Passivhaus Hellmann - das Passivhaus wird als Bausatzhaus geliefert und durch Eigenleistung ergibt sich eine hohe Einsparung. Bei uns bekommen sie das Energiesparnde Passivhaus als Selbstbauhaus und haben so eine Menge Einsparung am Bau.
|
| ![]() |
Ein Passivhaus mit Keller entsteht in Moers
Ralf Priess war mit seinem Service-Wagen schon zur Lagebesprechung mit der Bauherrenfamilie vor Ort. Die Baugenehmigung ist bereits erteilt, aber wann jetzt Baubeginn ist, das entscheidet allein die Bauherrenfamilie.
Dieses Haus wurde ausnahmsweise mal nicht von Herrn Hellmann geplant + gezeichnet, sondern ein Architekt im Auftrage der Bauherrenfamilie hat dies übernommen und danach wurde dann der individuelle isorast-Bausatz für dieses individuelle Haus durch Herrn Hellmann ermittelt. Mit den isorast-Elementen ist es dann auch möglich ein funktionierendes Passivhaus in Eigenleistung zu bauen. (Stand 8. Januar 2007)
Montag 26. März 2007
In diesen Tagen laufen hier die Ausschachtungsarbeiten für den Keller, in der nächsten Woche wird Ralf Priess hier vor Ort sein und es wird die Sohle betoniert werden und für Freitag den 9. März ist hier die Bausatzanlieferung angesetzt. Ralf Priess wird dann auch wieder vor Ort sein und die Bauherrenfamilie direkt einweisen mit dem Stecken des Kellers, in der Woche danach wird dann betoniert werden, dann wird die Decke geliefert werden... Wir berichten weiter, wenn uns die ersten Fotos erreicht haben!
Mitte März 2007
Jetzt gehts hier richtig los! Ralf Priess ist mit seinem Service-Wagen und allen Geräten vor Ort, weite Anreise, da muss viel geschafft werden!
Das Grundstück liegt direkt an der Strasse, wenig Platz, aber oben drängeln sich der Pumpenwagen und der Betonwagen. Alles wurde heute vorbereitet, damit jetzt am Nachmittag der Beton fliessen kann.
Vorschriftsmäßig wurde die gesamte Baugrube auch durch einen Bauzaun gesichert.
Fertig ist die Sohle und Ralf Priess zieht mit seinem Spezialwerkzeug die Oberfläche glatt - alles ganz einfach, das macht Ralf fast jede Woche einmal...
...aber nicht Ralf Priess allein, sondern mit der engagierten Hilfe der Bauherrenfamilie.
Da hier mit Keller gebaut wird, schreibt die Statik wieder diese Anschlußeisen in der Bodenplatte vor. Diese werden gerade in den Beton gesteckt, der jetzt schon einige Zeit lang angezogen hat, sonst würden die Eisen versinken.
Wie von der Bauherrenfamilie gewünscht, kommt am nächsten Morgen der individuell zusammengestellte, geplante isorast-Bausatz für dieses Passivhaus. Per Bretterrutsche finden die isorast-Elemente den Weg nach unten...
...und das Stecken des Keller beginnt auch gleich. Keller stecken dauert immer etwas länger, weil in jede Schicht Eisen reingelegt werden müssen, das kann zwar gesteckt werden, aber das Eisen muss auch geschnitten werden.
Oben liegen die Eisen und unten wachsen schnell die Kellerwände in die Höhe und alle helfen mit.
Am späten Nachmittag sind die Kellerwände schon so hoch gesteckt, dass die Richtstützen angebracht werden müssen um aus der Höhe weiterstecken zu können.
Mitte April 2007
Von Herrn Hellmann bestellt, das Silo steht an der Baustelle randvoll zum Betonieren bereit.
Der gesamte Keller ist hochgesteckt und heute ist Ralf Priess wieder vor Ort und es wird betoniert werden. Die Richtstützen stehen an den Wänden, sind mit der Wasserwaage ausgerichtet, die Bretter sind aufgelegt und alles ist bereit...
Die Kellerwand von aussen, hier wird schon das Auftragen der Dickbeschichtung vorbereitet.
Aber erstmal muss jetzt die Wand massiv gemacht werden indem Beton in die Kellerwand fliesst! Der wichtigste Auftrag ist beim Betonieren der Posten an der Kabeltrommel! Und "spitze" Ohren gehören dazu...
