Passivhaus Hellmann - Energiesparen mit dem Passivhaus in Eigenleistung - das Passivhaus Bausatzhaus als Selbstbauhaus



Der "Blower-Door-Test" dient dazu die Dichtheit eines Gebäudes zu messen.

Das Gerät besteht aus einer dicken Kunstofffolie, die mit einem Rahmen in eine offene Außentüre eingeklemmt wird. In der Folie ist ein Gebläse befestigt, das das Gebäude nun wahlweise mit Unter- oder Überdruck versieht. Ein derartiger Test empfiehlt sich, bevor der Innenputz aufgebracht wird, aber alle Dach- und Estrichfolien bereits angeschlossen sind.

Wird das Gebäude mit Unterdruck versehen, kann man mit der bloßen Hand die einströmende Kaltluft an Lunkerstellen fühlen und die Schadstellen vor der Beschichtung mit Innenputz nachbessern.

Inzwischen liegen die Ergebnisse von mehr als 50 vermessenen isorast-Passivhäusern vor. Alle haben die Passivhaus-Anforderungen erreicht. Stellvertretend sollen hier die Ergebnisse vom isorast-Passivhaus in Taunusstein genannt werden:

  • n50-Wert im Rohbau bei angeschlossenen Folien: 0,31
  • n50-Wert nach dem Innenputz: 0,24

Auszug einer Stellungnahme des bekannten Bauphysik-Büros ebök:
"Hier setzt isorast offenbar neue Maßstäbe an Qualität und Verarbeitungssicherheit."

Passivhaus Garbsen


Passivhaus Hellmann - das Passivhaus wird als Bausatzhaus geliefert und durch Eigenleistung ergibt sich eine hohe Einsparung. Bei uns bekommen sie das Energiesparnde Passivhaus als Selbstbauhaus und haben so eine Menge Einsparung am Bau.
Ein wichtiger Tag für das Passivhaus
in Garbsen
, der Blowerdoortest wird vorbereitet und das Passivhaus besteht
mit Bravour.

Hier das Ergebnis! Durchgeführt wurde
der Blowerdoortest von Herrn Dipl.-Ing. Herbert Trauernicht, es ist nicht unser erstes Passivhaus, welches von ihm getestet und bewertet wurde. Alle weiteren Informationen unter www.Luftdicht.de


Der Blower-Door-Test vom Passivhaus aus Paderborn steht kurz bevor
und der Termin steht, was uns die Bauherrin nach dem Test schrieb...


Herrn
Eckart-Rolf Hellmann
Lönsweg 13
29308 Winsen/Aller

25.02.2007

Lieber Herr Hellmann,

nun kommt endlich - wie versprochen - der Bericht über unseren BlowerDoor Test. Entschuldigen Sie bitte, dass es jetzt doch noch so lange gedauert hat.

BlowerDoor Test am 08.11.2006: Also, wir waren ganz schön aufgeregt und gespannt, was der BlowerDoor Test nun bringen würde. Da wir alles selbst gemacht hatten, hätten wir nun bei einem schlechten Endwert niemanden die Schuld zuweisen können, der den Fehler behoben hätte - wir waren vollkommen selbst für alles verantwortlich.

Vor Baubeginn hatten wir von all den vielen Arbeiten auf dem Bau absolut keine Ahnung, hatten ähnliches auch noch nie gemacht oder gesehen, von daher wusste ich nicht recht, ob wir wirklich alles richtig gemacht haben ... - aber das sollte sich ja jetzt zeigen. Morgens um 8 Uhr kam jemand von der Firma, die den Test durchführen sollte, wir fuhren zur Baustelle und nun dauerte es erst einmal etwas, bis die ganzen Geräte ausgepackt und aufgebaut waren.

Für die Kinder war es sehr interessant, ich war irgendwie ziemlich aufgeregt, weil ich nicht wusste wie wir eventuell noch die ganzen Fehler beheben sollten, wo wir doch Ende November einziehen wollten. Also hoffte ich irgendwie, dass unser Wert passen würde. Die Geräte wurden im Esszimmer an der Terrassentür aufgebaut, dort sollte die Messung durchgeführt werden. Zunächst wurde noch ein Rundgang durchs Haus gemacht, denn alle Innentüren mussten offen stehen (wir hatten aber noch keine) und alle Fenster geschlossen sein etc.

Dann mussten alle wichtigen Daten in das Programm eingegeben werden (z.B. Nettovolumen, Nettogrundfläche, Hüllfläche etc. - diese Daten stehen alle in der Wärmeberechnung). Danach begann der gute Herr im Haus einen Überdruck zu erzeugen. Zunächst 20 PASCAL, dann wurde der Luftdruck einige Minuten gehalten, dann Steigerung auf 30 PASCAL, halten etc. bis auf 60 PASCAL. Danach sollte ein Unterdruck erzeugt werden, nach dem gleichen Prinzip: Luftdruck aufbauen, halten etc. Die Luftmenge wurde jeweils vom Gerät gemessen, d.h. wieviel Luft in das Gebäude geblasen werden musste, um den jeweiligen Überdruck zu erzeugen.


