber. Es wird auf langem Wege über den Pazifik importiert.


Ich halte unser Passivhauskonzept für die ideale Lösung eines enormen energetischen Problems – nicht nur auf Guam:
  • Bauart bedingt hält ein Passivhaus Wärme draußen.
  • Der Gesamtenergiebedarf wird pro Haus um rund 80 Prozent reduziert, damit auch der CO2-Ausstoß.
  • Ein Passivhaus kann zur Energieversorgung sowohl die Sonne als auch den Wind nutzen.
  • Enorme Einsparungen am Energiebedarf ziehen einen sinkenden Bedarf an fossilem Brennstoff nach sich. Die Umwelt wird nachhaltig geschont.
  • Mit unserem Bausystem lassen sich sowohl Einfamilienhäuser als auch Hotelanlagen realisieren.

Für unseren Interessenten haben wir inzwischen fünf verschiedene Häuser geplant, vom einfachen Bungalow über ein Mehrfamilienhaus bis hin zur luxuriösen Villa.



Und hier geht es zum Projekt:

Montag, 25. Mai 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Donnerstag, 21. Mai 2009


Norwegisches Blockhaus als Passivhaus

Eine schöne Idee und eine Philosophie verbreitet sich nur, wenn sie viele Menschen überzeugen kann und reichlich Multiplikatoren findet. So geht das auch mit unserer Idee vom gesunden und zukunftsweisenden Bauen, mit der Idee einer Zukunft für unsere Kinder, mit der Idee, die Umwelt nachhaltig zu schonen. In diesem Fall trägt ein Mensch aus Deutschland diese Idee jetzt nach Norwegen. Wo er arbeitet, will er bauen, aber bitte nach höchstem Qualitätsstandard und mit möglichst viel Eigenleistungen. Trotzdem soll sich das neue Haus nahtlos in seine Umgebung eingliedern und dem dortigen Stil anpassen.

Das Ergebnis: Der deutsche Interessent aus Norwegen hat uns Pläne eines echten norwegischen Blockhauses geschickt, die wir auf das isorast®-Rastermaß und unseren Passivhaus-Standard gebracht haben. Ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen und ist eine vernünftige Grundlage für ein realistisches Angebot.

Sehen Sie hier noch weitere Bilder.

Donnerstag, 21. Mai 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Mittwoch, 20. Mai 2009


Ein Passivhaus für Norwegen

Die Menschen in Skandinavien sind uns in Sachen Umweltbewusstsein und gesunde Bauweisen ein paar Längen voraus. Man denke an die typischen nordischen Holzhäuser. Auch moderne Wärmepumpenanlagen kommen aus Skandinavien. Ein Passivhaus zum selber bauen aber ist im hohen Norden noch rar. Das könnte sich nun bald ändern. Wir haben ein Haus für Norwegen geplant und dazu ein Angebot geschrieben.

Ich halte das Passivhaus auch in Regionen mit langen, kalten und dunklen Wintern für unumgänglich. Auf der einen Seite nutzen unsere Passivhäuser multiple Wärmequellen, also auch Abluft von Geräten und den Menschen selber. Auf der anderen Seite verfügen sie über eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung, also eine Wärmepumpe. Und: In einem Passivhaus gibt es nicht die typische Thermik. Anders als in einem herkömmlichen Haus, erreicht die Temperatur der Wandoberflächen im Innern nahezu Raumluftniveau. Vereinfacht ausgedrückt sind echte 20 Grad gefühlte 22 Grad. Das heißt: Um eine angenehme Temperatur zu erhalten, muss die Wärmerückgewinnung nicht ständig unter Volllast fahren. Auf die dunklen Winter bezogen: Auch wenig Sonne reicht für ein wohliges Klima im Passivhaus.

Mittwoch, 20. Mai 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Freitag, 8. Mai 2009


Schlag auf Schlag

Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Wir planen und bauen Passivhäuser am laufenden Band. So viele, dass mancher von Ihnen, liebe Bauherrinnen und Bauherren, ein paar Tage länger auf die Bearbeitung seines großen Selbstbauprojektes warten muss. Der lange und zuletzt doch sehr kalte Winter hat einige Bauvorhaben verzögert, die nun parallel abgearbeitet werden müssen. Aber: Wir beeilen uns, versprochen, damit auch Sie möglichst bald Ihr ganz persönliches Passivhaus stecken und beziehen können.