Geschafft! Alles ist randvoll betoniert und nun wird glattgestrichen, damit die Deckenplatten auch perfekt aufliegen.
Nur das Kunstwerk von Holzsteg ermöglicht noch den Einstieg über die isorast-Wand in den Keller.
Noch wird die Kellerwand gesichert, denn erst muß abgedichtet werden, bevor angefüllt werden kann...
An dieser Stelle geht das Abdichten los, die wichtigste Arbeit überhaupt, nur wenn diese Arbeit perfekt ausgeführt wird, ist die Dichtigkeit des Keller für immer gesichert!
Ralf Priess hat die Dickbeschichtung schon für die Bauherrenfamilie mitgebracht, nun muss diese noch mit der Glättekelle aufgetragen werden...
...und dieses nicht in nur einer Schicht, sondern in mehreren Schichten. Diese Arbeit ist nur bei trockenem Wetter möglich!
Und weil die Bauherrenfamilie hier am eigenen Keller arbeitet, wird diese Arbeit auch so perfekt ausgeführt, wie es sonst niemand machen kann, denn Zeitdruck ist hier unwichtig, es geht schliesslich um das eigene Passivhaus!
Fast alles wird hier - unter Anleitung und Beratung von Ralf Priess und Herrn Hellmann - in Eigenleistung ausgeführt!
Ende April 2007
Das Kellergeschoss steht und ist auch bereits betoniert: die Decke kann kommen!
Die individuell geplanten und gefertigten Deckenteile für dieses Passivhaus werden geliefert und werden am vorgesehenen Platz...
...direkt und sofort per Kran verlegt! Wie bei einem Puzzle wird jetzt die gesamte Kellerdecke verlegt.
Und da kommt auch die individuell für dieses Passivhaus erstellte Kellertreppe "geflogen" und wird sofort an ihrem Platz eingesetz.
Geschafft! Die Treppe sitzt und ist sofort begehbar!
Und wieder findet ein Deckenteil seinen Platz!
Wenn jetzt die Stammbesucher unserer Page genauer hinsehen, dann handelt es sich hier nicht um die Fertigbetondecken wie bei unseren anderen Bauten, diese Decke ist dicker und hat im Innern lange Löcher, wie hohle Rohre im Innern, diese Decke wird nicht oben auf betoniert, sondern die leeren Felder werden betoniert.
Alle Deckenteile sind am vorgesehenen Platz verlegt!
Nebenbei werden auch noch die Kellerwände abgedichtet. Platten werden vorgesetzt, die Aussenwand ist bereits mehrmals mit Dickbeschichtung bestrichen und jetzt wird gegen Steine im Erdreich vorgebeugt und die Kellerwand geschützt, bevor gleich die Erde angeschüttet wird!
Dies alles ist in Eigenleistung unter Anleitung + Einweisung möglich!
Und es wird angeschüttet...!
Der gesamte Keller verschwindet im Boden und nur die Fenster schauen noch raus!
Nicht nur einfach Erde anfüllen, die Erde wird auch mit Wasser vermischt und so perfekt verarbeitet und verdichtet!
Provisorisch wurde das Rohr oben verlegt und das Wasser fliesst und vermischt sich an der Kelleraussenwand mit der Erde - alles ganz einfach und in Eigenleistung machbar.
Der Keller versinkt im Boden, die Decke muss noch betoniert und wir berichten
Ende Mai 2007
Das Stecken des Erdgeschosses beginnt, der gesamte Bausatz ist angeliefert, wenig Platz und überall stehen isorast-Pakete, aber das wird schon...
Die erste Reihe ist bereits angelegt, wichtig ist hier zu wissen, wo bodentiefe Fenster bzw. Türen angelegt werden müssen, aber das steht alles auf dem Plan!
Die Kellertreppe wird nicht im Passivhaus liegen, sondern aussen, wie man hier gut sehen kann, denn die Aussenwanddämmung läßte die Treppe draussen.
Und da wächst die Aussenwand in die Höhe, aber die Innenwände müssen auch mit eingebunden werden...
Diese tragende Innenwand wird dann direkt auf dem Beton der Deckenplatten stehen, der Beton der Wand wird sich mit der Decke verbinden!
Wenig Platz hier an der Strasse und deshalb muss hier unbedingt auf das Silo in der Dunkelheit hingewiesen werden!