Nun waren wir gerade beim Überdruck von 60 PASCAL angekommen und der gute Herr meinte: "Nein, hier stimmt etwas nicht. Das kann nicht sein. Ich werde den Test jetzt unterbrechen und noch einmal von neu beginnen." Mir sank das Herz in die "Hose". Jetzt bemühte sich der gute Herr und erklärte mir ganz genau, was er hier macht und das bei 60 PASCAL eine Luftmenge von 115m³/h gebraucht wird, um den Luftdruck in unserem Haus zu erzeugen. Das wäre aber undenkbar, es könnte gar nicht sein, deshalb würde er die Messung noch einmal von vorne beginnen und die Daten noch einmal genau überprüfen. Ich nahm nun nichts anderes an, als dass diese Daten nun miserabel schlecht sein würden. Deshalb war ich ganz schön enttäuscht und meinte zu ihm: "Also, ich kann mir jetzt nicht erklären, wo ein so grosses "Loch" sein könnte, dass die Werte so schlecht sind." Nun beruhigte er mich aber und zeigte mir Ergebnisse eines anderen Hauses, welches einen Endwert von n50=1,5 /h erzielt hatte. Von der Grössenordnung her, war es nicht ganz so gross wie unser Haus und dort hatte er bei 60 PASCAL einen Volumenstrom von über 600m³/h gehabt. "Dieser Luftstrom für die Grösse ihres Hauses wäre doch schon super, sie hätten dann einen super Wert, der vollkommen ausreichen würde", meinte er. Ich bestätigte dies und war beruhigt, dass der Wert also nicht zu schlecht, sondern für ihn zu gut ausfallen würde, denn bei uns brauchte er eine Luftmenge von nur 115m³/h um den Druck zu erreichen.

Die neue Messung begann, wieder zuerst mit dem Erzeugen eines Überdrucks und er erhielt absolut dieselben Zahlen wie bei der ersten Messung. Nun konnte er es nicht ganz fassen und war absolut sprachlos. Er meinte, er hätte gestern erst noch eine Messung durchgeführt, die Geräte könnten nicht defekt sein, aber so gute Werte könnte man nicht erzielen, denn so dicht könnte man kein Haus bauen. Den Test würde er jetzt erst einmal durchlaufen lassen und nicht noch einmal unterbrechen. Er wollte nun ganz genau wissen wie das Haus gebaut wurde und von wem etc. So gut ich konnte, habe ich ihm alles über unser Passivhaus in Eigeninitiative mit Hilfe von Herrn Hellmann erklärt und er hat nur so gestaunt. Als dann die Messung für den Unterdruck begann, meinte er, wir würden bestimmt einen Wert von 0,1 erreichen, so etwas hätte er noch nie erlebt. Werte mit 1,3 oder 1,4 wären bisher seine besten Werte bei Häusern gewesen. Ja, er sollte Recht behalten, es kam (siehe Zertifikat) ein Wert von n50=0,1 /h heraus.

Ich war überglücklich!

Er gratulierte mir herzlich, ich solle auch schöne Grüsse an meinen Mann bestellen und meinte "Hut ab! Ihr Mann hat eine tolle Arbeit geleistet. Ich garantiere Ihnen, wenn sie die Handwerker an ihr Haus gelassen hätten, sie hätten diesen Wert mit Sicherheit nicht erreicht." Zum Schluss schaute er sich das Haus noch einmal von aussen an und konnte einfach nicht fassen, dass für ein solch "grosses" Haus eine solche "geringe" Luftmenge ausreichte um den Luftdruck jeweils zu erreichen.

Er war einfach nur noch begeistert von diesem Passivhaus mit diesen isorast-Schalungselementen und meinte: "Also, dass sie hier keine Heizung brauchen kann man sich eigentlich nicht vorstellen, aber bei diesen tollen Werten brauchen sie die mit Sicherheit nicht. Auf Wiedersehen."

Zur PDF-Ansicht bitte hier klicken

Passivhaus Hellmann - das Passivhaus wird als Bausatzhaus geliefert und durch Eigenleistung ergibt sich eine hohe Einsparung. Bei uns bekommen sie das Energiesparnde Passivhaus als Selbstbauhaus und haben so eine Menge Einsparung am Bau.
Passivhaus Hellmann - das Passivhaus wird als Bausatzhaus geliefert und durch Eigenleistung ergibt sich eine hohe Einsparung. Bei uns bekommen sie das Energiesparnde Passivhaus als Selbstbauhaus und haben so eine Menge Einsparung am Bau.

Auf einen Blick

Merkmale eines Passivhauses:

  • dichte Gebäudehülle
  • exzellente Dämmung
  • Aufdachdämmung
  • super gedämmte Boden- bzw. Grundplatte
  • spezielle Energiesparfenster
  • exakte Arbeitsausführung
  • kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung

    Den Nachweis
    führen z. B.:
  • Luftdichtheitstest (Blower-Door)
  • Qualitätsprüfung durch ProKlima

    Mögliche Fördermittel:
  • regionale und lokale Porgramme
  • KfW-Programm


Eckart-Rolf Hellmann Lönsweg 13Winsen an der Aller Telefon 0 51 43 - 65 61 Fax 0 51 43 - 91 28 92 e-r.hellmann@t-online.de