Für Ihre Geduld danke ich Ihnen. Über das enorme Vertrauen, dass meiner Philosophie und unserem Bausystem entgegengebracht wird, freue ich mich. Es zeigt, wie sehr wir uns inzwischen über die Zukunft unserer Kinder und über den Fortbestand unserer Erde Gedanken machen.

Freitag, 08. Mai 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Dienstag, 5. Mai 2009


Schnelles Bauamt

Die Stadt Remagen hat ein sehr aktives Bauamt. Nach nur zwei Wochen und zwei Tagen haben die zuständigen Mitarbeiter des Bauamtes die Genehmigung zum Bau eines Passivhauses erteilt. Jetzt kann es also losgehen. Entstehen wird ein vollunterkellertes Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung und Garage. Zwei kleine Haken hat die Sache: Das Baugebiet muss noch erschlossen werden. Und: Unsere Bauherren müssen sich, was den Baubeginn betrifft, mit dem Erschließer absprechen. Aber: Der Erschließer wird die Erdarbeiten für unsere Bauherren übernehmen. Und bis zum Einzug wird auch der Rest des kleinen Gebietes erschlossen sein. Ich drücke ganz fest die Daumen.

Dienstag, 05. Mai 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Freitag, 1. Mai 2009


Passivhaus staatlich verordnet

Wir haben alles richtig gemacht – und das seit vielen Jahren. Denn jetzt ist es raus. Die EU will nämlich, dass neue Häuser ab 2019 null Energie verbrauchen. Zugelassen sollen nur noch Gebäude sein, die ihren eigenen Energiebedarf selber produzieren, zum Beispiel über Solaranlagen oder Wärmepumpen. Das EU-Parlament in Straßburg hat darüber bereits in erster Lesung abgestimmt. Die Neufassung der entsprechenden Verordnung wird auch Ferienhäuser über 50 Quadratmeter Wohnfläche betreffen. So hat es im Wiesbadener Kurier als Randnotiz gestanden. Ganz offensichtlich waren sich die Redakteure dort nicht über die Tragweite dieser kleinen Meldung bewusst. Denn die Botschaft dahinter lautet: „Menschen in Europa, baut dichte Häuser.“ Im Klartext heißt das: Um so ein Null-Energie-Haus zu bauen, müssen alle Energieeinsparmöglichkeiten genutzt werden. Exakt so, wie wir es schon seit vielen Jahren tun: Außenwände mit U-Werten von 0,1, PE-Rohre für Frischluft-Vorwärmung unter Boden-Keller-Platte heranführen, hochwertige und für den Einsatz im Passivhaus zertifizierte Fenster, exakte Bauausführung – ganz besonders bei der Abdichtung der Fensterrahmen und des Dachstuhls, und so weiter. Die EU hat mit der Neufassung der Richtlinie für den Neubau das Passivhaus zum Standard erklärt, es regelrecht staatlich verordnet. Das heißt zugleich: Alle Häuser, die heute nicht nach dem Standard eines Passivhauses gebaut werden, sind nicht zukunftsfähig. Schon heute entsprechen sie längst nicht mehr dem Stand der Technik. Ab sofort werden solche Bestandsimmobilien nur noch mit enormen Abschlägen verkaufbar oder zu einer sehr geringen Kaltmiete vermietbar sein.

Meine Botschaft für Sie im Mai: Weiter so, liebe Bauherrinnen und Bauherren. Wir sind auf dem richtigen Weg. Sie folgen mit Ihrer Entscheidung für ein Selbstbaupassivhaus keinem Trend, sondern einer Philosophie, die bereits heute dem Unvermeidlichen vorgreift: Sie bauen ein Haus, dass die Umwelt nachhaltig schont. Sie sichern sich schon heute den Wert Ihres Hauses. Sie helfen, die Zukunft Ihrer Kinder zu sichern. Und alle Berufsbedenkenträger, alle, die es immer besser gewusst haben, alle, die das Gras haben wachsen hören und alle sonstigen Kritiker lade ich herzlich ein: Machen Sie mit. Die Technik ist lange schon ausgereift und wird immer besser. Das System ist erprobt und zukunftsfähig. Einem Null-Energie-Haus steht von unserer Seite her nichts mehr im Wege. In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen schönen Mai.