Und am Nachmittag ist das Erdgeschoss schon ziemlich in die Höhe gewachsen und die Anzahl der isorast-Pakete hat schon sehr abgenommen und es wurde innen Platz geschaffen.
Juni 2007
Das komplette Erdgeschoss wurde in der Zwischenzeit von der Bauherrenfamilie in die Höhe gesteckt, auch der Keller wurde vorbereitet und inzwischen angefüllt.
Heute soll das Erdgeschoss betoniert werden und dazu ist Ralf Priess mit seinem gesamten Equipment angereist!
Das gesamte Passivhaus wurde ganz nach Plan gesteckt und wächst weiterhin in Eigenleistung in die Höhe - ganz so wie es die Bauherrenfamilie hier zeitlich einrichten kann.
Und wie schon im Keller, hängt heute der Betonschlauch wieder in der Wand, im Erdgeschoss - alles ganz einfach!
Ende Juni 2007
Es haben uns neue Bilder erreicht: Ein Abflussrohr wird wärmebrückenfrei und absolut dicht in den Passivhauskeller geführt.
Die Rohre werden zusammengeführt und Richtung Strasse an die Grundstücksgrenze geleitet und jetzt kann angefüllt werden.
Auf Wunsch und unter Absprache mit der Bauherrenfamilie hat Ralf Priess den Auftrag für das Anfüllen und Verdichten übernommen.
Und während der Keller angefüllt wird, ensteht auch die Bodenplatte für die geplante Garage am Passivhaus.
Die Frostschürze der Bodenplatte wird gerade betoniert. Rohre welche später durch die Bodenplatte führen sollen, müssen jetzt schon mit eingeplant werden!
Und am späten Nachmittag ist die Bodenplatte komplett erstellt, theoretisch könnte hier morgen das Stecken der Garage beginnen...
Anfang August 2007
Vor wenigen Tagen erst wurden die Deckenplatten geliefert, inzwischen wurde das Obergeschoss gesteckt, die Fensterstürze wurden mit Holz unterstützt und heute soll betoniert werden.
Der grosse Unterschied zu herkömmlichen Deckenelementen, hier müssen keine Stützen mehr aufgestellt werden, welche dann wochenlang stehenblieben müssen. Diese Decke liegt + fertig!
Jetzt fliesst wieder Beton, aber hier erstmal in die Doppelgarage am Passivhaus. Unsere Garagen werden immer aus 25er isorast-Elementen gesteckt, welche schon erheblich bessere Dämmwerte aufweisen, als die Aussenwände sogenannter Niedrigenergiehäuser.
Ralf Priess ist wieder mit seinem Service-Wagen und dem gesamten Equipment zum Betonieren vor Ort.
Hier kommen wieder unsere extra langen isorast-Richtstützen zum Einsatz. Wir setzen diese selten ein, aber ohne sie, würde es hier gar nicht funktionieren in dieser Höhe zu betonieren und die Wand zu halten...
...denn wir planen ja alle Passivhäuser individuell und egal was + wie, wir können jede Bauidee realisieren - ausnahmslos!
P.S. wenn der Idee das Bauamt auch zustimmt!
Ende August 2007
Das komplette Obergeschoss wurde inzwischen gesteckt und jetzt soll betoniert werden.
Hier kommen jetzt wieder die extra grossen Richtstützen zum Einsatz, denn hier gehts auch beim Betonieren in sehr luftige Höhe!
Der Blick von der oberen Wand nach unten! Dort unten ist der Schalter, die Fernbedienung, mit welcher die Maschine bedient wird!
Geschafft! Die Wand ist massiv! Und die Bolzen für den Zimmermann sind auch bereits in den Beton eingelassen!
Kleiner Zeitsprung!
Inzwischen wurde gerichtet, jetzt müssen die hohen Giebel noch weiter in die Höhe gesteckt werden und zwischen den Sparren muss noch gesteckt werden.
Unten wird gerade die Aufsparrendämmung angeliefert...
...und das Aussengerüst wird angeliefert und aufgebaut!
Die Giebel wurden weiter in die Höhe gesteckt und werden jetzt mit einer speziellen Kettensäge abgesägt...
...und dann kann das letzte Mal an diesem Bau betoniert werden. Hier sehr gut zu sehen, wie die Aussenwanddämmung direkt bis obenhin durchgeht und wenn jetzt die Aufsparrendämmung wie "ein Deckel" aufs Dach kommt, dann ist das absolut wärmebrückenfrei!
