Passivhaus Hellmann - das Passivhaus wird als Bausatzhaus geliefert und durch Eigenleistung ergibt sich eine hohe Einsparung. Bei uns bekommen sie das Energiesparnde Passivhaus als Selbstbauhaus und haben so eine Menge Einsparung am Bau.
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Ein Gewerbebau als Passivhaus ensteht in Salzgitter
Freitag 11. November 2005
Nach langer Planung kam heute der Bausatz in Salzgitter an, aber die Bodenplatte ist noch nicht ganz fertig geworden, also verzögert sich der Steckbeginn auf Dienstag den 15. November. Wir berichten natürlich weiter...
Dienstag 15. November 2005
Gestern erst wurde die Bodenplatte gegossen, darum können erst heute die ersten isorast-Pakete auf die Bodenplatte transportiert werden. Da es hier einen Keller gibt, schauen auch wieder Eisen aus dem Boden.
Den ganzen Tag über bis zum Dunkelwerden hat es dann nur noch geregnet, alles war naß und alles war kalt, da war das Fotografieren zwischendurch nicht möglich, am Abend standen dann die kompletten Wände gute 1 bis 1,5 Meter hoch und alle Richtstützen waren angebracht.
In jede gesteckte Schicht mußten zudem noch zwei Eisen eingelegt werden, da war das Stecken in die Höhe natürlich nicht so schnell machbar und plötzlich war es dann dunkel...
Das Silo steht schon bereit, morgen soll hier weitergesteckt werden und am Donnerstag soll hier betoniert werden und dann kann die Decke kommen!
Heute haben uns die Bilder erreicht, was vom Montag 2. November bis Freitag 7. November hier geschafft wurde. So sah der jetzige Bauplatz jahrelang aus, Wiese und Garten.
Die Erdarbeiten beginnen und Ralf Priess ist auf Wunsch der Bauherrenfamilie hier am Werk.
Wenn man schon die Geräte da hat, kann man sich auch mal auf den Weg nach oben machen und den schon lange störenden Ast endlich entfernen! (Darf man das? Sieht ja keiner...)
Die Baugrube hat an dieser Ecke die Endtiefe erreicht - weiter gehts...
...denn hier ist noch nicht alles fertig, aber das wird schon.
Tag für Tag wird hier geschafft, eigentlich war der Bausatz für Freitag bestellt, aber das wird nicht klappen, die Bodenplatte bis dahin fertigzubekommen.
Die Abflußrohre müssen auch noch in die Erde, das geht nicht mit dem großen Gerät. Sieht ein wenig aus wie bei "Bob der Baumeister" auf der Baustelle.
Der letzte noch mögliche Weg nach oben und die Arbeit geht dem Ende entgegen mit den schweren Geräten. Alles ganz einfach, Ralf Priess macht das schon...
Die Arbeit von Montag bis Freitag ist geschafft und hier das Ergebnis! Montag gehts weiter, Dienstag wird betoniert und am Mittwoch wird gesteckt!
Donnerstag 1. Dezember
Die Stützen sind schon aufgestellt, alles ganz nach Plan und jetzt kann die Decke kommen...
Hier mal ganz anders als gewohnt: die komplette Decke liegt aufgestapelt zusammen, wird in einem Zuge abgeladen und vor die Baustelle gestellt. Da braucht der Fahrer nicht warten...
...auf dem Gewerbegrundstück gegenüber fährt gerade der bestellte Kran vor.
Während der Kran hier in Position geht, ist Ralf Priess + Team auch schon an der Baustelle und mit dem individuellen Deckenverlegeplan werden gleich die Deckenplatten verlegt werden...
...die ersten Deckenteile "fliegen" hier schon über die Strasse. Wenn auf diese Weise die Decke verlegt wird, muß zwar ein großer Kran zur Stelle sein, aber dafür muß die Strasse nicht gesperrt werden, während der Deckenverlegung.
Alle Deckenplatten verlegt, Kran ist weg und nun muss nach Plan das Eisen verlegt werden, denn morgen soll hier betoniert werden!
Alle Eisen sind verlegt, eingeschalt werden muss hier nur der Treppenaufgang, den Rest macht unser Deckenrandstein! Gut zu sehen hier auch die Zu- und Abluftrohre für das Passivhaus, die bald durch Erde bedeckt sind, denn wir bauen ja hier noch den Keller.
Freitag 2. Dezember
Früh am Morgen, die Sonne steht noch tief, der Beton kommt jetzt auf die Decke.