Originalmeldung als PDF

Freitag, 1. Mai 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Donnerstag, 30. April 2009


Herzlicher Empfang

Wer sagt eigentlich, dass es in unserer Welt keine Herzlichkeit mehr gibt? Ganz gegen den Trend nämlich erleben die Mitglieder meines Teams regelmäßig einen überaus herzlichen Empfang bei angehenden Bauherren, Interessenten und ehemaligen Bauherren, sprich stolzen Besitzern eines Selbstbaupassivhauses. So auch in den letzten Wochen. Vier Familien habe ich mit Ralf Priess gemeinsam besucht, sie in ihrem privaten Umfeld kennen lernen dürfen, die Baugrundstücke besichtigt und intensive Beratungsgespräche geführt. Nicht nur der Empfang war warmherzig. Von allen Bauherren sind wir überaus großzügig bewirtet worden. Darum an dieser Stelle nochmals: Danke für so viel Menschlichkeit.


Fürstenfeldbruck

In schöner Umgebung in der Nähe von Fürstenfeldbruck wollen unsere jungen Bauherren (auf dem Bild rechts) demnächst ihr Eigenheim bauen. Wir haben das Grundstück besichtigt und über die Bauplanung intensiv besprochen.


Stuttgart

Ein vollunterkellertes Einfamilienhaus in Hanglage hat seinen ganz besonderen Reiz. In der Nähe von Stuttgart wird demnächst eines entstehen. Wir durften die Lage schon mal sondieren und freuen uns auf den Start des Projektes.


Remagen

Noch blüht der Löwenzahn auf dem Grundstück unserer Bauherren aus der Nähe von Remagen. Bald schon entsteht genau dort ein vollunterkellertes Einfamilien-Passivhaus mit Einliegerwohnung und Garage. Bestimmt ist dann auch noch Platz für den Löwenzahn. An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön – auch für den leckeren Kuchen.



Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, verehrte Interessentinnen und Interessenten, einmal den Bau eines Passivhauses nach unserem System erleben wollen, rufen Sie mich doch einfach an oder schicken Sie mir eine Mail. Ich informiere Sie gern über das aktuelle Geschehen auf unseren Baustellen und nennen Ihnen entsprechende Adressen.

E-Mail: e-r.hellmann@t-online.de Telefon: 05143 6561

Donnerstag, 30. April 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Mittwoch, 29. April 2009


12 neue Bauherrengespräche

Sehen, mitmachen, selber bauen. So könnte man den Werdegang vom ersten Interesse an unserem Selbstbausystem für Passivhäuser bis hin zum eigenen Haus beschreiben. Insgesamt habe ich in den letzten Wochen 12 intensive Beratungen mit angehenden Bauherren durchgeführt. Besonders spannend ist immer wieder der Besuch einer laufenden Baustelle. Denn nichts geht über das eigene Erleben, das „Anfassen“ und „Stecken“ dürfen. Nicht minder interessant verlaufen die Gespräche mit ehemaligen Bauherren. Es zeigt sich nämlich immer wieder ein gewisser Zusammenhalt innerhalb der Passivhausgemeinde.

Die angehenden Passivhaus-Bauherren und Interessenten für unser Selbstbausystem kommen aus allen Teilen Deutschlands, aus Korea und aus der Schweiz.

Mittwoch, 29 April 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Sechs Baugenehmigungen erteilt

Auf sechs Baustellen geht demnächst das große Stecken los. Die verschiedenen Bauämter haben die jeweiligen Genehmigungen erteilt:

  • In Celle entsteht das Gebäude des Vereins zur Förderung von Körperbehinderten e.V.
  • In Nienhagen bei Celle bauen wir ein Wohngebäude
  • Ebenfalls ein Wohnhaus entsteht in der Nähe von Cloppenburg
  • Und hier entstehen auch Wohnhäuser: in Adenbüttel bei Gifhorn, bei Burgdorf und unweit von Salzgitter.

Hier wird gesteckt, was das Zeug hält und bei dem einen oder anderen bereits gerichtet:
  • Ronneberg, Region Hannover, Stand: Das Erdgeschoss wird gesteckt.
  • Lüchow, Stand: Das Kellergeschoss ist fertig, das Erdgeschoss wird gesteckt.
  • Hamburg, Stand: Das letzte Geschoss entsteht. Bald wird Richtfest gefeiert.
  • Hannover, Stand: Das Haus wird eingemessen, Erdarbeiten laufen.
  • Cloppenburg, Stand: Vermessung, Erdarbeiten laufen.
  • Hemmingen, Region Hannover, Stand: Dachgeschoss entsteht.
  • Gifhorn, Stand: Die Innenarbeiten laufen auf Hochtouren.
  • Minden, Stand: Fenster werden eingebaut.
  • Kaiserslautern, Stand: Das Kellergeschoss ist fertig, jetzt geht es an das Erdgeschoss.