Durch das Aussengerüst ist jetzt auch die Arbeit auf den Sparren absolut abgesichert.
Das letzte Mal betonieren beginnt jetzt hier in luftiger Höhe und dann kann das Dach dichtgemacht werden!
Montag 17. September 2007
Weitere Bilder haben uns von der Bauherrenfamilie per Email erreicht, hier das Richtfest!
Die Zwischenparrendämmung wurde gesteckt und muss jetzt glattgeschnitten werden.
Die ersten Platten der Aufsparrendämmung wandern jetzt auf das Dach. Stück für Stück wird jetzt die gesamte Aufsparrendämmung verlegt. Das Betonieren wurde inzwischen komplett abgeschlossen.
Die Aufsparrendämmung liegt und die ersten Latten wurden auch angeschraubt. Das Aussengerüst sorgt für Sicherheit am Bau.
Die Aufsparrendämmung wird weiter verlegt und jetzt kommen bald die Ziegel aufs Dach.
Donnerstag 20. Dezember 2007
Neue Bilder von der Bauherrenfamilie haben uns erreicht. Die Toilette ist angeschlossen, steht im Haus, funktioniert und der Innenausbau kann beginnen! (Die Toilette muss aber später noch mal raus, denn die Dämmung, Estrich und wohl auch Fliesen müssen auch noch an diese Stelle...) Eine Mail die uns erreichte...----- Original Message -----Von: heiko (...) @ (...) .de Gesendet: Donnerstag, 20. Dezember 2007 00:05 An: e-r.hellmann@t-online.de Betreff: Bautenstandsbericht für Moers Guten Tag Herr Hellmann, wir senden Ihnen vorweihnachtliche Grüße aus Moers. In dieser eMail senden wir Ihnen eine kleine Auswahl aus den Bildern der letzten Ereignisse. Neben dem möchten wir Sie bitten uns einen neuen Bautenstandsbericht für die (...)-Bank zu senden. Die Restzahlungen für den Zimmermann, die Dachisolation, den Dachdecker und nicht zuletzt die Fenster und Nebeneingangstüren belaufen sich auf ca. (...),- €. Wir wünschen Ihrer Frau und Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr, sowie ein erfolgreiches Jahr 2008. Schöne Grüße Susanne (...) und Heiko (...) P.S. Die Zusammenarbeit mit Marc Hausmann war sehr angenehm und gut.
Statt mit einer Trittleiter zu arbeiten, wurde hier professionell eine Bauleiter in den Rohbau gesetzt und so kann man während der Bauzeit sicher in das Obergeschoss gelangen.
Das Passivhaus ist dicht und bereits eingerüstet. Jetzt kann das Dach gedeckt werden und es kann aussen geputzt werden.
Die 3-fach verglasten Passivhausfenster werden eingesetzt! Da diese grossen Fenster sehr schwer sind, werden hier zuerst die Rahmen eingesetzt und erst dann werden die Scheiben eingesetzt.
Unser Kooperationspartner Tischlermeister Marc Hausmann hat hier den professionellen Fenstereinbau komplett durchgeführt.
Die Fenster werden im Betonkern der Wände angedübelt.
Hurican- und erdbebensicher im Betonkern verankert, besser geht es nicht!
Unter dem Fenster befindet sich der Betonkern der Wand, jedoch werden die Passivhausfenster nicht direkt auf den Betonkern gesetzt...
...denn wie zum Betonkern der Aussenwand seitlich noch isorast-Material dazwischen ist, so wird auch hier eine spezielle Folie unter das Fenster gelegt!
Ganz wichtig bei Passivhausfenstern: sie müssen absolut luftdicht sein!
Erst die Fensterrahmen einsetzen und dann die Scheiben!
Beim Passivhaus ist es auch nicht erforderlich, dass man jedes Fenster auch öffnen kann, es können auch starre Fensterfronten eingestezt werden - aber das plant alles die jeweilige Bauherrenfamilie! (wir berichten weiter) | ![]() | ![]() |
Eckart-Rolf Hellmann• Lönsweg 13•Winsen an der Aller• Telefon 0 51 43 - 65 61• Fax 0 51 43 - 91 28 92• e-r.hellmann@t-online.de