Die baldige Turnhalle bekommt natürlich keine Decke. Die Kellerdecke des Passivhauses bekommt jetzt durch das selbst entwickelte und hergestellte Werkzeug von Ralf Priess den letzten Schliff. Eine perfekte Decke schnell + einfach an einem Vormittag selbst erstellt unter Hilfe + Anleitung von Ralf Priess.
Der Treppenaufgang wurde eingeschalt und jetzt wird die letzte Ecke der Decke noch glattgestrichen + fertig!
Das Erdgeschoss steckt die Bauherrenfamilie dann allein weiter, inzwischen ist das Stecken mit isorast kein "Geheimnis" mehr, alles ganz einfach, wie LEGO!
Mittwoch 14. Dezember 2005
Das nächste Geschoss wurde inzwischen gesteckt und heute wird betoniert. Für morgen ist eine Betonnachbestellung geplant und dann wird morgen zuende betoniert und dann kann auch wieder die nächste Decke kommen...
Die Bauherrenfamilie hat allein weitergesteckt und den anschließenden Betoniertermin mit Ralf Priess abgesprochen.
Statt einen Zollstock zu benutzen, ob der Flur auch exakt gesteckt wurde, kann man auch die isorast-Elemente als Maß nehmen! Kenner sehen auf den ersten Blick, dass der Flur genau 1.50 m breit ist!
In der baldigen Turnhalle gibt es keine Decke, da sind die Wände einfach nur hoooooch! Aber dafür haben wir ja auch extra hohe Richtstützen.
Die baldige Turnhalle von außen, ein Teil der Wand verschwindet aber noch im Boden, denn die Turnhalle beginnt im Keller. Die Fensterstürze sind für das Betonieren schon unterstützt.
Der Beton fließt erneut in die Wände der Turnhalle, die unteren 3 Meter wurden ja schon mit dem Kellergeschß betoniert, jetzt wird das Erdgeschoß betoniert.
Auch die Innenwände werden bis oben hin betoniert und dann kommt die nächste Decke. Links gehts tief runter in die Turnhalle, rechts ist ein Raum in normaler Höhe, von diesem Raum gibt es ein Innenfenster durch welches man in die Turnhalle schauen kann.
In die Außenwände sind weiterhin senkrechte Eisen gesteckt, hier im Fenstersturz natürlich wieder 4 Eisen - wie in jedem Sturz, bei jedem unserer Passivhäuser.
Der Betonschlauch findet seinen Weg über diese "Brücke" ins Passivhaus.
Alles geschafft und die Maschine muss, wie nach jedem Betonierarbeitstag, gründlich saubergemacht werden. Da sitzt jeder Handgriff, denn noch reichlich Beton muß durch diese Maschine angemischt werden...
Weitere Bilder haben uns erreicht...
Hinter dem Baum, wo jetzt ein Brett in das Erdgeschoss führt, wird es bald eine Tür geben, unten ist Keller und es wird Erde angeschüttet werden, so auch vorn.
Die Stützen für die Deckenplatten liegen noch bereit, bereits die Kellerdecke wurde hiermit abgestützt.
Die Zu- und Abluftrohre führen ins Passivhaus. Die schmalen Fenster unten bekommen Lichtschächte als Kellerfenster, sonst wird hier bald Erde angeschüttet und der Keller verschwindet im Boden.
Die extra langen Richtstützen helfen sonst bei den Giebeln, aber auch hier leisten sie gute Dienste und zeigen, dass wir in der Lage sind wirklich jede Bauidee umsetzen zu können.
Besprechen Sie mit Herrn Hellmann Ihre ganz individuellen Bauideen und wir planen + zeichnen für Sie, über Baugenehmigung bis hin zur Bausatzanlieferung an Ihrer Baustelle!
Die Stützen und die Balken sind schon aufgestellt, die Decke kann kommen.
Ende Februar 2006
Schnee liegt noch, es ist kalt, aber wir bauen trotzdem weiter, denn sobald es wärmer wird, warten reichlich viele neue Bauherren, dass es endlich losgeht, es vergeht kaum eine Woche, wo nicht eine neue Baugenehmigung eingeht bei unseren Bauherrenfamilien!
Die Stützen stehen noch unter der betonierten Decke und die bleiben auch noch eine Weile stehen.
Das Dach wird bereits dichtgemacht und der Innenausbau kann beginnen.
Bei der grossen Dachfläche kann man mal die Größe des Gewerbebaus übersehen und alles in Eigenleistung errichtet!