Für diese Bauvorhaben haben wir die Bauanträge eingereicht:
  • Weil am Rhein: vollunterkellertes Einfamilienhaus mit Garage.
  • Fürstenfeldbruck: vollunterkellertes Einfamilienhaus.
  • Stuttgart: vollunterkellertes Einfamilienhaus.
  • Remagen: vollunterkellertes Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung und Garage.
  • Braunschweig: Wohnhaus.

Und das sind unsere aktuellen Planungen:
  • Wohngebäude mit Garage in Halle
  • Wohn- und Gaststättengebäude bei Plön
  • Wohn- und Bürogebäude bei Mühlberg in Brandenburg
  • Wohngebäude mit Garage bei Minden
  • Wohngebäude in Winsen/Aller
  • Noch ein Wohngebäude bei Braunschweig
  • ? Wohngebäude in der Schweiz

Ich freue mich über ein derart großes Interesse an unserem Selbstbausystem. Es zeigt klar: Die Orientierung der Menschen geht eindeutig Richtung Passivhaus.

Mittwoch, 29 April 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Dienstag, 28. April 2009


Keine Krise in Sicht

Das ist doch mal eine gute Nachricht zwischen Wirtschaftskrise und Schweinegrippe: Unser Selbstbaupassivhaus ist gefragter denn je. Immer mehr Bauherren in Deutschland orientieren sich in Richtung einer umweltbewussten Bauweise, ganz konkret Richtung Passivhaus. Für uns ist das eine Bestätigung dessen, was wir seit vielen Jahren vermitteln: Wenn wir unseren Kindern nicht eine ruinierte Welt hinterlassen wollen, müssen wir sofort aktiven Umweltschutz betreiben. Der Bau eines Passivhauses ist auf diesem Weg ein ganz wichtiger und großer Schritt.

Unsere Bauherren gehen diesen Schritt schon seit vielen Jahren, und zwar konsequent von Anfang an. Sie bauen Ihr Passivhaus selber, Stein für Stein. Sie erleben, wie ihr Eigenheim ganz ohne Heizung wächst. Sie staunen über die Geschwindigkeit, mit der so ein Projekt fortschreiten kann. Sie sind stolz auf das, was sie leisten. Und das, liebe Bauherrinnen und Bauherren, dürfen Sie auch sein. Denn bei aller Leichtigkeit, die das Isorast-System verspricht, ist der Bau eines Passivhauses immer noch eine komplizierte Sache, aber für jeden eine lösbare Aufgabe, wenn er ein Expertenteam zur Unterstützung hat.

Betreiben wir also weiterhin aktiven Umweltschutz mit einem Passivhaus. Sparen wir uns Öl und Gas, und nutzen wir lieber die Sonne und uns selber als Wärmequelle. In diesem Sinne wünsche ich uns allen, dass die von wenigen gemachte Krise schon bald Vergangenheit ist.

Dienstag, 28 April 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Freitag, 13. März 2009


220 Quadratmeter Passivhaus.

Ein weiterer Bauantrag für ein Passivhaus ist unterwegs. Diesmal geht es um ein vollunterkellertes Einfamilienhaus mit Carport. Standort: nahe Gifhorn. Wohnfläche: 220 Quadratmeter.

Freitag, 13. März 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Baugenehmigung auf Irrwegen

Erinnern Sie sich? Am 19. Februar hatte ich Ihnen von einer bevorstehenden Baugenehmigung für ein Passivhaus bei Güstrow berichtet. Nach vier Monaten wollte sie das dortige Bauamt erteilen. Das tat es offensichtlich auch. Der Haken: Die Genehmigung ging an die falsche Anschrift, nämlich die künftige. Und weil dort weder ein Haus noch ein Briefkasten zu finden waren, ließ der Postbote die Genehmigung zurückgehen. Jetzt wartet unser Bauherr wieder. Denn im Bauamt sei die Post nie aufgetaucht. Na so was aber auch? Eine Baugenehmigung auf Irrwegen?

Freitag, 13. März 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Montag, 09. März 2009


Passivhaus – und viele Fragen.