Ende April 2006
Die 3-fach verglasten Passivhausfenster sind inzwischen auch eingebaut und jetzt beginnt der Innenausbau des Passivhauses.
Die Wände werden angesetzt und mit dem Betonkern verdübelt. Die Raumunterteilung beginnt.
Ralf Priess wurde hier zum Innenausbau um Hilfe gebeten. Noch mehr Zwischenbalken werden hier im Keller aufgestellt.
Die Platten werden passend geschnitten und vor die Balken gesetzt, von der anderen Seite wird Dämmung eingesetzt...
...bis auch die zweite Seite dichtgemacht wird, dann die Fugen verspachteln und fertig sind die Zwischenwände.
Mitte Mai 2006
Jetzt ist der Boden wieder auf der Höhe der Strasse und des Fussweges. Jetzt ist der Keller im Boden versenkt...
In der Turnhalle sind die Wände höher als in unseren anderen Bauten. Hier kann man auch die aufliegende Decke des restlichen Hauses sehen, die Zwischendecke! Die Tür vom Flur in die Turnhalle wird hier gerade eingesetzt.
Unten ist die Tür zu sehen, oben ist das Innenfenster, durch welches man später in die Turnhalle sehen kann. Oben in der Decke sind die Lüftungsrohre zu sehen.
Die Innenwände finden auch ihren Platz im Haus!
Das Herzstück des Passivhauses - die Lüftungsanlage wurde nach oben gesetzt, damit man unten mehr Platz hat, da die Lüftungsanlage wartungsfrei ist, muss diese auch nicht unbedingt zugänglich sein.
Der kleine Toilettenraum wurde mit Leichtbauwänden gebaut. Der Unterputzspülkasten ist schon an der Wand, der Wasserzulauf ist gelegt und die Abflußrohre liegen sowohl zur baldigen Toilette als auch zum baldigen Waschbecken schon auf dem Boden. Wenn die Dämmung verlegt ist, sind die Rohre und leitungen komplett im Boden verschwunden. Der Innenausbau geht voran!
Dezember 2006
Neue Bilder haben uns erreicht, der Service-Wagen von Ralf Priess steht an der Strasse. Links hat mal das Silo gestanden.
Der komplette Bau ist auch bereits verputzt.
Im Hintergrund das Haus, welches zu klein wurde und deshalb dieser Neubau.
Ganz schön was geschafft hier in Eigenleistung, unter der Hilfe des gesamten Teams um Herrn Hellmann.
Der heutige Grund weshalb Ralf Priess auf Wunsch des Bauherrn wieder vor Ort ist, ist dieser Kanalschacht am Haus.
Das ist der Flur unten im Passivhaus und im Rücken ist die Tür zur Turmhalle.
Die Turnhalle! Und unten die direkte Tür nach draussen.
Die Lüftungsanlage hat sich nicht verändert, sie war auch schon während des Innenausbaus im Einsatz, aber der Raum sieht jetzt wohnlicher aus...
...und nachmittags ist auch der Kanal fertig! Wenn wir mal wieder Bilder bekommen, werden wir weiterberichten.
September 2007
Das Passivhaus steht + funktioniert, aber trotzdem wurden wir hier um Hilfe gebeten...
...und so haben wir wieder aktuelle Bilder vom Bau machen können.
Der Container steht hier, weil die gesamte Fussbodendämmung und Teile der inneren isorast-Wand durch einen Wasserschaden beschädigt bzw. verdreckt wurden.
Der Bau liegt sehr tief und es gab ein Problem mit dem Abwasser, jetzt musste alles raus und liegt jetzt auf dem Container, die komplette Bodendämmung, der Estrich und der untere Teil der Wand musste entfernt werden.
Weiterer Schaden an den Wänden ist hier nicht entstanden, nur der "Dreck" musste raus, alles wurde sauberkratzt und jetzt kann auf die wieder freigelegte Bodenplatte und auf den jetzt sichtbaren Betonkern der isorast-Wand neue Dämmung aufgebracht werden. Die Wand unterhalb wird teilweise neu verputzt und Estrich wird neu verlegt und der gesamte Schaden ist behoben - auch in Eigenleistung!
Kaum auszudenken, welchen Schaden eine herkömmliche gemauerte Wand genommen hätte oder die Wand eines Fertighauses oder ein Holzhaus! Dieses war der erste uns bekannte Wasserschaden in einem unserer diversen schon erstellten isorast-Passivhäuser.
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