Was ist ein Passivhaus? Kann man ein Passivhaus wirklich selber bauen? Wie funktioniert die Lüftungsanlage? Wie kommt die Wärme in das Haus? Fragen, die uns während der Messe „Schöner Bauen & Wohnen“ vom 6. bis 8. März 2009 in Celle am laufenden Band gestellt worden sind. Fragen, für deren Beantwortung wir uns Zeit genommen haben. Drei Tage intensive Gespräche, darunter mit Interessenten, die aus den neuen Bundesländern angereist waren, um sich von uns über ein Selbstbaupassivhaus beraten zu lassen. Es war ein anstrengendes aber spannendes wie effektives Wochenende, das mindestens zwei Bauprojekte nach sich ziehen wird – beides Passivhäuser im Selbstbau, versteht sich. Wie gut der Zusammenhalt innerhalb der Selbstbaupassivhausgemeinde ist, zeigt sich an den vielen Besuchern meiner lieben Bauherren, die schon jahrelang im eigenen Passivhaus wohnen.

Montag, 09. März 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Baugenehmigung nach nur acht Tagen

Für das Bauprojekt des Vereins zur Förderung Körperbehinderter e.V. in Celle liegt nach nur acht Tagen Bearbeitungszeit die Baugenehmigung vor. Die Menschen mit einer Körperbehinderung können also ihr eigenes Passivhaus bauen, um es künftig für ihre Wohngemeinschaft zu nutzen. Einzig die Freigabe der Finanzierungsmittel fehlt. Folgt man den Worten des verantwortlichen Bänkers, dürfte der Zusage allerdings auch nichts mehr im Wege stehen. Der Grund: Die Baugenehmigung war ausdrücklich als einzige Bedingung genannt worden. Jetzt wird das Projekt zur Frage der Ehre, und zwar für den Bänker.

Montag, 09. März 2009, Ihr Eckart-Rolf Hellmann.


 

Donnerstag, 26. Februar 2009


Wir sind wieder dabei.

Vom 6. bis 8. März findet in Celle die traditionelle Schöner Bauen & Wohnen Messe statt. Ort: Congress Union Celle. Auch wir nehmen wieder teil und freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand.

Donnerstag, 26. Februar 2009, Eckart-Rolf Hellmann.


 

Mittwoch, 25. Februar 2009


Das 8. Passivhaus in 2009

Heute liegt der Auftrag für das 8. Passivhaus allein in diesem Jahr vor. Das zeigt mir: In Deutschland wächst das Wissen um die Verantwortung für die Umwelt und die nächsten Generationen. Übrigens: 18 Aufträge haben wir aus 2008 mit in das neue Jahr nehmen müssen. Wenn Sie möchten, halte ich Sie über den Fortgang der dazugehörigen Baustellen auf dem Laufenden. Und vielleicht besuchen Sie die eine oder andere ja mal.

Mittwoch, 25. Februar 2009, Eckart-Rolf Hellmann.


 

Donnerstag, 19. Februar 2009


Hilfe zur Selbsthilfe

Warum sollen Menschen, die durch eine körperliche Behinderung gehandicapt sind, nicht auch ein Haus bauen können? Für mich stellt sich diese Frage eigentlich nicht. Und doch musste ich das folgende Projekt nicht nur einmal rechtfertigen: In Celle gibt es den Verein zur Förderung Körperbehinderter e.V. Dieser Verein unterhält und unterstützt ein Wohnprojekt für behinderte Menschen, die damit weitgehend in eigener Regie leben können. Es sind Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen und demnach mit verschiedenen Fertigkeiten. Sie ergänzen sich, was ihre Stärke ausmacht. Diese Menschen brauchen ein neues Haus, was den Förderverein veranlasste, über einen Selbstbau nachzudenken. Viele Hände können viel schaffen, ganz gleich, ob die Menschen zu diesen Händen behindert sind oder als gesund gelten.

Wir haben das Haus mit dem Förderverein gemeinsam geplant. Es wird den Anspruch des barrierefreien Wohnens erfüllen, ein ganz wichtiger Aspekt, damit Menschen mit Behinderungen verschiedenster Art so selbständig leben können, wie nur möglich. Der Verein und die behinderten Menschen selber haben sich für ein Passivhaus entschieden. Denn gerade hier finden sie ein gesundes Wohnklima. Der Grund ist die Anlage zur kontrollierten Be- und Entlüftung mit integrierter Wärmerückgewinnung, ein Muss für jedes Passivhaus. Diese Anlage sorgt rund um die Uhr für angenehme Temperaturen und frische Luft – ohne Feinstäube, Schimmelporen und andere Erreger. Unangenehme Gerüche werden von der Anlage ebenfalls sofort eliminiert.

Die Finanzierung ist gesichert, Fördermittel zugesagt, der Bauantrag ist gestellt. Schon bald werden die Behinderten unter Profianleitung ihr Passivhaus selber bauen, so, wie es bereits über 500 andere Bauherren mit uns getan haben. Ich freue mich darauf.

Donnerstag, 19. Februar, Eckart-Rolf Hellmann.

Sehen Sie hier noch mehr Ansichten.

Hier die aktuellen Ansichten und Perspektiven vom Passivhaus, das der Verein zur Förderung Körperbehinderter e.V. Celle mit den behinderten Menschen selber bauen wird. Links ist das Altgebäude zu sehen, rechts das neue Passivhaus mit gesunder Atemluft und stets angenehmem Klima. Das Altgebäude dient als Wohnstube und Kommunikationszentrum der Hausbewohner. Außerdem ist es eine Art offene Tür für Familien und Verwandte der Bewohner, des Wohnumfeldes und aller Menschen, die sich für das Projekt, das Haus und die Behinderten interessieren. Im Neubau, dem Passivhaus, werden die behinderten Menschen in einer Wohngemeinschaft in Eigenverantwortung leben und für sich selber sorgen.


 

Donnerstag, 19. Februar 2009


Passivhäusern gehört die Zukunft

Den Passivhäusern gehört aus meiner Sicht eindeutig die Zukunft. Ich gehe sogar davon aus, dass unser Standard, den wir nach wie vor stets verbessern, in wenigen Jahren Grundlage für alle Häuser sein muss. Gut, wer da bereits wertvolle Erfahrungen hat und ein Konzept bietet, das seiner Zeit schon immer ein Stück voraus war. Leider ist die Erkenntnis, dass Menschen ihr Passivhaus auch selber bauen können, noch nicht in jeder Amtsstube angekommen. Leider gibt es immer noch Vorbehalte gegenüber Passivhäusern. Aber lesen Sie selber, was in den letzten Tagen passiert ist:

Drei Baugenehmigungen für jeweils ein Passivhaus sind eingegangen:
1. Ronnenberg
2. Hamburg
3. Lüchow-Dannenberg

Eine weitere Baugenehmigung ist für die kommende Woche angekündigt, übrigens nach fast 4 Monaten. Bauamt: Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern. Ich danke meinem Bauherren für die große Geduld. Sie hat sich ausgezahlt

Und diese Bauanträge für ein Passivhaus haben wir eingereicht:
1. Celle
2. Region Hannover
3. Landkreis Celle
4. Landeshauptstadt Hannover

Und auch hier sollen demnächst Passivhäuser gebaut werden. Wir haben folgende Aufträge erhalten:
1. Passivhaus in Springe
2. Passivhaus in Braunschweig
3. Passivhaus in Fürstenfeldbruck

Nachschlag:
Trotz des anhaltenden Winters und der sehr schlechten Witterung, wurden unsere laufenden Passivhaus-Bauten fleißig von unseren Bauherrenfamilien gemeinsam mit unseren Beratern weitergeführt. Sie haben gerichtet, Geschosse betoniert und Geschosse gesteckt. Damit die genehmigten Passivhäuser sofort gebaut werden können, sind die jeweiligen Bausätze bereits bestellt, werden im Werk z.Zt. gefertigt und warten dann auf Ihren Abruf. Ich wünsche unseren Passivhaus-Bauherren ein gutes Gelingen und viel Spaß.

Donnerstag, 19. Februar 2009, Eckart-Rolf Hellmann


 

Oktober 2008


Unser Stand fällt auf

Die Infa in Hannover ohne Hellmann? Das geht nicht. Und darum waren wir auch in diesem Jahr mit einem auffälligen Stand vertreten. Unser Fazit: Das Bewusstsein für ein umweltfreundliches Bauen wächst.


September 2008


Erstes Passivhaus in Tschechien

In Tschechien entsteht ein Passivhaus ohne unsere aktive Unterstützung, dafür mit E-Mail- und Telefonberatung. Aufgrund des reibungslosen Ablaufes verhandeln wir jetzt mit dem Bauherren und seinem Team über eine Kooperation.



Sie wollen ein Passivhaus selber bauen? Hier kommen Sie auf den Geschmack:
www.das-passivhaus.de

Eckart-Rolf Hellmann Lönsweg 13Winsen an der Aller Telefon 0 51 43 - 65 61 Fax 0 51 43 - 91 28 92 e-r.hellmann@t-online.de